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            <title>2. Landesmitgliederversammlung: Anträge</title>
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                        <title>A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
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                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 30.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/ Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen, die AfD landet bei über 30%, die Grüne Jugend verliert einen Haufen Mitglieder und wir, in Thüringen, verlieren zusätzlich den Großteil unserer finanziellen Mittel. Selten gab es schwierigere Zeiten für uns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung rückt migrationspolitisch weiter nach rechts und übernimmt rassistische Framings. Arbeitspflicht und Bezahlkarte sind kein Tabu, sondern mehrheitsfähig geworden – gleichzeitig sind diese Maßnahmen keineswegs eine neue Idee von AfD und CDU sind, sondern seit Jahrzehnten gesetzlich legale Möglichkeiten, die auf systematischem Rassismus beruhen. Das Versprechen der Klimagerechtigkeit rückt in weite Ferne: Statt Wohlhabende endlich höher zu besteuern und Lohnarbeiter*innen zu entlasten, wird versucht die Kindergrundsicherung und das Bürgergeld als Erfolg zu verkaufen. Die Schuldenbremse trifft uns als junge Generation besonders hart - Einsparungen in der Jugendarbeit, ein riesiger Investitionsstau in Bildung, Integration, Gesundheitssystem und eigentlich überall sind ihre Folgen.<br><br>
Thüringen steht aktuell vor einer neuen Landesregierung aus CDU, BSW und SPD – einer sogenannten Brombeer-Koalition. Damit werden zum einen wichtige umwelt- und klimapolitische Maßnahmen der letzten RRG-Regierung gefährdet – sei es der Ausbau der erneuerbaren oder Fortschritte im ÖPNV. Zum anderen ist das aktuelle Sondierungspapier voll mit diskriminierenden Maßnahmen, während man vergeblich nach echten Lösungen auf Klima-, Bildungs- oder Demokratiekrise sucht. Dem Klimaschutz wird ein (!) Satz gewidmet, die Lösungen für Bildungsungerechtigkeiten sollen ein Weiter-So in der Gestaltung des Schulsystems und umfassendere Handyverbote sein.<br><br>
Die GRÜNE JUGEND THÜRINGEN muss aus ihrem Selbstverständnis heraus die Regierungsarbeit kritisch begleiten. Wir müssen klar und deutliche gegen jegliche Einsparungen in der Bildungs-, Kinder- und Jugendpolitik wiedersprechen. Genauso heißt das auch, dass wir Haltung zeigen für eine demokratisches und weltoffenes Thüringen.<br><br><br>
Trotzdem flacht auch die Klimakrise nicht einfach ab und muss wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gebracht werden. Thüringen ist das Bundesland, welches in Deutschland am stärksten vom Klimawandel betroffen sein wird und gleichzeitig wirtschaftlich sehr stark profitieren könnte. Gleichzeitig wird der Klimawandel wahrscheinlich keine Rolle in der neuen Koalition spielen und es wird weiter Politik vorbei an der Realität gemacht, während Extremwetter Existenzen und Menschenleben kosten. Als Beispiel: In Teilen Deutschlands ist bereits die Trinkwasserversorgung gefährdet. Thüringen steht dank einer guten Fernwasserversorgung nochgut da. Doch auch hier braucht es Investitionen in Staudämme und Fernwasserleitungen, die durch eine Schuldenbremse verhindert werden.<br><br>
Die Schuldenbremse gefährdet Leben!<br><br>
Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!<br><br>
Die Abschaffung der Schuldenbremse wird es mit einer CDU-angeführten Landesregierung nicht geben, genauso wie konsequente durchfinanzierte antifaschistische Demokratiebildung- und Arbeit. Wir als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN sind solidarisch mit allen Antifaschist*innen. Zudem verurteilen wir die staatlichen Repressionen unter denen Menschen, die sich für unsere Demokratie einsetzen, immer wieder leiden. Vor allem, da sie auf Grundlage der widerlegten Hufeisen-Theorie gerechtfertigt werden. Wir unterstützen antifaschistische Organisierung &amp; Demonstrationen in Stadt und Dorf, und wollen uns in den nächsten Jahren intensiv der antifaschistischen Bündnisarbeit widmen.<br><br>
Wer die tiefgreifenden gesellschaftlichen Probleme in Thüringen begreifen und lösen will, muss anerkennen, dass der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland noch gravierend ist.Während Menschen im Westen durchschnittlich 4.578 Euro verdienen, liegt das Monatsgehalt ihrer Kolleg*innen im Osten bei nur 3.754 Euro. Ostdeutsche Beschäftigte streiken seltener als ihre westdeutschen Kolleg*innen, was auch auf die geringere Tarifbindung zurückzuführen ist. In Thüringen arbeiten nur 44 % der Beschäftigten in tarifgebundenen Verhältnissen – das ist der niedrigste Wert deutschlandweit. Auch das Vermögen ist nach wie vor ungleich verteilt und sorgt für massive Ungerechtigkeiten. In Thüringen leben mehr als 20% der Kinder und Jugendlichen in Armut. Jetzt gilt es: Alle in die Gewerkschaften! Wir stehen solidarisch an der Seite aller streikenden Arbeitnehmer*innen und streiten weiter für echte Umverteilung von oben nach unten und dafür, dass kein Kind mehr in Armut aufwachsen muss.<br><br><strong><span class="underline">Und was nun?</span></strong><br><br>
Aus Perspektive der Grünen Jugend sind zwei Dinge zentral: Erstens gilt es, weiter Druck auf Landespolitik zu machen, für unsere Forderungen und systemische Antworten auf Klima-, Bildungs- und Demokratiekrise einzustehen. Zweitens ist uns klar, dass tiefgehende gesellschaftliche Transformation niemals vom Parlament ausgeht, sondern von den Menschen. Parlamentarische Arbeit ist nur ein Mittel auf dem Weg zu einer gerechten Gesellschaft. Deshalb gilt es in den nächsten Jahren umso mehr, außerparlamentarisch für die Rechte marginalisierter Gruppen in unserer Gesellschaft einzutreten – unabhängig davon, ob diese Menschen durch Rassismus, Armut, Queer- oder Frauenfeindlichkeit benachteiligt sind. Uns zu organisieren und besser zu vernetzen, Schutzräume für junge Menschen vor Ort zu bieten und linke Praxis auf die Straße zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist vor allem, dass wir uns weiterhin politisch weiterbilden und unser Wissen möglichst niedrigschwellig teilen. Damit ist allerdings nicht der xte Workshop zu Marx’ Kapitalismuskritik und auch nicht das obligatorische kritische-Männlichkeits-Forum gemeint. Viel wichtiger sind Workshops, die unseren Mitgliedern erklären, was Marx’ Theorien praktisch bedeuten und wie wir diese in die aktuelle Zeit übertragen können. Nicht jede*r Arbeiter*in muss ein “Kohlekumpel” sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen anfangen, Bildungsarbeit neu zu definieren, weil Textarbeit echt nicht das einzige Tool sein kann und zu viele Leute ausschließt. Das funktioniert natürlich inzwischen durch Social Media, denn dort können wir (Noch-)Nicht-Mitglieder erreichen und die Gesellschaft aufklären sowie sensibilisieren. Fast alle jungen Menschen nutzen mehrmals wöchentlich soziale Netzwerke und die meisten verwenden diese zur Informationsbeschaffung - das können und sollten wir nutzen. Für die interne Bildungsarbeit sind vielfältige Formate wichtig. Das können Vorträge und Gruppenarbeiten sein, aber auch Workshops auf zwei Stufen - grundlegend und aufbauend. Wir müssen bestehende Strukturen hinterfragen und funktionierende weiter unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Arbeit im nächsten Jahr müssen wir gemeinsam als Landesverband unsere neue Position und unsere Aufgaben finden. Dabei sind wir nicht alleine, schließlich haben wir viele Verbündete, wie die anderen Jugendorganisationen. Auch andere Landesverbände sind starke Partner - vor allem die Ostverbände natürlich. Die Grüne Jugend Brandenburg befindet sich in derselben Lage wie wir, hier lassen sich sicherlich Synergien finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gilt für uns mehrere Wege zu finden, Geld einzunehmen, da einige Mittel durch den Nichteinzug der Grünen in den Landtag fehlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch sind wir weiterhin motiviert, uns für eine gerechte, antifaschistische und queerfeministische Politik einzusetzen, die Umwelt und Klima schützt. Das tun wir innerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen, aber vor allem auf den Straßen und im 1 zu 1 Gespräch. Um alle zu inkludieren, sind verschiedene Formate wichtig, da gerade das direkte Gespräch für Introvertierte schwer sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Innerhalb unseres Verbandes ist es wichtig, Meinungen nicht auszuschließen, mit offenen Ohren aufeinander zu hören und die Positionen des Gegenübers zu achten und zu respektieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Selbstverständnis tragen wir auch nach außen, auf die Straße und in Gesprächen mit Thüringer*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Also los - holen wir uns unsere Zukunft zurück!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>APO - woher kommt das überhaupt?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Begriff der Außerparlamentarischen Opposition (APO) kommt ursprünglich von einer studentischen Protestbewegung aus den 1960er-Jahren. Sie fühlten sich von der schwachen parlamentarischen Opposition nicht vertreten, weshalb sie die APO gründeten. Dabei ging es vor allem um die Unzufriedenheit mit der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus der Elterngeneration. Diese waren so sehr mit dem Wiederaufbau beschäftigt, dass sie dies versäumten. Ideologisch kamen die Student*nnen nach Marx, da sie die marxistische Gesellschaftskritik wiederentdeckten. Daher feierten sie auch andere Freiheitskämpfer*innen, wie Rosa Luxemburg und Che Guevara. Sozialwissenschaftler*innen wie Theodor W. Adorno begeisterten mit ihrer antikapitalistischen Kritik an der Konsumgesellschaft.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 19:22:46 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
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                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 30.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/ Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen, die AfD landet bei über 30%, die Grüne Jugend verliert einen Haufen Mitglieder und wir, in Thüringen, verlieren zusätzlich den Großteil unserer finanziellen Mittel. Selten gab es schwierigere Zeiten für uns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung rückt migrationspolitisch weiter nach rechts und übernimmt rassistische Framings. Arbeitspflicht und Bezahlkarte sind kein Tabu, sondern mehrheitsfähig geworden – gleichzeitig sind diese Maßnahmen keineswegs eine neue Idee von AfD und CDU sind, sondern seit Jahrzehnten gesetzlich legale Möglichkeiten, die auf systematischem Rassismus beruhen. Das Versprechen der Klimagerechtigkeit rückt in weite Ferne: Statt Wohlhabende endlich höher zu besteuern und Lohnarbeiter*innen zu entlasten, wird versucht die Kindergrundsicherung und das Bürgergeld als Erfolg zu verkaufen. Die Schuldenbremse trifft uns als junge Generation besonders hart - Einsparungen in der Jugendarbeit, ein riesiger Investitionsstau in Bildung, Integration, Gesundheitssystem und eigentlich überall sind ihre Folgen.<br><br>
Thüringen steht aktuell vor einer neuen Landesregierung aus CDU, BSW und SPD – einer sogenannten Brombeer-Koalition. Damit werden zum einen wichtige umwelt- und klimapolitische Maßnahmen der letzten RRG-Regierung gefährdet – sei es der Ausbau der erneuerbaren oder Fortschritte im ÖPNV. Zum anderen ist das aktuelle Sondierungspapier voll mit diskriminierenden Maßnahmen, während man vergeblich nach echten Lösungen auf Klima-, Bildungs- oder Demokratiekrise sucht. Dem Klimaschutz wird ein (!) Satz gewidmet, die Lösungen für Bildungsungerechtigkeiten sollen ein Weiter-So in der Gestaltung des Schulsystems und umfassendere Handyverbote sein.<br><br>
Trotzdem flacht auch die Klimakrise nicht einfach ab und muss wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gebracht werden. Thüringen ist das Bundesland, welches in Deutschland am stärksten vom Klimawandel betroffen sein wird und gleichzeitig wirtschaftlich sehr stark profitieren könnte. Gleichzeitig wird der Klimawandel wahrscheinlich keine Rolle in der neuen Koalition spielen und es wird weiter Politik vorbei an der Realität gemacht, während Extremwetter Existenzen und Menschenleben kosten. Als Beispiel: In Teilen Deutschlands ist bereits die Trinkwasserversorgung gefährdet. Thüringen steht dank einer guten Fernwasserversorgung nochgut da. Doch auch hier braucht es Investitionen in Staudämme und Fernwasserleitungen, die durch eine Schuldenbremse verhindert werden.<br><br>
Die Schuldenbremse gefährdet Leben!<br><br><span class="underline">Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!</span><br><br>
Die Abschaffung der Schuldenbremse wird es mit einer CDU-angeführten Landesregierung nicht geben, genauso wie konsequente durchfinanzierte antifaschistische Demokratiebildung- und Arbeit. Wir als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN sind solidarisch mit allen Antifaschist*innen. Zudem verurteilen wir die staatlichen Repressionen unter denen Menschen, die sich für unsere Demokratie einsetzen, immer wieder leiden. Vor allem, da sie auf Grundlage der widerlegten Hufeisen-Theorie gerechtfertigt werden. Wir unterstützen antifaschistische Organisierung &amp; Demonstrationen in Stadt und Dorf, und wollen uns in den nächsten Jahren intensiv der antifaschistischen Bündnisarbeit widmen.<br><br>
Wer die tiefgreifenden gesellschaftlichen Probleme in Thüringen begreifen und lösen will, muss anerkennen, dass der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland noch gravierend ist.Während Menschen im Westen durchschnittlich 4.578 Euro verdienen, liegt das Monatsgehalt ihrer Kolleg*innen im Osten bei nur 3.754 Euro. Ostdeutsche Beschäftigte streiken seltener als ihre westdeutschen Kolleg*innen, was auch auf die geringere Tarifbindung zurückzuführen ist. In Thüringen arbeiten nur 44 % der Beschäftigten in tarifgebundenen Verhältnissen – das ist der niedrigste Wert deutschlandweit. Auch das Vermögen ist nach wie vor ungleich verteilt und sorgt für massive Ungerechtigkeiten. In Thüringen leben mehr als 20% der Kinder und Jugendlichen in Armut. Jetzt gilt es: Alle in die Gewerkschaften! Wir stehen solidarisch an der Seite aller streikenden Arbeitnehmer*innen und streiten weiter für echte Umverteilung von oben nach unten und dafür, dass kein Kind mehr in Armut aufwachsen muss.<br><br><strong><span class="underline">Und was nun?</span></strong><br><br>
Aus Perspektive der Grünen Jugend sind zwei Dinge zentral: Erstens gilt es, weiter Druck auf Landespolitik zu machen, für unsere Forderungen und systemische Antworten auf Klima-, Bildungs- und Demokratiekrise einzustehen. Zweitens ist uns klar, dass tiefgehende gesellschaftliche Transformation niemals vom Parlament ausgeht, sondern von den Menschen. Parlamentarische Arbeit ist nur ein Mittel auf dem Weg zu einer gerechten Gesellschaft. Deshalb gilt es in den nächsten Jahren umso mehr, außerparlamentarisch für die Rechte marginalisierter Gruppen in unserer Gesellschaft einzutreten – unabhängig davon, ob diese Menschen durch Rassismus, Armut, Queer- oder Frauenfeindlichkeit benachteiligt sind. Uns zu organisieren und besser zu vernetzen, Schutzräume für junge Menschen vor Ort zu bieten und linke Praxis auf die Straße zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist vor allem, dass wir uns weiterhin politisch weiterbilden und unser Wissen möglichst niedrigschwellig teilen. Damit ist allerdings nicht der xte Workshop zu Marx’ Kapitalismuskritik und auch nicht das obligatorische kritische-Männlichkeits-Forum gemeint. Viel wichtiger sind Workshops, die unseren Mitgliedern erklären, was Marx’ Theorien praktisch bedeuten und wie wir diese in die aktuelle Zeit übertragen können. Nicht jede*r Arbeiter*in muss ein “Kohlekumpel” sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen anfangen, Bildungsarbeit neu zu definieren, weil Textarbeit echt nicht das einzige Tool sein kann und zu viele Leute ausschließt. Das funktioniert natürlich inzwischen durch Social Media, denn dort können wir (Noch-)Nicht-Mitglieder erreichen und die Gesellschaft aufklären sowie sensibilisieren. Fast alle jungen Menschen nutzen mehrmals wöchentlich soziale Netzwerke und die meisten verwenden diese zur Informationsbeschaffung - das können und sollten wir nutzen. Für die interne Bildungsarbeit sind vielfältige Formate wichtig. Das können Vorträge und Gruppenarbeiten sein, aber auch Workshops auf zwei Stufen - grundlegend und aufbauend. Wir müssen bestehende Strukturen hinterfragen und funktionierende weiter unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Arbeit im nächsten Jahr müssen wir gemeinsam als Landesverband unsere neue Position und unsere Aufgaben finden. Dabei sind wir nicht alleine, schließlich haben wir viele Verbündete, wie die anderen Jugendorganisationen. Auch andere Landesverbände sind starke Partner - vor allem die Ostverbände natürlich. Die Grüne Jugend Brandenburg befindet sich in derselben Lage wie wir, hier lassen sich sicherlich Synergien finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gilt für uns mehrere Wege zu finden, Geld einzunehmen, da einige Mittel durch den Nichteinzug der Grünen in den Landtag fehlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch sind wir weiterhin motiviert, uns für eine gerechte, antifaschistische und queerfeministische Politik einzusetzen, die Umwelt und Klima schützt. Das tun wir innerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen, aber vor allem auf den Straßen und im 1 zu 1 Gespräch. Um alle zu inkludieren, sind verschiedene Formate wichtig, da gerade das direkte Gespräch für Introvertierte schwer sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Innerhalb unseres Verbandes ist es wichtig, Meinungen nicht auszuschließen, mit offenen Ohren aufeinander zu hören und die Positionen des Gegenübers zu achten und zu respektieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Selbstverständnis tragen wir auch nach außen, auf die Straße und in Gesprächen mit Thüringer*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Also los - holen wir uns unsere Zukunft zurück!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>APO - woher kommt das überhaupt?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Begriff der Außerparlamentarischen Opposition (APO) kommt ursprünglich von einer studentischen Protestbewegung aus den 1960er-Jahren. Sie fühlten sich von der schwachen parlamentarischen Opposition nicht vertreten, weshalb sie die APO gründeten. Dabei ging es vor allem um die Unzufriedenheit mit der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus der Elterngeneration. Diese waren so sehr mit dem Wiederaufbau beschäftigt, dass sie dies versäumten. Ideologisch kamen die Student*nnen nach Marx, da sie die marxistische Gesellschaftskritik wiederentdeckten. Daher feierten sie auch andere Freiheitskämpfer*innen, wie Rosa Luxemburg und Che Guevara. Sozialwissenschaftler*innen wie Theodor W. Adorno begeisterten mit ihrer antikapitalistischen Kritik an der Konsumgesellschaft.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 19:18:35 +0100</pubDate>
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                        <title>A19: Anastasia Hansen</title>
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                        <author>Anastasia Hansen (KV Jena)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv24/Anastasia-Hansen-59284/viewimage?sectionId=39778" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>21</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Niedersachsen</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Einfache Sprache</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text ist in <strong>schwerer Sprache</strong>. Ich habe heute erst entschieden mich zu bewerben. Darum habe ich <strong>keinen </strong>Text in einfacher Sprache vorbereitet. Das tut mir leid. Ich schreibe hier nochmal das wichtigste in einfacher Sprache.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das wichtigste:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bewerbe mich als Mitglied des Landes-vorstands. Ich möchte die anderen Mitglieder im Landes-vorstand unterstützen. Ich möchte euch bei eurer Arbeit unterstützen. Es soll allen Menschen in der Grünen Jugend Thüringen gut gehen. Es sollen alle Menschen mitmachen können. Die Arbeit soll auch in Zukunft Spaß machen. Dafür möchte ich mich einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wer bin ich?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich heiße Anastasia Hansen. Ich benutze die Pronomen sie/ihr und dey/deren. Pronomen werden statt dem Namen benutzt. Ein Beispiel: Anastasia ist 21 Jahre alt. Oder: Dey ist 21 Jahre alt. Anastasias Wohnort ist Jena. Oder: Deren Wohnort ist Jena.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich studiere Soziologie. In Soziologie geht es um Menschen. Es geht um die Gesellschaft. Es geht um soziale Regeln. Ich studiere auch Sprechwissenschaft. In Sprechwissenschaft geht es um Sprechen. Zum Beispiel: wie spreche ich? Oder wie sprechen andere.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei <strong>Fragen</strong> könnt ihr mir gerne schreiben. Meine E-Mail-Adresse ist: <a href="mailto:anastasia-gj@mailbox.org">anastasia-gj@mailbox.org</a> Ich freue mich über eure Nachrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Schwere Sprache:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Bewerbung für den Beisitz (quotiert) der Grünen Jugend Thüringen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hallo zusammen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich habe heute spontan entschieden für den Beisitz zu kandidieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Erstmal zu mir: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Anastasia Hansen, 21 Jahre alt und wohne seit August in Jena. Ich bin fürs Studium hergezogen. Ich studiere im ersten Semester Soziologie als Hauptfach und Sprechwissenschaft und Phonetik als Nebenfach. Ich bin eine FLINTA*-Person und bewerbe mich für den quotierten Platz. Meine Pronomen sind sie/ihr und dey/deren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Politik soll Spaß machen! Gemeinsam möchte ich mit euch gegen die Hoffnungslosigkeit ankämpfen. Aktuell wird vieles schlechter: unsozialer, menschenfeindlicher und die Demokratie ist gefährdet. Das macht Angst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor meinem Umzug war ich spontan beim Wahlkampfhighlight zur Europawahl in Jena. Ich habe gesehen, wie getanzt wurde, gelacht und gequatscht. Das hat mir Mut gemacht. Auch im Landtagswahlkampf konnte ich bei einer Aktion dabei sein. Auch hier habe ich Zusammenhalt und Gemeinschaft gespürt. Das hat mir auch Mut gemacht. Ich möchte, dass solche schönen Momente auch in Zukunft möglich sind. Dass wir trotz schlechter Finanzlage und der außerparlamentarischen Opposition Spaß haben und gemeinsam aktiv sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Natürlich geht es bei Politik auch darum etwas zu verändern. Deshalb bin ich 2020 Mitglied geworden bei Bündnis 90/Die Grünen und der Grünen Jugend. Ich wollte andere junge Menschen treffen, die sich für Politik interessieren. Ich wollte etwas tun. Die Austritte nun haben mich frustriert und ich frage mich oft, was bringt es, sich zu engagieren. Ist der Grüne Jugend der richtige Ort für mich? Das frage ich mich besonders auch bei schwierigen Antragsdebatten oder einem Bundeskongress, der mich an meine persönlichen Grenzen gebracht hat. Wenn ich aber an diese zwei Momente im Wahlkampf oder an Plena der GJ Jena und all die tollen Menschen hier zurückdenke, fühle ich Hoffnung. Hoffnung, dass Politik nicht nur anstrengend ist, sondern auch Spaß machen kann. Das ist meine Motivation für den Landesvorstand zu kandidieren. Ich möchte daran mitarbeiten, dass die Grüne Jugend Thüringen auch in Zukunft ein Ort ist, wo Menschen gerne Politik machen. Dass wir ein starker Verband sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich wohne erst seit Kurzem in Thüringen, bin in Westdeutschland aufgewachsen. Ich kenne viele Probleme hier nicht. Deshalb möchte ich auch in erster Linie zuhören. Wie kann ich den geschäftsführenden Landesvorstand unterstützen? Wie kann ich euch in den Ortsgruppen unterstützen? Wenn dann neben dem tagespolitischen Kram noch Zeit bleibt, möchte ich mich folgenden Themen widmen: Antidiskriminierung, Barrierefreiheit und mentale Gesundheit. Mein Ziel ist, dass politische Arbeit nachhaltig sein kann. Dass Menschen gerne und lange aktiv sein können und wollen. Ich kann keine Versprechen machen, hier etwas zu erreichen. Vielleicht ist das hier in Thüringen auch gar nicht so ein großes Problem. Aber das sind Punkte mit denen ich mich schon lange beschäftige und an denen ich gerne mitarbeiten möchte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich kann bis zu 5h/Woche Zeit in die Arbeit im Landesvorstand investieren. Ich finde es gut, hier transparent zu sein und aufeinander zu achten. Ich habe bisher in Nordrhein-Westfalen in einem ländlichen Kreis gewohnt. Hier war ich bis 2023 für ein Jahr Sprecherin der GJ Rhein-Sieg. Dort hatten wir auch Probleme überhaupt als Verband zu überleben, weil wir so wenig Mitglieder für so viel Fläche hatten. Außerdem war ich mal Teil des Redaktionsteam der „über:morgen“, dem Mitgliedermagazin des Bundesverbandes. Ich kenne also die Strukturen der Grünen Jugend gut und möchte diese Erfahrungen in die Arbeit einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine starke Grüne Jugend Thüringen ist wichtig! Wo überall Krisen und Hoffnungslosigkeit und Angst vor rechtsextremer Politik und Gewalt sind, setzen wir eine gemeinsame politische Arbeit entgegen. Eine Arbeit, die geprägt ist von einem guten Miteinander, wo wir versuchen Diskriminierung in unseren Strukturen zu bekämpfen, um für alle ein sicherer Ort sein zu können. Ein Ort, wo alle gerne Politik machen. Das ist meine Vision. Daran möchte ich im Beisitz des Landesvorstands arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hierfür bitte ich um euer Vertrauen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zu mir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anastasia Hansen (sie/ihr, dey/deren)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>21 Jahre alt, FLINTA*-Person</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Studium: Soziologie (Hauptfach), Sprechwissenschaft und Phonetik (Nebenfach)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wohnort: seit August 2024 Jena, davor Windeck</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politische Vita</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>2022 – 2023: Sprecherin der GJ Rhein-Sieg</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>2021 – 2022 Redaktionsteam des Mitgliedermagazin „über:morgen“ der Grünen Jugend</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>2021 kommissarische Beisitzerin GJ Rhein-Sieg</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>2021 – 2023 ersatzdelegiert für die Landesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/ Die Grünen NRW</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>2021 – 2023 ersatzdelegiert für die Kreisdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen Rhein-Sieg</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>seit 2020 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und der Grünen Jugend</p></li></ul></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 18:04:41 +0100</pubDate>
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                        <title>A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
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                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 30.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/ Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen, die AfD landet bei über 30%, die Grüne Jugend verliert einen Haufen Mitglieder und wir, in Thüringen, verlieren zusätzlich den Großteil unserer finanziellen Mittel. Selten gab es schwierigere Zeiten für uns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung rückt migrationspolitisch weiter nach rechts und übernimmt rassistische Framings. Arbeitspflicht und Bezahlkarte sind kein Tabu, sondern mehrheitsfähig geworden – gleichzeitig sind diese Maßnahmen keineswegs eine neue Idee von AfD und CDU sind, sondern seit Jahrzehnten gesetzlich legale Möglichkeiten, die auf systematischem Rassismus beruhen. Das Versprechen der Klimagerechtigkeit rückt in weite Ferne: Statt Wohlhabende endlich höher zu besteuern und Lohnarbeiter*innen zu entlasten, wird versucht die Kindergrundsicherung und das Bürgergeld als Erfolg zu verkaufen. Die Schuldenbremse trifft uns als junge Generation besonders hart - Einsparungen in der Jugendarbeit, ein riesiger Investitionsstau in Bildung, Integration, Gesundheitssystem und eigentlich überall sind ihre Folgen.<br><br>
Thüringen steht aktuell vor einer neuen Landesregierung aus CDU, BSW und SPD – einer sogenannten Brombeer-Koalition. Damit werden zum einen wichtige umwelt- und klimapolitische Maßnahmen der letzten RRG-Regierung gefährdet – sei es der Ausbau der erneuerbaren oder Fortschritte im ÖPNV. Zum anderen ist das aktuelle Sondierungspapier voll mit diskriminierenden Maßnahmen, während man vergeblich nach echten Lösungen auf Klima-, Bildungs- oder Demokratiekrise sucht. Dem Klimaschutz wird ein (!) Satz gewidmet, die Lösungen für Bildungsungerechtigkeiten sollen ein Weiter-So in der Gestaltung des Schulsystems und umfassendere Handyverbote sein.<br><br>
Trotzdem flacht auch die Klimakrise nicht einfach ab und muss wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gebracht werden. Thüringen ist das Bundesland, welches in Deutschland am stärksten vom Klimawandel betroffen sein wird und gleichzeitig wirtschaftlich sehr stark profitieren könnte. Gleichzeitig wird der Klimawandel wahrscheinlich keine Rolle in der neuen Koalition spielen und es wird weiter Politik vorbei an der Realität gemacht, während Extremwetter Existenzen und Menschenleben kosten. Als Beispiel: In Teilen Deutschlands ist bereits die Trinkwasserversorgung gefährdet. Thüringen steht dank einer guten Fernwasserversorgung nochgut da. Doch auch hier braucht es Investitionen in Staudämme und Fernwasserleitungen, die durch eine Schuldenbremse verhindert werden.<br><br>
Die Schuldenbremse gefährdet Leben!<br><br><span class="underline">Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!</span><br><br>
Die Abschaffung der Schuldenbremse wird es mit einer CDU-angeführten Landesregierung nicht geben, genauso wie konsequente durchfinanzierte antifaschistische Demokratiebildung- und Arbeit. Wir als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN sind solidarisch mit allen Antifaschist*innen. Zudem verurteilen wir die staatlichen Repressionen unter denen Menschen, die sich für unsere Demokratie einsetzen, immer wieder leiden. Vor allem, da sie auf Grundlage der widerlegten Hufeisen-Theorie gerechtfertigt werden. Wir unterstützen antifaschistische Organisierung &amp; Demonstrationen in Stadt und Dorf, und wollen uns in den nächsten Jahren intensiv der antifaschistischen Bündnisarbeit widmen.<br><br><br><br><br>
Der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland ist nach wie vor erheblich. Während Menschen im Westen durchschnittlich 4.578 Euro verdienen, liegt das Monatsgehalt ihrer Kolleg*innen im Osten bei nur 3.754 Euro. Ostdeutsche Beschäftigte streiken seltener als ihre westdeutschen Kolleg*innen, was auch auf die geringere Tarifbindung zurückzuführen ist. In Thüringen arbeiten nur 44 % der Beschäftigten in tarifgebundenen Verhältnissen – das ist der niedrigste Wert deutschlandweit. Auch das Vermögen ist nach wie vor ungleich verteilt und sorgt für massive Ungerechtigkeiten. In Thüringen leben mehr als 20% der Kinder und Jugendlichen in Armut. Jetzt gilt es: Alle in die Gewerkschaften! Wir stehen solidarisch an der Seite aller streikenden Arbeitnehmer*innen und streiten weiter für echte Umverteilung von oben nach unten und dafür, dass kein Kind mehr in Armut aufwachsen muss.<br><br><strong><span class="underline">Und was nun?</span></strong><br><br>
Aus Perspektive der Grünen Jugend sind zwei Dinge zentral: Erstens gilt es, weiter Druck auf Landespolitik zu machen, für unsere Forderungen und systemische Antworten auf Klima-, Bildungs- und Demokratiekrise einzustehen. Zweitens ist uns klar, dass tiefgehende gesellschaftliche Transformation niemals vom Parlament ausgeht, sondern von den Menschen. Parlamentarische Arbeit ist nur ein Mittel auf dem Weg zu einer gerechten Gesellschaft. Deshalb gilt es in den nächsten Jahren umso mehr, außerparlamentarisch für die Rechte marginalisierter Gruppen in unserer Gesellschaft einzutreten – unabhängig davon, ob diese Menschen durch Rassismus, Armut, Queer- oder Frauenfeindlichkeit benachteiligt sind. Uns zu organisieren und besser zu vernetzen, Schutzräume für junge Menschen vor Ort zu bieten und linke Praxis auf die Straße zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist vor allem, dass wir uns weiterhin politisch weiterbilden und unser Wissen möglichst niedrigschwellig teilen. Damit ist allerdings nicht der xte Workshop zu Marx’ Kapitalismuskritik und auch nicht das obligatorische kritische-Männlichkeits-Forum gemeint. Viel wichtiger sind Workshops, die unseren Mitgliedern erklären, was Marx’ Theorien praktisch bedeuten und wie wir diese in die aktuelle Zeit übertragen können. Nicht jede*r Arbeiter*in muss ein “Kohlekumpel” sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen anfangen, Bildungsarbeit neu zu definieren, weil Textarbeit echt nicht das einzige Tool sein kann und zu viele Leute ausschließt. Das funktioniert natürlich inzwischen durch Social Media, denn dort können wir (Noch-)Nicht-Mitglieder erreichen und die Gesellschaft aufklären sowie sensibilisieren. Fast alle jungen Menschen nutzen mehrmals wöchentlich soziale Netzwerke und die meisten verwenden diese zur Informationsbeschaffung - das können und sollten wir nutzen. Für die interne Bildungsarbeit sind vielfältige Formate wichtig. Das können Vorträge und Gruppenarbeiten sein, aber auch Workshops auf zwei Stufen - grundlegend und aufbauend. Wir müssen bestehende Strukturen hinterfragen und funktionierende weiter unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Arbeit im nächsten Jahr müssen wir gemeinsam als Landesverband unsere neue Position und unsere Aufgaben finden. Dabei sind wir nicht alleine, schließlich haben wir viele Verbündete, wie die anderen Jugendorganisationen. Auch andere Landesverbände sind starke Partner - vor allem die Ostverbände natürlich. Die Grüne Jugend Brandenburg befindet sich in derselben Lage wie wir, hier lassen sich sicherlich Synergien finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gilt für uns mehrere Wege zu finden, Geld einzunehmen, da einige Mittel durch den Nichteinzug der Grünen in den Landtag fehlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch sind wir weiterhin motiviert, uns für eine gerechte, antifaschistische und queerfeministische Politik einzusetzen, die Umwelt und Klima schützt. Das tun wir innerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen, aber vor allem auf den Straßen und im 1 zu 1 Gespräch. Um alle zu inkludieren, sind verschiedene Formate wichtig, da gerade das direkte Gespräch für Introvertierte schwer sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Innerhalb unseres Verbandes ist es wichtig, Meinungen nicht auszuschließen, mit offenen Ohren aufeinander zu hören und die Positionen des Gegenübers zu achten und zu respektieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Selbstverständnis tragen wir auch nach außen, auf die Straße und in Gesprächen mit Thüringer*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Also los - holen wir uns unsere Zukunft zurück!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>APO - woher kommt das überhaupt?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Begriff der Außerparlamentarischen Opposition (APO) kommt ursprünglich von einer studentischen Protestbewegung aus den 1960er-Jahren. Sie fühlten sich von der schwachen parlamentarischen Opposition nicht vertreten, weshalb sie die APO gründeten. Dabei ging es vor allem um die Unzufriedenheit mit der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus der Elterngeneration. Diese waren so sehr mit dem Wiederaufbau beschäftigt, dass sie dies versäumten. Ideologisch kamen die Student*nnen nach Marx, da sie die marxistische Gesellschaftskritik wiederentdeckten. Daher feierten sie auch andere Freiheitskämpfer*innen, wie Rosa Luxemburg und Che Guevara. Sozialwissenschaftler*innen wie Theodor W. Adorno begeisterten mit ihrer antikapitalistischen Kritik an der Konsumgesellschaft.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 16:50:58 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75371</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 30.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/ Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen, die AfD landet bei über 30%, die Grüne Jugend verliert einen Haufen Mitglieder und wir, in Thüringen, verlieren zusätzlich den Großteil unserer finanziellen Mittel. Selten gab es schwierigere Zeiten für uns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung rückt migrationspolitisch weiter nach rechts und übernimmt rassistische Framings. Arbeitspflicht und Bezahlkarte sind kein Tabu, sondern mehrheitsfähig geworden – gleichzeitig sind diese Maßnahmen keineswegs eine neue Idee von AfD und CDU sind, sondern seit Jahrzehnten gesetzlich legale Möglichkeiten, die auf systematischem Rassismus beruhen. Das Versprechen der Klimagerechtigkeit rückt in weite Ferne: Statt Wohlhabende endlich höher zu besteuern und Lohnarbeiter*innen zu entlasten, wird versucht die Kindergrundsicherung und das Bürgergeld als Erfolg zu verkaufen. Die Schuldenbremse trifft uns als junge Generation besonders hart - Einsparungen in der Jugendarbeit, ein riesiger Investitionsstau in Bildung, Integration, Gesundheitssystem und eigentlich überall sind ihre Folgen.<br><br>
Thüringen steht aktuell vor einer neuen Landesregierung aus CDU, BSW und SPD – einer sogenannten Brombeer-Koalition. Damit werden zum einen wichtige umwelt- und klimapolitische Maßnahmen der letzten RRG-Regierung gefährdet – sei es der Ausbau der erneuerbaren oder Fortschritte im ÖPNV. Zum anderen ist das aktuelle Sondierungspapier voll mit diskriminierenden Maßnahmen, während man vergeblich nach echten Lösungen auf Klima-, Bildungs- oder Demokratiekrise sucht. Dem Klimaschutz wird ein (!) Satz gewidmet, die Lösungen für Bildungsungerechtigkeiten sollen ein Weiter-So in der Gestaltung des Schulsystems und umfassendere Handyverbote sein.<br><br>
Trotzdem flacht auch die Klimakrise nicht einfach ab und muss wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gebracht werden. Thüringen ist das Bundesland, welches in Deutschland am stärksten vom Klimawandel betroffen sein wird und gleichzeitig wirtschaftlich sehr stark profitieren könnte. Gleichzeitig wird der Klimawandel wahrscheinlich keine Rolle in der neuen Koalition spielen und es wird weiter Politik vorbei an der Realität gemacht, während Extremwetter Existenzen und Menschenleben kosten. Als Beispiel: In Teilen Deutschlands ist bereits die Trinkwasserversorgung gefährdet. Thüringen steht dank einer guten Fernwasserversorgung nochgut da. Doch auch hier braucht es Investitionen in Staudämme und Fernwasserleitungen, die durch eine Schuldenbremse verhindert werden.<br><br>
Die Schuldenbremse gefährdet Leben!<br><br><span class="underline">Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!</span><br><br>
Die Abschaffung der Schuldenbremse wird es mit einer CDU-angeführten Landesregierung nicht geben, genauso wie konsequente durchfinanzierte antifaschistische Demokratiebildung- und Arbeit. Wir als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN sind solidarisch mit allen Antifaschist*innen. Zudem verurteilen wir die staatlichen Repressionen unter denen Menschen, die sich für unsere Demokratie einsetzen, immer wieder leiden. Vor allem, da sie auf Grundlage der widerlegten Hufeisen-Theorie gerechtfertigt werden. Wir unterstützen antifaschistische Organisierung &amp; Demonstrationen in Stadt und Dorf, und wollen uns in den nächsten Jahren intensiv der antifaschistischen Bündnisarbeit widmen.<br><br><br><br><br>
Der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland ist nach wie vor erheblich. Während Menschen im Westen durchschnittlich 4.578 Euro verdienen, liegt das Monatsgehalt ihrer Kolleg*innen im Osten bei nur 3.754 Euro. Ostdeutsche Beschäftigte streiken seltener als ihre westdeutschen Kolleg*innen, was auch auf die geringere Tarifbindung zurückzuführen ist. In Thüringen arbeiten nur 44 % der Beschäftigten in tarifgebundenen Verhältnissen – das ist der niedrigste Wert deutschlandweit. Auch das Vermögen ist nach wie vor ungleich verteilt und sorgt für massive Ungerechtigkeiten. In Thüringen leben mehr als 20% der Kinder und Jugendlichen in Armut. Jetzt gilt es: Alle in die Gewerkschaften! Wir stehen solidarisch an der Seite aller streikenden Arbeitnehmer*innen und streiten weiter für echte Umverteilung von oben nach unten und dafür, dass kein Kind mehr in Armut aufwachsen muss.<br><br><strong><span class="underline">Und was nun?</span></strong><br><br>
Aus Perspektive der Grünen Jugend sind zwei Dinge zentral: Erstens gilt es, weiter Druck auf Landespolitik zu machen, für unsere Forderungen und systemische Antworten auf Klima-, Bildungs- und Demokratiekrise einzustehen. Zweitens ist uns klar, dass tiefgehende gesellschaftliche Transformation niemals vom Parlament ausgeht, sondern von den Menschen. Parlamentarische Arbeit ist nur ein Mittel auf dem Weg zu einer gerechten Gesellschaft. Deshalb gilt es in den nächsten Jahren umso mehr, außerparlamentarisch für die Rechte marginalisierter Gruppen in unserer Gesellschaft einzutreten – unabhängig davon, ob diese Menschen durch Rassismus, Armut, Queer- oder Frauenfeindlichkeit benachteiligt sind. Uns zu organisieren und besser zu vernetzen, Schutzräume für junge Menschen vor Ort zu bieten und linke Praxis auf die Straße zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist vor allem, dass wir uns weiterhin politisch weiterbilden und unser Wissen möglichst niedrigschwellig teilen. Damit ist allerdings nicht der xte Workshop zu Marx’ Kapitalismuskritik und auch nicht das obligatorische kritische-Männlichkeits-Forum gemeint. Viel wichtiger sind Workshops, die unseren Mitgliedern erklären, was Marx’ Theorien praktisch bedeuten und wie wir diese in die aktuelle Zeit übertragen können. Nicht jede*r Arbeiter*in muss ein “Kohlekumpel” sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen anfangen, Bildungsarbeit neu zu definieren, weil Textarbeit echt nicht das einzige Tool sein kann und zu viele Leute ausschließt. Das funktioniert natürlich inzwischen durch Social Media, denn dort können wir (Noch-)Nicht-Mitglieder erreichen und die Gesellschaft aufklären sowie sensibilisieren. Fast alle jungen Menschen nutzen mehrmals wöchentlich soziale Netzwerke und die meisten verwenden diese zur Informationsbeschaffung - das können und sollten wir nutzen. Für die interne Bildungsarbeit sind vielfältige Formate wichtig. Das können Vorträge und Gruppenarbeiten sein, aber auch Workshops auf zwei Stufen - grundlegend und aufbauend. Wir müssen bestehende Strukturen hinterfragen und funktionierende weiter unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Arbeit im nächsten Jahr müssen wir gemeinsam als Landesverband unsere neue Position und unsere Aufgaben finden. Dabei sind wir nicht alleine, schließlich haben wir viele Verbündete, wie die anderen Jugendorganisationen. Auch andere Landesverbände sind starke Partner - vor allem die Ostverbände natürlich. Die Grüne Jugend Brandenburg befindet sich in derselben Lage wie wir, hier lassen sich sicherlich Synergien finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gilt für uns mehrere Wege zu finden, Geld einzunehmen, da einige Mittel durch den Nichteinzug der Grünen in den Landtag fehlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch sind wir weiterhin motiviert, uns für eine gerechte, antifaschistische und queerfeministische Politik einzusetzen, die Umwelt und Klima schützt. Das tun wir innerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen, aber vor allem auf den Straßen und im 1 zu 1 Gespräch. Um alle zu inkludieren, sind verschiedene Formate wichtig, da gerade das direkte Gespräch für Introvertierte schwer sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Also los - holen wir uns unsere Zukunft zurück!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>APO - woher kommt das überhaupt?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Begriff der Außerparlamentarischen Opposition (APO) kommt ursprünglich von einer studentischen Protestbewegung aus den 1960er-Jahren. Sie fühlten sich von der schwachen parlamentarischen Opposition nicht vertreten, weshalb sie die APO gründeten. Dabei ging es vor allem um die Unzufriedenheit mit der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus der Elterngeneration. Diese waren so sehr mit dem Wiederaufbau beschäftigt, dass sie dies versäumten. Ideologisch kamen die Student*nnen nach Marx, da sie die marxistische Gesellschaftskritik wiederentdeckten. Daher feierten sie auch andere Freiheitskämpfer*innen, wie Rosa Luxemburg und Che Guevara. Sozialwissenschaftler*innen wie Theodor W. Adorno begeisterten mit ihrer antikapitalistischen Kritik an der Konsumgesellschaft.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 16:50:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
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                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 30.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen, die AfD landet bei über 30%, die Grüne Jugend verliert einen Haufen Mitglieder und wir, in Thüringen, verlieren zusätzlich den Großteil unserer finanziellen Mittel. Selten gab es schwierigere Zeiten für uns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung rückt migrationspolitisch weiter nach rechts und übernimmt rassistische Framings. Arbeitspflicht und Bezahlkarte sind kein Tabu, sondern mehrheitsfähig geworden – gleichzeitig sind diese Maßnahmen keineswegs eine neue Idee von AfD und CDU sind, sondern seit Jahrzehnten gesetzlich legale Möglichkeiten, die auf systematischem Rassismus beruhen. Das Versprechen der Klimagerechtigkeit rückt in weite Ferne: Statt Wohlhabende endlich höher zu besteuern und Lohnarbeiter*innen zu entlasten, wird versucht die Kindergrundsicherung und das Bürgergeld als Erfolg zu verkaufen. Die Schuldenbremse trifft uns als junge Generation besonders hart - Einsparungen in der Jugendarbeit, ein riesiger Investitionsstau in Bildung, Integration, Gesundheitssystem und eigentlich überall sind ihre Folgen.<br><br>
Thüringen steht aktuell vor einer neuen Landesregierung aus CDU, BSW und SPD – einer sogenannten Brombeer-Koalition. Damit werden zum einen wichtige umwelt- und klimapolitische Maßnahmen der letzten RRG-Regierung gefährdet – sei es der Ausbau der erneuerbaren oder Fortschritte im ÖPNV. Zum anderen ist das aktuelle Sondierungspapier voll mit diskriminierenden Maßnahmen, während man vergeblich nach echten Lösungen auf Klima-, Bildungs- oder Demokratiekrise sucht. Dem Klimaschutz wird ein (!) Satz gewidmet, die Lösungen für Bildungsungerechtigkeiten sollen ein Weiter-So in der Gestaltung des Schulsystems und umfassendere Handyverbote sein.<br><br>
Trotzdem flacht auch die Klimakrise nicht einfach ab und muss wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gebracht werden. Thüringen ist das Bundesland, welches in Deutschland am stärksten vom Klimawandel betroffen sein wird und gleichzeitig wirtschaftlich sehr stark profitieren könnte. Gleichzeitig wird der Klimawandel wahrscheinlich keine Rolle in der neuen Koalition spielen und es wird weiter Politik vorbei an der Realität gemacht, während Extremwetter Existenzen und Menschenleben kosten. Als Beispiel: In Teilen Deutschlands ist bereits die Trinkwasserversorgung gefährdet. Thüringen steht dank einer guten Fernwasserversorgung nochgut da. Doch auch hier braucht es Investitionen in Staudämme und Fernwasserleitungen, die durch eine Schuldenbremse verhindert werden.<br><br>
Die Schuldenbremse gefährdet Leben!<br><br><span class="underline">Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!</span><br><br>
Die Abschaffung der Schuldenbremse wird es mit einer CDU-angeführten Landesregierung nicht geben, genauso wie konsequente durchfinanzierte antifaschistische Demokratiebildung- und Arbeit. Wir als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN sind solidarisch mit allen Antifaschist*innen. Zudem verurteilen wir die staatlichen Repressionen unter denen Menschen, die sich für unsere Demokratie einsetzen, immer wieder leiden. Vor allem, da sie auf Grundlage der widerlegten Hufeisen-Theorie gerechtfertigt werden. Wir unterstützen antifaschistische Organisierung &amp; Demonstrationen in Stadt und Dorf, und wollen uns in den nächsten Jahren intensiv der antifaschistischen Bündnisarbeit widmen.<br><br><br><br><br>
Der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland ist nach wie vor erheblich. Während Menschen im Westen durchschnittlich 4.578 Euro verdienen, liegt das Monatsgehalt ihrer Kolleg*innen im Osten bei nur 3.754 Euro. Ostdeutsche Beschäftigte streiken seltener als ihre westdeutschen Kolleg*innen, was auch auf die geringere Tarifbindung zurückzuführen ist. In Thüringen arbeiten nur 44 % der Beschäftigten in tarifgebundenen Verhältnissen – das ist der niedrigste Wert deutschlandweit. Auch das Vermögen ist nach wie vor ungleich verteilt und sorgt für massive Ungerechtigkeiten. In Thüringen leben mehr als 20% der Kinder und Jugendlichen in Armut. Jetzt gilt es: Alle in die Gewerkschaften! Wir stehen solidarisch an der Seite aller streikenden Arbeitnehmer*innen und streiten weiter für echte Umverteilung von oben nach unten und dafür, dass kein Kind mehr in Armut aufwachsen muss.<br><br><strong><span class="underline">Und was nun?</span></strong><br><br>
Aus Perspektive der Grünen Jugend sind zwei Dinge zentral: Erstens gilt es, weiter Druck auf Landespolitik zu machen, für unsere Forderungen und systemische Antworten auf Klima-, Bildungs- und Demokratiekrise einzustehen. Zweitens ist uns klar, dass tiefgehende gesellschaftliche Transformation niemals vom Parlament ausgeht, sondern von den Menschen. Parlamentarische Arbeit ist nur ein Mittel auf dem Weg zu einer gerechten Gesellschaft. Deshalb gilt es in den nächsten Jahren umso mehr, außerparlamentarisch für die Rechte marginalisierter Gruppen in unserer Gesellschaft einzutreten – unabhängig davon, ob diese Menschen durch Rassismus, Armut, Queer- oder Frauenfeindlichkeit benachteiligt sind. Uns zu organisieren und besser zu vernetzen, Schutzräume für junge Menschen vor Ort zu bieten und linke Praxis auf die Straße zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist vor allem, dass wir uns weiterhin politisch weiterbilden und unser Wissen möglichst niedrigschwellig teilen. Damit ist allerdings nicht der xte Workshop zu Marx’ Kapitalismuskritik und auch nicht das obligatorische kritische-Männlichkeits-Forum gemeint. Viel wichtiger sind Workshops, die unseren Mitgliedern erklären, was Marx’ Theorien praktisch bedeuten und wie wir diese in die aktuelle Zeit übertragen können. Nicht jede*r Arbeiter*in muss ein “Kohlekumpel” sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen anfangen, Bildungsarbeit neu zu definieren, weil Textarbeit echt nicht das einzige Tool sein kann und zu viele Leute ausschließt. Das funktioniert natürlich inzwischen durch Social Media, denn dort können wir (Noch-)Nicht-Mitglieder erreichen und die Gesellschaft aufklären sowie sensibilisieren. Fast alle jungen Menschen nutzen mehrmals wöchentlich soziale Netzwerke und die meisten verwenden diese zur Informationsbeschaffung - das können und sollten wir nutzen. Für die interne Bildungsarbeit sind vielfältige Formate wichtig. Das können Vorträge und Gruppenarbeiten sein, aber auch Workshops auf zwei Stufen - grundlegend und aufbauend. Wir müssen bestehende Strukturen hinterfragen und funktionierende weiter unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Arbeit im nächsten Jahr müssen wir gemeinsam als Landesverband unsere neue Position und unsere Aufgaben finden. Dabei sind wir nicht alleine, schließlich haben wir viele Verbündete, wie die anderen Jugendorganisationen. Auch andere Landesverbände sind starke Partner - vor allem die Ostverbände natürlich. Die Grüne Jugend Brandenburg befindet sich in derselben Lage wie wir, hier lassen sich sicherlich Synergien finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gilt für uns mehrere Wege zu finden, Geld einzunehmen, da einige Mittel durch den Nichteinzug der Grünen in den Landtag fehlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch sind wir weiterhin motiviert, uns für eine gerechte, antifaschistische und queerfeministische Politik einzusetzen, die Umwelt und Klima schützt. Das tun wir innerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen, aber vor allem auf den Straßen und im 1 zu 1 Gespräch. Um alle zu inkludieren, sind verschiedene Formate wichtig, da gerade das direkte Gespräch für Introvertierte schwer sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Also los - holen wir uns unsere Zukunft zurück!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>APO - woher kommt das überhaupt?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Begriff der Außerparlamentarischen Opposition (APO) kommt ursprünglich von einer studentischen Protestbewegung aus den 1960er-Jahren. Sie fühlten sich von der schwachen parlamentarischen Opposition nicht vertreten, weshalb sie die APO gründeten. Dabei ging es vor allem um die Unzufriedenheit mit der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus der Elterngeneration. Diese waren so sehr mit dem Wiederaufbau beschäftigt, dass sie dies versäumten. Ideologisch kamen die Student*nnen nach Marx, da sie die marxistische Gesellschaftskritik wiederentdeckten. Daher feierten sie auch andere Freiheitskämpfer*innen, wie Rosa Luxemburg und Che Guevara. Sozialwissenschaftler*innen wie Theodor W. Adorno begeisterten mit ihrer antikapitalistischen Kritik an der Konsumgesellschaft.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 16:50:18 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A18: Luisa Otto</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Luisa-Otto-30242</link>
                        <author>Luisa Otto (LV Grüne Jugend Thüringen)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv24/Luisa-Otto-30242/viewimage?sectionId=39778" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>27</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Bad Salzungen</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr Lieben,<br><br>
ich würde sehr gerne wieder in die Mitte-Ost-AG delegiert werden. Im letzten Jahr durfte ich als Thüringer Basis-Delegierte mitarbeiten. Unsere Zusammenarbeit war geprägt von Produktivität, Spaß und Dankbarkeit - das hat mir sehr gut getan.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben den wundervollsten Mitte-Ost-Kongress aller Zeiten auf die Beine gestellt und wollen im kommenden Jahr noch eins oben drauf setzen... daran arbeiten wir derzeit schon.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem versuchen wir permanent die Relevanz von Ost-Perspektiven auf Bundesebene zu stärken. Mit einem Beitrag zum Arbeitsprogramm zur Institutionalisierung der Mitte-Ost AG haben wir die ersten richtigen Schritten getan. Den darauffolgenden Prozess mag ich gerne weiterhin kritisch begleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich freuen weiterhin eine Starke Stimme für Thüringen in der Mitte-Ost-AG sein zu dürfen. Das habe ich meinen MOAG-Leutchen versprochen. Ganz viel Liebe!</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 16:44:11 +0100</pubDate>
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                        <title>A17: Luisa Otto</title>
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                        <author>Luisa Otto (LV Grüne Jugend Thüringen)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv24/Luisa-Otto-22201/viewimage?sectionId=39778" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>27</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Bad Salzungen </dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>vor einer Woche hätte ich es noch arg lustig gefunden wieder als politische Geschäftsführerin der Grünen Jugend Thüringen zu kandidieren. But here I am again!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Rücktritt des GJ-Bundesvorstands und die Ankündigung eine neue Organisation zu gründen, löste in mir eher Sorge aus. Sorge vor dem Zusammenbruch von mühevoll aufgebauten Strukturen vor allem in Ost-Landesverbänden und der Schwächung linker Positionen innerhalb der GJ und der Partei. Bevor ich über die Bioklippe falle, würde ich gerne noch eine Runde im LaVo drehen und einen geordneten Übergang, als auch den Transfer von Wissen und Skills von der alten zur neuen Generation sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Mai 2023 bin ich aus meiner links-grünen Weimar-Blase zurück nach Südthüringen gezogen um dort als Klimaschutzmanagerin zu arbeiten. Das Ergebnis der Landtagswahl überraschte mich nicht sonderlich, aber ich war dennoch schockiert. Die gefühlte politische Stimmung und Vorgänge in Meiningen und Umgebung waren relativ identisch mit den Ergebnissen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein rechter CDU-Kreisverband, welcher schon vor 10 Jahren dafür warb mit allen Parteien (d.h. auch mit AfD) zu sprechen. Einen Hans-Georg Maaßen zum Direktkandidaten zur Bundestagswahl machte und dieser zuletzt Mitgliederbeauftragter war. Und bei der Kommunalwahl Deals mit der AfD einging. Eine Brandmauer existierte hier nie!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bewegungen auf der Straße gibt es fast nur von rechter Seite. Jeden Montag ziehen immer noch die Querdenker aggressiv mit Reichs- und Russlandflaggen durch die Innenstadt. Im Januar protestierten Bauern und Handwerker gegen die Ampel – blockierten Straßen stundenlang und führten Galgen mit sich. Zur selben Zeit regten sich Kolleg*innen über die „Klimakleber“ der Letzten Generation auf, obwohl diese noch nie in diesem Landkreis eine Straße blockiert hatten. Absurd! Auf die Anmeldung einer Demonstration gegen die Einführung der Bezahlkarte folgten Morddrohungen. Die Rechten nutzen schon seit Jahren die Straße um Druck auf die Regierungen auszuüben und wir bisher zu wenig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Wegzug junger Menschen aus dem ländlichen Raum und die Perspektivlosigkeit der Bleibenden wird mit unzureichenden Ausbildungsstellen und Jobmöglichkeiten erklärt. Leider zu kurz gedacht. Dabei werden immer mehr wichtige Infrastrukturen für junge Menschen kaputtgespart und zurückgebaut wie der ÖPNV oder Jugendclubs. Die Bezahlung ist meist unterdurchschnittlich und die Arbeitsbedingungen schlecht. Veraltete Weltbilder (abweichen von Heteronormativität = schlecht) und Rechtsextremismus vertreiben zusätzlich eher progressive und links-denkende Jugendliche.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was mir geholfen hat, war die Vernetzung mit anderen links-denkenden Menschen. Gemeinsam besuchten wir Demonstrationen, hielten die Stadt von Nazistickern und -symbolen sauber, lachten und weinen miteinander. Lasst uns nicht nur in unserer grünen Blase agieren, sondern nachhaltige linke Bündnisse schaffen… wir stehen doch nun alle vor relativ ähnlichen Problemen und Herausforderungen. Gemeinsam sind wir stärker!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sind nun die Jugendorganisation einer Partei in der außerparlamentarischen Opposition. Das hat Folgen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Wir können nicht länger über grüne MdLs auf das Parlamentsgeschehen in Thüringen einwirken</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>Wir haben viel weniger Geld zur Verfügung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das heißt, wir müssen in den kommenden Jahren gemeinsam mit Bündnispartner*innen auf der Straße gesellschaftliche Mehrheiten für linke Politik organisieren und Druck von außen auf die Regierung und das Parlament aufbauen. Lest euch mal den Antrag von Luis durch, der ist super sinnvoll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Natürlich sollten wir weiterhin auf die AltGrünen einwirken, damit diese irgendwann wieder im Landtag sitzen. Ich habe mich in den letzten 1-2 Jahren immer mehr von den AltGrünen entfernt, so wie viele andere GJ-Mitglieder auch. In dieser Zeit haben wir viele coole und stabile Mitstreiter*innen wegen dieser losten Ampel-Politik verloren. Ich halte nichts von einer erzwungenen schnellen Annäherung. Vertrauen muss erstmal wieder gewonnen werden! I mean, wie will man Bürger*innen von einer Partei überzeugen, von der selbst Mitglieder nicht mehr wirklich überzeugt sind? Ich finde es vollkommen legitim sich entweder langsam wieder an die AltGrünen heranzutasten oder weiterhin in Bündnissen auf der Straße für eine gerechte Gesellschaft zu kämpfen. Natürlich geht auch beides.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da wir die nächsten Jahre weniger Geld zur Verfügung haben werden, müssen wir perspektivisch unsere Veranstaltungsformate anpassen. Mir ist dabei besonders wichtig Veranstaltungen so zu organisieren, dass auch Mitglieder abseits der Städtekette und mit einer Anreise von 2 Stunden daran teilnehmen können. Wie ich selbst mitbekommen habe, ist es mitten in der Woche nicht für alle möglich „mal schnell“ nach Erfurt oder Jena zu fahren. Lasst uns inklusiver sein und wieder mehr in die Fläche gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgrund von Austritten war leider nicht in jeder Ortsgruppe ein fließender Übergang möglich. Lasst uns im kommenden Jahr wieder einen verstärkten Fokus auf die Ortsgruppen legen und auch dort neue Mitglieder befähigen gute Arbeit vor Ort zu leisten. Zum Beispiel durch Skillsharing Formate wie einem OG-LaVo-Treffen oder Besuche des LaVos in den Ortsgruppen zur Moderation, Erstellung eines Jahresplans oder für Antragsworkshops. Die Ortsgruppen sind das Herzstück der Grünen Jugend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ab dem neuen Jahr 2025 werden wir auch keine Organisatorische Geschäftsführung mehr zur Erledigung vieler Aufgaben haben. Daher ist es wichtig die anfallenden Aufgaben gerecht auf alle LaVo-Mitglieder zu verteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mir wünschen, dass alle LaVo-Mitglieder Verantwortung übernehmen, regemäßig an Landesvorstandssitzungen teilnehmen und nicht immer Aufgaben bei ein und denselben Personen liegen bleiben. Des weiteren wünsche ich mir die regelmäßige transparente Kommunikation der eigenen Kapazitäten. Wir alle üben dieses Amt im Ehrenamt aus und haben auch noch ein eigenes Leben. Ich würde dem Amt der Politischen Geschäftsführung 6-7 Stunden in der Woche einräumen und vorrangig Aufgaben der Politischen Geschäftsführung erledigen, bevor ich weitere Aufgaben annehme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Luisa Otto (sie/ihr)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wohnhaft in Meiningen und Weimar</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit Oktober Masterstudentin der Urbanistik (Stadt- &amp; Raumplanung) an der Bauhaus Universität Weimar</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>&amp; bald als Unterstützung für Thüringer Kommunen im Rahmen der Kommunalen Wärmewände tätig</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2023 – 2024 Thüringer Basis Delegierte der Mitte-Ost-AG</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2022 – 2023 Politische Geschäftsführung der GJ Thüringen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2021 – 2022 Beisitzerin im Landesvorstand der GJ Thüringen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zahlreiche Teilnahme an Länderräten und BuVo-LaVo-Treffen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine früheren AltGrünen Aktivitäten bewegten sich in der LAG und der BAG rund um die Themen Planen, Bauen, Wohnen<br><br>
Ich würde mich über eure Unterstützung freuen :-)</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 15:33:25 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75366</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 30.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen, die AfD landet bei über 30%, die Grüne Jugend verliert einen Haufen Mitglieder und wir, in Thüringen, verlieren zusätzlich den Großteil unserer finanziellen Mittel. Selten gab es schwierigere Zeiten für uns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung rückt migrationspolitisch weiter nach rechts und übernimmt rassistische Framings. Arbeitspflicht und Bezahlkarte sind kein Tabu, sondern mehrheitsfähig geworden – gleichzeitig sind diese Maßnahmen keineswegs eine neue Idee von AfD und CDU sind, sondern seit Jahrzehnten gesetzlich legale Möglichkeiten, die auf systematischem Rassismus beruhen. Das Versprechen der Klimagerechtigkeit rückt in weite Ferne: Statt Wohlhabende endlich höher zu besteuern und Lohnarbeiter*innen zu entlasten, wird versucht die Kindergrundsicherung und das Bürgergeld als Erfolg zu verkaufen. Die Schuldenbremse trifft uns als junge Generation besonders hart - Einsparungen in der Jugendarbeit, ein riesiger Investitionsstau in Bildung, Integration, Gesundheitssystem und eigentlich überall sind ihre Folgen.<br><br>
Thüringen steht aktuell vor einer neuen Landesregierung aus CDU, BSW und SPD – einer sogenannten Brombeer-Koalition. Damit werden zum einen wichtige umwelt- und klimapolitische Maßnahmen der letzten RRG-Regierung gefährdet – sei es der Ausbau der erneuerbaren oder Fortschritte im ÖPNV. Zum anderen ist das aktuelle Sondierungspapier voll mit diskriminierenden Maßnahmen, während man vergeblich nach echten Lösungen auf Klima-, Bildungs- oder Demokratiekrise sucht. Dem Klimaschutz wird ein (!) Satz gewidmet, die Lösungen für Bildungsungerechtigkeiten sollen ein Weiter-So in der Gestaltung des Schulsystems und umfassendere Handyverbote sein.<br><br>
Trotzdem flacht auch die Klimakrise nicht einfach ab und muss wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gebracht werden. Thüringen ist das Bundesland, welches in Deutschland am stärksten vom Klimawandel betroffen sein wird und gleichzeitig wirtschaftlich sehr stark profitieren könnte. Gleichzeitig wird der Klimawandel wahrscheinlich keine Rolle in der neuen Koalition spielen und es wird weiter Politik vorbei an der Realität gemacht, während Extremwetter Existenzen und Menschenleben kosten. Als Beispiel: In Teilen Deutschlands ist bereits die Trinkwasserversorgung gefährdet. Thüringen steht dank einer guten Fernwasserversorgung nochgut da. Doch auch hier braucht es Investitionen in Staudämme und Fernwasserleitungen, die durch eine Schuldenbremse verhindert werden.<br><br>
Die Schuldenbremse gefährdet Leben!<br><br><span class="underline"><strong>Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!</strong></span><br><br>
Die neue Landesregierung wird antifaschistische Arbeit voraussichtlich noch weiter erschweren, aber bereits heute sind Antifaschist*innen bundesweit massiven Repressionen ausgesetzt und die Hufeisen-Theorie ist weiter in aller Munde. Wir als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN solidarisieren uns mit allen Antifaschist*innen und lehnen Repression entschieden ab. Wir unterstützen antifaschistische Organisierung &amp; Demonstrationen in Stadt und Dorf, und wollen uns in den nächsten Jahren intensiv der antifaschistischen Bündnisarbeit widmen.<br><br>
Der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland ist nach wie vor erheblich. Während Menschen im Westen durchschnittlich 4.578 Euro verdienen, liegt das Monatsgehalt ihrer Kolleg*innen im Osten bei nur 3.754 Euro. Ostdeutsche Beschäftigte streiken seltener als ihre westdeutschen Kolleg*innen, was auch auf die geringere Tarifbindung zurückzuführen ist. In Thüringen arbeiten nur 44 % der Beschäftigten in tarifgebundenen Verhältnissen – das ist der niedrigste Wert deutschlandweit. Auch das Vermögen ist nach wie vor ungleich verteilt und sorgt für massive Ungerechtigkeiten. In Thüringen leben mehr als 20% der Kinder und Jugendlichen in Armut. Jetzt gilt es: Alle in die Gewerkschaften! Wir stehen solidarisch an der Seite aller streikenden Arbeitnehmer*innen und streiten weiter für echte Umverteilung von oben nach unten und dafür, dass kein Kind mehr in Armut aufwachsen muss.<br><br><strong><span class="underline">Und was nun?</span></strong><br><br>
Aus Perspektive der Grünen Jugend sind zwei Dinge zentral: Erstens gilt es, weiter Druck auf Landespolitik zu machen, für unsere Forderungen und systemische Antworten auf Klima-, Bildungs- und Demokratiekrise einzustehen. Zweitens ist uns klar, dass tiefgehende gesellschaftliche Transformation niemals vom Parlament ausgeht, sondern von den Menschen. Parlamentarische Arbeit ist nur ein Mittel auf dem Weg zu einer gerechten Gesellschaft. Deshalb gilt es in den nächsten Jahren umso mehr, außerparlamentarisch für die Rechte marginalisierter Gruppen in unserer Gesellschaft einzutreten – unabhängig davon, ob diese Menschen durch Rassismus, Armut, Queer- oder Frauenfeindlichkeit benachteiligt sind. Uns zu organisieren und besser zu vernetzen, Schutzräume für junge Menschen vor Ort zu bieten und linke Praxis auf die Straße zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist vor allem, dass wir uns weiterhin politisch weiterbilden und unser Wissen möglichst niedrigschwellig teilen. Damit ist allerdings nicht der xte Workshop zu Marx’ Kapitalismuskritik und auch nicht das obligatorische kritische-Männlichkeits-Forum gemeint. Viel wichtiger sind Workshops, die unseren Mitgliedern erklären, was Marx’ Theorien praktisch bedeuten und wie wir diese in die aktuelle Zeit übertragen können. Nicht jede*r Arbeiter*in muss ein “Kohlekumpel” sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen anfangen, Bildungsarbeit neu zu definieren, weil Textarbeit echt nicht das einzige Tool sein kann und zu viele Leute ausschließt. Das funktioniert natürlich inzwischen durch Social Media, denn dort können wir (Noch-)Nicht-Mitglieder erreichen und die Gesellschaft aufklären sowie sensibilisieren. Fast alle jungen Menschen nutzen mehrmals wöchentlich soziale Netzwerke und die meisten verwenden diese zur Informationsbeschaffung - das können und sollten wir nutzen. Für die interne Bildungsarbeit sind vielfältige Formate wichtig. Das können Vorträge und Gruppenarbeiten sein, aber auch Workshops auf zwei Stufen - grundlegend und aufbauend. Wir müssen bestehende Strukturen hinterfragen und funktionierende weiter unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Arbeit im nächsten Jahr müssen wir gemeinsam als Landesverband unsere neue Position und unsere Aufgaben finden. Dabei sind wir nicht alleine, schließlich haben wir viele Verbündete, wie die anderen Jugendorganisationen. Auch andere Landesverbände sind starke Partner - vor allem die Ostverbände natürlich. Die Grüne Jugend Brandenburg befindet sich in derselben Lage wie wir, hier lassen sich sicherlich Synergien finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gilt für uns mehrere Wege zu finden, Geld einzunehmen, da einige Mittel durch den Nichteinzug der Grünen in den Landtag fehlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch sind wir weiterhin motiviert, uns für eine gerechte, antifaschistische und queerfeministische Politik einzusetzen, die Umwelt und Klima schützt. Das tun wir innerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen, aber vor allem auf den Straßen und im 1 zu 1 Gespräch. Um alle zu inkludieren, sind verschiedene Formate wichtig, da gerade das direkte Gespräch für Introvertierte schwer sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Also los - holen wir uns unsere Zukunft zurück!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>APO - woher kommt das überhaupt?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Begriff der Außerparlamentarischen Opposition (APO) kommt ursprünglich von einer studentischen Protestbewegung aus den 1960er-Jahren. Sie fühlten sich von der schwachen parlamentarischen Opposition nicht vertreten, weshalb sie die APO gründeten. Dabei ging es vor allem um die Unzufriedenheit mit der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus der Elterngeneration. Diese waren so sehr mit dem Wiederaufbau beschäftigt, dass sie dies versäumten. Ideologisch kamen die Student*nnen nach Marx, da sie die marxistische Gesellschaftskritik wiederentdeckten. Daher feierten sie auch andere Freiheitskämpfer*innen, wie Rosa Luxemburg und Che Guevara. Sozialwissenschaftler*innen wie Theodor W. Adorno begeisterten mit ihrer antikapitalistischen Kritik an der Konsumgesellschaft.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 15:16:18 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A16: Bericht der Rechnungsprüfung 2024</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Bericht-der-Rechnungsprufung-2024-7508</link>
                        <author>Clemens Werkmeister</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Bericht-der-Rechnungsprufung-2024-7508</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vorbemerkung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Landesschatzmeisterin Helen Würflein für die hervorragende und fast makelfreie Vorbereitung und Unterstützung während der Rechnungsprüfung. Die Buchhaltung ist äußerst systematisch, nachvollziehbar und strukturiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Auftrag</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von der Landesmitgliederversammlung am 14. April 2024 wurden Clemens Werkmeister und Charlotte Beese als Rechnungsprüfer*innen gewählt. Gemäß dem Auftrag der Rechnungsprüfer*innen, ergebend aus der Landesfinanzordnung, wurde der Rechnungsabschluss von 1. Januar 2024 bis zum 28. Oktober 2024 geprüft und hiermit der Landesmitgliederversammlung vorgelegt. Auftragsgemäß haben wir am 27. Oktober 2024 die Prüfung in den Räumen des Grünen Hauses in Jena in Anwesenheit von Helen Würflein durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>A) Prüfungsunterlagen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die nachstehenden Prüfungsunterlagen standen bei der Rechnungsprüfung bereit: Die Jahresabschlusstabelle mit Aufzeichnung der gesamten Ein- und Ausgaben des Verbands, Kontoauszüge der Banken, Verträge und Belege des Prüfzeitraums.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>B) Auskunftserteilung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die von den Rechnungsprüfer*innen erbetenen Auskünfte sowie Nachweise wurden uns von der Landesschatzmeisterin (Helen Würflein) bereitwillig und in erschöpfender Form erbracht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>C) Prüfungshandlung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Rahmen unserer Prüfungstätigkeit wurden die Konten sowie Aufzeichnungen der Einnahmen und Ausgaben gesichtet und vollständig geprüft. Die Guthabenbestände bei der Bank wurden durch übereinstimmende Kontoauszüge und einen Zugriff auf die Webansicht des Kontos nachgewiesen. Die sich aus der Aufzeichnung bestehenden Ein- und Ausgaben ergebenden Posten stimmen mit den vorliegenden Rechnungen und Forderungen überein. Der sich aus den Aufzeichnungen resultierende Geldbestand zum 24. Oktober 2024 ist deckungsgleich mit den Angaben des Kontos.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>D) Prüfergebnis </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Zuge unserer Prüfung haben wir keine schwerwiegenden Fehler feststellen können. Einzelne Posten waren noch nicht aufgeführt und konnten nachgereicht werden. Die Aufzeichnungen sind ordnungsgemäß und übersichtlich geführt, die Belege sind leicht auffindbar. Der Abschluss wurde ordnungsgemäß aus den Aufzeichnungen entwickelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>E) Anregungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Zuge der Rechnungsprüfung sind Punkte mit Verbesserungspotenzial aufgefallen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1) Für die Miete eines Postfaches (22,90€) ist uns kein klarer Grund bekannt. Wir empfehlen, dieses zu kündigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2.) Während der Rechnungsprüfung fiel des Weiteren auf, dass bei einigen Auslagenerstattungsanträgen auf den Belegen nicht gekennzeichnet wurde, welche Beträge nicht erstattet werden können, wie zum Beispiel Pfand. Zum Zweck der besseren Übersicht und um das Risiko für unzulässige Erstattungen zu minimieren, empfehlen wir, solche Beträge auf Belegen erkennbar zu streichen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3.) Im zurückliegenden Jahr wurden einige wiederverwendbare Gegenstände erworben, so etwa ein Grill, Liegestühle und T-Shirts für Kampagnen. Um allen Mitgliedern einen Überblick über vorhandene Ressourcen zu verschaffen und ein einfacheres Zurückgreifen auf diese zu ermöglichen, empfehlen wir, ein Inventar solcher Gegenstände im Besitz der Grünen Jugend Thüringen bzw. der Kreisverbände der Grünen Jugend Thüringen anzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Schlussbemerkung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die gewissenhafte Führung der Finanzen und die gute Strukturierung der Buchhaltung fallen auch in diesem Jahr wieder sehr positiv auf. Nachfragen unsererseits wurden umgehend, umfassend und kompetent beantwortet!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir empfehlen der Landesmitgliederversammlung die Entlastung des Vorstands zu erteilen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 Nov 2024 21:12:53 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A15: Haushalt 25</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/haushalt-25-51916</link>
                        <author>Helen Würflein (Schatzi)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/haushalt-25-51916</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/2lmv24/haushalt-25-51916/embeddedpdf?file=%2F2lmv24%2Fhaushalt-25-51916%2Fviewpdf%3FsectionId%3D39787"></iframe><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grüne Jugend beschließt den Vorliegenden Haushaltsentwurf für das kommende Kalenderjahr 2025. Sollten wir im kommenden Jahr erneut Gelder von der Staatskanzlei bekommen haben wird der Entwurf &quot;mit Staatskanzlei&quot; sonst &quot;ohne Staatskanzlei&quot; angewendet.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 01 Nov 2024 08:53:22 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A14: Pia Waffen</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Pia-Waffen-27451</link>
                        <author>Pia Waffen (KV Erfurt)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Pia-Waffen-27451</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv24/Pia-Waffen-27451/viewimage?sectionId=39778" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>22</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Engelskirchen</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bin erst in diesem Jahr den Grünen beigetreten, inhaltlich und gedanklich aber schon ein wenig länger dabei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was mich antreibt, ist die Vorstellung von einer gerechten Welt. Eine Welt, in der man morgens aufstehen kann, ohne damit konfrontiert zu werden, dass die Klimakrise unsere Existenz bedroht. Eine Welt, in der die Länder des globalen Südens nicht ständig gegen hegemoniale Strukturen des Westens kämpfen müssen, wo Ungerechtigkeit ausgelöscht wurde. Eine Welt, in der es keinen Platz für Rassismus und Diskriminierung gibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Warum ich kandidiere:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bisher habe ich Politik nur von außen beobachtet, war aber noch nicht in einer Position zu gestalten. Dies möchte ich jetzt ändern und darum bitte ich um euer Vertrauen. Seit meinem Parteieintritt im März 2024 bringe ich mich aktiv bei den Grünen ein und möchte als Beisitzerin im LaVo Verantwortung für eine sozial gerechte, solidarische und zukunftsfähige Gesellschaft übernehmen. Da ich einigen noch unbekannt sein werde, möchte ich mich kurz vorstellen und euch erzählen, was mich antreibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich war schon in meiner Schulzeit interessiert an Politik und bin durch ein FSJ bei einer Bundestagsabgeordneten zu grüner Politik gekommen. Seit Oktober 2022 studiere ich “Internationale Beziehungen” an der Uni Erfurt. Der ein oder andere von euch dürfte mich schon auf einer Demo gegen Rechts, fürs Klima oder Frauenrechte oder im Wahlkampf gesehen haben. Ich habe während des Kommunalwahlkampfes fleißig an Haustüren geklingelt und bei der Landtagswahl unterstützt. Bis zur letzten Sekunde habe ich geglaubt, dass unser ganzer Einsatz sich ausgezahlt hat und wurde am Wahlabend bitter enttäuscht. Aber trotz dieses schlechten Ergebnisses dürfen wir nicht aufgeben, denn es gibt Menschen in diesem Bundesland, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Menschen, die Angst vor dem Erstarken rechter Kräfte haben, denen Naturschutz wichtig ist und die uns in der öffentlichen Debatte brauchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir als Grüne wieder das Selbstverständnis, Menschen etwas zuzutrauen, zur Grundlage unserer Politik machen müssen! Für mich steht die Würde des Menschen im Mittelpunkt. Ich möchte, dass wir nicht länger darüber reden, welche Obergrenze wir für Migration brauchen, sondern dass wir darüber sprechen, wie wir unsere Integrationspolitik verbessern können und müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte nicht, dass wir über Kürzungen beim Bürgergeld sprechen, und damit Kindern, die ohnehin schon armutsgefährdet sind, noch ein wenig Perspektive stehlen. Stattdessen müssen wir darüber reden, wie wir Bildung gerechter machen, Ungleichheit konsequent bekämpfen und allen, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern, eine Perspektive bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen uns die Debatte über Migration zurückholen und über strukturelle Probleme reden, statt Flüchtlinge als “Messerstechern” zu diffamieren. Es darf nicht länger darum gehen, welche Kosten uns eine marginalisierte Gruppe verursacht - die sich nicht wehren kann, weil sie keine Lobby hat - sondern was es uns kostet, wenn wir uns nicht als Gesellschaft umeinander kümmern und aufeinander Acht geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen Lösungsvorschläge anbieten, wie wir Armut (während es weltweit immer mehr Milliardär*innen gibt) abschaffen und wie wir Geflüchtete an der Gesellschaft teilhaben lassen können und für Perspektiven und Chancen stehen statt für Diffamierung und Reproduktion von Stereotypen und rechten Narrativen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Position und Vision der Grünen in Thüringen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig weiß ich aber auch, wie schwierig das ist. Dass man in Thüringen mit einigen leider ganz grundsätzliche Debatten führen muss. Ein Schlüsselerlebnis aus dem Wahlkampf, welches mich immer wieder nachdenklich werden lässt ist Folgendes: Ein Mann, der von Rumänien nach Deutschland immigriert ist, erzählte mir doch tatsächlich, dass die Flüchtlinge aus Syrien eine immense Gefahr für die Gesellschaft darstellen, da ihre Kultur doch nicht mit unserer zusammenpasst. Ich möchte kulturelle Gräben überwinden - egal wie viele Gespräche dafür nötig sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin mir bewusst, dass Aufwachsen in Thüringen eine andere Lebensrealität als meine eigene bedeutet. Dass das kulturelle Erbe der DDR bis in die heutigen Generationen hinein wirkt und prägt. Dass Unterschiede bei Einkommen, Rente und Vermögen messbar und spürbar die Lebensrealität prägen. Dass Ostdeutsche immer noch nicht angemessen repräsentiert sind und das Misstrauen in die Politik größer ist. Dass die Transformationserfahrung nach der Wende für viele mit Unsicherheit und Arbeitsplatzverlust einherging und dass wir all dies berücksichtigen müssen, wenn wir über Politik diskutieren. Ich finde es wichtig, meine eigene Rolle hier zu reflektieren und in der politischen Arbeit sensibel zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die kommenden Jahre in Thüringen werden nicht einfach und als APO stehen wir vor großen Herausforderungen. Es geht leider eher weniger darum, zu gestalten, sondern darum laut zu sein. Es geht darum, sichtbar zu sein und auch im Kontrast zum erwartbaren Desaster im Landtag deutlich zu machen, dass ein anderes, empathisches, weltoffenes und vor allem soziales Thüringen möglich ist. Dafür müssen wir aber auch Strukturen halten, schlagkräftiger werden und neue Leute organisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Meine Ziele im LaVo:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Beisitzerin im LaVo von Altgrün verstehe ich mich als euer Sprachrohr! Ich möchte unsere Position als grüne Jugend in den LaVo einbringen und dafür sorgen, dass eine laute linke Jugend wahr- und ernst genommen wird. Dafür werde ich mich eng mit dem Grüne Jugend LaVo abstimmen und möchte auch in der GJ Erfurt aktiver werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Außerdem sehe ich mich als Vermittlerin. Mein Anspruch ist es, die Kommunikation zwischen uns und der Altpartei zu stärken, nicht nur unsere Anliegen zu verteidigen, sondern im Austausch eng zusammenzuarbeiten. Ich weiß, dass das Verhältnis zwischen der GJ und den Altgrünen nicht einfach ist, ich selbst bin auch mit vielen Dingen unzufrieden, die gerade auf Bundesebene laufen. Aber nur gemeinsam sind wir stark!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte meine eigene politische Rolle finden und dazu beitragen, dass wir als Grüne weiterhin sichtbar sind und dass wir auch in schwierigen Zeiten zusammenhalten. Bisher bin ich oft an Herausforderungen gewachsen und würde gerne als Beisitzerin im LaVo Verantwortung übernehmen. Auch wenn ich einigen von euch noch unbekannt bin, würde ich mich über euer Vertrauen freuen. Falls ihr Fragen zu mir und meiner Kandidatur habt, dürft ihr euch auch gerne privat bei mir melden (Mobil: +4915787424845, Mail: pia.waffen@web.de).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lasst uns zusammen die Grundlage für eine solidarische, gerechte und ökologisch starke Zukunft legen. Dafür bitte ich um euer Vertrauen.</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 31 Oct 2024 14:40:26 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A13: Moritz Jahns</title>
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                        <author>Moritz Jahns (Ortsgruppe(!) Jena)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Moritz-Jahns-39325</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv24/Moritz-Jahns-39325/viewimage?sectionId=39778" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>26</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Köln</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Moritz, 26 Jahre alt und bewerbe mich als Besitz für den diesjährigen Landesvorstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2020, kurz nachdem Kemmerich mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten gewählt worden ist, bin ich den Grünen und der GJ beigetreten. Ich wollte endlich Flagge bekennen. Nun, 4 Jahre später, ist dies wohl noch wichtiger geworden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dass ein Drittel der AfD die Stimme geben, bedroht zwar uns alle, aber insbesondere Nicht-weiße, Frauen, Queere und von anderen Diskriminierungen betroffenen Menschen. Ich möchte dabei unterstützen, die GJ weiter zu einem Ort zu machen, der als Safe Space für genau die gelten kann. Gleichzeitig möchte ich, dass wir ein Verband sind, der nicht nur offen für Akademiker*innen ist, sondern für alle jungen Menschen, die sich unseren Kernthemen identifizieren. Das heißt, dass wir meiner Meinung nach beispielsweise auf Azubis zugehen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade jetzt sind stabile linke Stimmen rar gesät. Wir müssen uns verbünden und uns gemeinsam Gehör verschaffen. Gerade jetzt als APO sehe ich die Zusammenarbeit mit beispielsweise Migra-Organisationen, anderen Parteijugenden, Gewerkschaften oder Menschenrechsorganisationen für zentral an, um linke Stimmen und Forderungen wieder lauter werden zu lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ZeitFürWasNeues kann dabei auch übrigens gerne ein Bündnispartner sein. Ich bin zwar skeptisch, ob sie die Ziele erreichen, aber wenn sie es tun, umso besser. Ich bin übrigens auch aus der Partei ausgetreten. Die Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan haben mir dabei den letzten Rest gegeben. Gleichzeitig habe ich aber gar kein Problem damit und bewundere es sogar eher diejenigen, die bleiben und weiter in der Partei um stabile linke Positionen kämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich freue mich, wenn Ihr mir Euer Vertrauen schenkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Moritz</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 20:43:23 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75296</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 30.10.2024)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75296</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen, die AfD landet bei über 30%, die Grüne Jugend verliert einen Haufen Mitglieder und wir, in Thüringen, verlieren zusätzlich den Großteil unserer finanziellen Mittel. Selten gab es schwierigere Zeiten für uns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Thüringen bekommt allem Anschein nach eine Landesregierung aus CDU, BSW und SPD, eine Brombeer-Koalition. Schon unter der letzten rot-rot-grünen Landesregierung war es fast unmöglich, linke Ziele durchzusetzen und eine menschliche Migrationspolitik zu ermöglichen. Grund dafür war die Minderheitsregierung und die immer weiter nach rechts rutschende Bundesregierung. Um Gesetze durchzubringen, war die Regierung auf die CDU angewiesen. Diese hat ohne persönlichen Vorteil natürlich nicht zugestimmt. Jetzt, wo Linke und Grüne nicht mehr in der Landesregierung sind, ist es umso wichtiger, entschlossen zu bleiben und für die Rechte marginalisierter Gruppen in unserer Gesellschaft einzutreten. Dabei ist es egal, ob Menschen diese Benachteiligung durch Rassismus, Armut, Queer- oder Frauenfeindlichkeit erfahren. Diese Probleme sind struktureller Natur und nicht gottgegeben. Durch die Chancenungleichheit bei der Bildung haben nicht alle Kinder die gleichen Möglichkeiten. Dort entsteht eine Lücke, die bestehen bleibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen uns weiter konsequent für soziale Gerechtigkeit einsetzen, während Grenzen dicht gemacht und Bürgergeldempfänger*innen von den Lindners dieser Welt herabgewürdigt werden. Wir werden der neuen Landesregierung ganz genau auf die Finger schauen und laut widersprechen, wann immer es nötig wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Trotzdem flacht auch die Klimakrise nicht einfach ab und muss wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gebracht werden. Thüringen ist das Bundesland, welches in Deutschland am stärksten vom Klimawandel betroffen sein wird und gleichzeitig wirtschaftlich sehr stark profitieren könnte. Gleichzeitig wird der Klimawandel wahrscheinlich keine Rolle in der neuen Koalition spielen und es wird weiter Politik vorbei an der Realität gemacht, während Extremwetter Existenzen und Menschenleben kosten. Als Beispiel: In Teilen Deutschlands ist bereits die Trinkwasserversorgung gefährdet. Thüringen steht dank einer guten Fernwasserversorgung nochgut da. Doch auch hier braucht es Investitionen in Staudämme und Fernwasserleitungen, die durch eine Schuldenbremse verhindert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Schuldenbremse gefährdet Leben!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die neue Landesregierung wird den Antifaschismus erschweren. Ein Innenminister dessen Kritiker*innen nun nicht mehr zur Regierung gehören, sondern nur noch aus der Opposition heraus ankreiden können, ist ein Problem. Dazu eine CDU, die auf dem rechten Auge zunehmend blinder wird und den Linksextremismus in Thüringen für das größere Problem hält. Sowie das BSW, welches schon heute ein faschistisches Regime verharmlost.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN sind mit allen Antifaschist*innen solidarisch und stellen uns gegen völlig überzogene Repression. Wir unterstützen antifaschistische Demos, wo immer es geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Unterschied zwischen Ost und West ist immer noch gravierend. Im Westen verdienen Menschen im Schnitt 4.578 Euro, ihre ostdeutschen Kolleg*innen nur 3.754 Euro pro Monat. Wenn man dabei noch die Verteilung von Vermögen mit einbezieht, werden die Unterschiede noch größer. Es braucht endlich eine Umverteilung von West nach Ost, also von oben nach unten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu können Arbeiter*innen im Osten aber auch selbst einen Beitrag leisten. Jetzt muss es heißen: Alle in die Gewerkschaften! Ostdeutsche streiken weniger, als ihre Westkolleg*<br>
innen, was auch an der schlechteren Tarifbindung liegt. In Thüringen werden nur 44% der Arbeitenden tarifgebunden beschäftigt - das ist der niedrigste Wert in ganz Deutschland.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind solidarisch mit allen streikenden Arbeitnehmer*innen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hoch die internationale Solidarität!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Und was nun?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist vor allem, dass wir uns weiterhin politisch weiterbilden und unser Wissen möglichst niedrigschwellig teilen. Damit ist allerdings nicht der xte Workshop zu Marx’ Kapitalismuskritik und auch nicht das obligatorische kritische-Männlichkeits-Forum gemeint. Viel wichtiger sind Workshops, die unseren Mitgliedern erklären, was Marx’ Theorien praktisch bedeuten und wie wir diese in die aktuelle Zeit übertragen können. Nicht jede*r Arbeiter*in muss ein “Kohlekumpel” sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen anfangen, Bildungsarbeit neu zu definieren, weil Textarbeit echt nicht das einzige Tool sein kann und zu viele Leute ausschließt. Das funktioniert natürlich inzwischen durch Social Media, denn dort können wir (Noch-)Nicht-Mitglieder erreichen und die Gesellschaft aufklären sowie sensibilisieren. Fast alle jungen Menschen nutzen mehrmals wöchentlich soziale Netzwerke und die meisten verwenden diese zur Informationsbeschaffung - das können und sollten wir nutzen. Für die interne Bildungsarbeit sind vielfältige Formate wichtig. Das können Vorträge und Gruppenarbeiten sein, aber auch Workshops auf zwei Stufen - grundlegend und aufbauend. Wir müssen bestehende Strukturen hinterfragen und funktionierende weiter unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Arbeit im nächsten Jahr müssen wir gemeinsam als Landesverband unsere neue Position und unsere Aufgaben finden. Dabei sind wir nicht alleine, schließlich haben wir viele Verbündete, wie die anderen Jugendorganisationen. Auch andere Landesverbände sind starke Partner - vor allem die Ostverbände natürlich. Die Grüne Jugend Brandenburg befindet sich in derselben Lage wie wir, hier lassen sich sicherlich Synergien finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gilt für uns mehrere Wege zu finden, Geld einzunehmen, da einige Mittel durch den Nichteinzug der Grünen in den Landtag fehlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch sind wir weiterhin motiviert, uns für eine gerechte, antifaschistische und queerfeministische Politik einzusetzen, die Umwelt und Klima schützt. Das tun wir innerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen, aber vor allem auf den Straßen und im 1 zu 1 Gespräch. Um alle zu inkludieren, sind verschiedene Formate wichtig, da gerade das direkte Gespräch für Introvertierte schwer sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Also los - holen wir uns unsere Zukunft zurück!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>APO - woher kommt das überhaupt?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Begriff der Außerparlamentarischen Opposition (APO) kommt ursprünglich von einer studentischen Protestbewegung aus den 1960er-Jahren. Sie fühlten sich von der schwachen parlamentarischen Opposition nicht vertreten, weshalb sie die APO gründeten. Dabei ging es vor allem um die Unzufriedenheit mit der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus der Elterngeneration. Diese waren so sehr mit dem Wiederaufbau beschäftigt, dass sie dies versäumten. Ideologisch kamen die Student*nnen nach Marx, da sie die marxistische Gesellschaftskritik wiederentdeckten. Daher feierten sie auch andere Freiheitskämpfer*innen, wie Rosa Luxemburg und Che Guevara. Sozialwissenschaftler*innen wie Theodor W. Adorno begeisterten mit ihrer antikapitalistischen Kritik an der Konsumgesellschaft.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 18:19:58 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A11: Auswertung Landtagswahl-Kampagne &quot;Zeit, dass wir was drehen!&quot;</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Auswertung-Landtagswahl-Kampagne-Zeit-dass-wir-was-drehen-29068</link>
                        <author>Kampagnenteam (dort beschlossen am: 30.10.2024)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Auswertung-Landtagswahl-Kampagne-Zeit-dass-wir-was-drehen-29068</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ausgangssituation</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Thüringen türmen sich die Krisen: In Thüringen wachsen 18 % der Kinder in Armut auf, die Einkommen sind die niedrigsten im Bundesdurchschnitt, die Klimakrise hat auch dieses Jahr neue Hitzerekorde aufgestellt und gleichzeitig verzeichnet die AfD Rekordwerte. All diese Krisen stehen nicht für sich, sondern hängen zusammen: Schlechte Sozialpolitik, das Übernehmen rassistischer Framings in der Asylpolitik von CDU bis GRÜNE und massive Desinformationskampagnen von rechten und konservativen Kräften sind Öl ins Feuer der AfD und befeuern Abstiegsängste, die Normalisierung von faschistischem und menschenfeindlichem Gedankengut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Währenddessen spielen die Sorgen junger Menschen weiterhin keine Rolle in den Parlamenten. Genügend Lehrer*innen gibt es schon lange nicht mehr, eine gute Ausbildung finden wir meist nur weit weg, der nächste Jugendclub ist 50km entfernt und der Bus fährt an vielen Orten - wenn überhaupt - nur bis 18:00 Uhr. Das Leben wird immer teurer, während unser Lohn, Bafög oder unser Taschengeld kaum bis zum Monatsende reicht. Kein Wunder, dass der Rechtsruck auch bei den Unter-30-Jährigen fortschreitet und die AfD auch hier stärkste Kraft wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zielsetzung der Kampagne</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit unserer Kampagne wollten wir dem gesellschaftlichen Rechtsruck etwas entgegensetzen und klar machen, dass es Umverteilung, gerechte Sozial- und Jugendpolitik statt neoliberaler Sparpolitik und ein Gegeneinander-Ausspielen von armen Menschen braucht. Auf der 1. LMV 2023 wurde beschlossen, dass die GRÜNE JUGEND Thüringen für die Landtagswahl 2024 eine eigenständige Kampagne und Wahlkampf durchführt. Mit unserer Kampagne wollten wir dem Rechtsruck etwas entgegensetzen; gesellschaftlich linke Kämpfe auf der Straße stärken. Dabei haben wie als GRÜNE JUGEND andere Themen und Zielgruppen als Bündnis 90 / Die Grünen. Es ist für uns zentral, junge Menschen zu adressieren und politisieren. Ein entscheidenter Punkt war hier das Zusammendenken von Gerechtigkeitskämpfen. Klimaschutz funktioniert nur, wenn Ungleichheit nicht weiter verschärft wird oder Menschen diesen Eindruck haben. Das Ziel heißt Klimagerechtigkeit! Wir wollten Verteilungs- und Gerechtigkeitsfragen auf konkrete Themen und Forderungen herunterbrechen und die Sorgen junger Menschen in den Fokus stellen. Dafür haben wir die vier Themenbereiche Bildungsgerechtigkeit, Arbeit, Gute Orte für alle und Mobilität gewählt – auch, weil dies Themen sind, die im Landtag entschieden und beeinflusst werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollten mit unserer Kampagne die GRÜNE JUGEND Thüringen und unsere Ziele präsenter machen und neue linksdenkende Mitglieder gewinnen. Außerdem wollten wir alte Mitglieder eaktivieren und die bestehenden Kreisverbände stärken. Statt eine Wahlkampagne für die Grünen zu planen und Menschen vorrangig zum wählen aufzurufen, wollten wir junge Menschen langfristig einbinden und politisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Fokus der Kampagne lag auf der Ansprache junger Menschen unter 30. Dabei wollten wir gezielt die erreichen, die sich im Zuge der Landtagswahl gerade das erste Mal bewusst mit Politik beschäftigen (z.B. Schüler*innen oder Studienanfänger*innen). Um potentiellen Neumitgliedern einen Ort aufzeigen zu können, an dem sie sich einbringen können, haben wir uns dabei auf Orte fokusiert, in denen es bereits einen Kreisverband gibt, in dem sie aktiv werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vorbereitung der Kampagne</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Kampagnenteam</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Kampagnenteam wurde auf der 2. LMV 2023 durch die Mitgliederversammlung gewählt, nachdem sich Mitglieder dafür bewerben konnten. Neben den gewählten Basis-Mitgliedern Henni, Lara und Luis, waren außerdem die beiden Votenträgerinnen Karo und Laura, sowie Teile der Landesvorstands im Kampagnenteam. Rieke, die als Minijobberin 40 Stunden/Monat von Juli bis Mitte September arbeitete, leistete einen besonders wertvollen Beitrag und übernahm viele organisatorische Aufgaben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Kampagnenteam führte 2 Klausuren durch; eine zum Start im Dezember 2023 und eine im März 2024. Außerdem gab es zweiwöchentlich Online-Treffen. Das Kampagnenteam erarbeitete auf Grundlage der auf der 2. LMV 2023 beschlossenen Ziele Themenschwerpunkte und Forderungen, die auf der 1. LMV 2024 im Antrag &quot;Kein Bock auf Weiter so? Zeit, dass wir was drehen!&quot; beschlossen wurden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zeit für die Bildungswende!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gerechte Arbeit - Perspektiven für alle!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Für unsere Zukunft: Klimaneutral unterwegs bis 2035!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gute Orte - überall!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es wurden anhand der Themenschwerpunkte verschiedene Aktionspakete vorbereitet, ggf. nötige Materialien bestellt, sowie Merchandise designed und bestellt. Die Aktionspakete wurden gemeinsam mit der Kampagnenerzählung und weiteren Infos zu einem Kampagnenreader zusammengefasst und den Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Außerdem beteiligten sich die Mitglieder des Teams an der Planung und Durchführung von Aktionen vor Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es war klar, dass das &quot;Superwahljahr&quot; nicht leicht wird. Um unsere Mitglieder vor rechten Angriffen psychisch als auch physisch zu schützen, haben wir gemeinsam mit dem Landesawarenessteam ein Sicherheitskonzept für die Durchführung der Aktionen erarbeitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Sommercamp</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Sommercamp (27.-28.07.) war eine gute Möglichkeit zur Vorbereitung der Mitglieder auf die kurz darauffolgenden Kampagne. Dort gab es inhaltliche Workshops zum Thema Bildungsgerechtigkeit und zum Rechtsruck in Ostdeutschland, einen Workshop zur Ansprache von jungen Menschen im 1 zu 1 Gespräch sowie einen Überblick über alle Themen und Aktionsformate.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es empfiehlt sich zu prüfen, ob ein ähnliches Format auch in Zukunft durchführbar ist und beibehalten werden kann. Besonders das Gruppengefühl und die Motivation, die Kampagne auf die Straße zu bringen, wurden durch das Wochenende gestärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Reader und Onboarding-Workshops</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Reader zur Kampagne wurde von den Mitglieder insgesamt positiv bewertet und diese haben sich (eher) gut auf die Kampagne vorbereitet gefühlt. Der Reader sollte eine Übersicht über die Themen der Kampagne, sowie die vorbereiteten Aktionsformate geben. Das Werkzeug &quot;Kampagnen-Reader&quot; wird als sinnvoll und als wichtiger Teil zur Vorbereitung der Mitglieder auf die Kampagne bewertet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Reader allein reicht nicht, um Mitglieder auf die Aktionen vorzubereiten; dazu braucht es Formate, wie z.B. die Kampagnen-Onboarding Workshops und die Thematisierung der Kampagne in den Ortsgruppen durch das Kampagnenteam. Es war gut, einen Startschuss für die Kampagne zum Schulstart zu haben, der Anlass gab, den Reader zu lesen, um die Aktion zur Bildungswende vorzubereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Durchführung der Kampagne</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Aktionsformate</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei den Aktionsformaten waren vor allem die Formate „Bildungswende“ und „Gute Orte“ von zentraler Bedeutung, während andere Aktionen eher weniger genutzt wurden. Die Aktion „Bildungswende“ erwies sich als wirkungsvoll, um Schüler*innen anzusprechen und eine Auseinandersetzung mit der eigenen Schule anzuregen. Sie war besonders effektiv, um Erstkontakte zur GJ und dem Thema Bildung herzustellen, auch wenn sie für die Mitgliedergewinnung weniger geeignet war und nur selten 1 zu 1 Gespräche zu Stande kamen. Die Bildungsaktion eignet sich auch als Format außerhalb von Kampagnen und es empfiehlt sich eine Auswertung der Zeugnisse in den Kreisverbänden und ggf. weitere Arbeit mit den Ergebnissen (z.B. Ergebnisse der jeweiligen Schule zurückmelden, Öffentlichkeitsarbeit, Stimmungsbild über Schulen in der Stadt sammeln).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aktion „Gute Orte“ zeichnete sich vor allem durch ihre Flexibilität aus – von der ursprünglichen Idee, Vasen zur Verteilung von Geld aufzustellen, wurde oft abgewichen. Es wurde z.B. die Tafel zum Sammeln von Antworten auf die Frage „Worin würdest du in Thüringen als erstes Investieren?“ genutzt. Die „Parkplatzbesetzung“ erhielt gemischtes Feedback. Besonders in Erfurt funktionierte sie als größere Aktion gut und erregte Aufmerksamkeit vor Ort und medial. Durch gute Social-Media Begleitung konnte hierbei auf das Thema Jugendräume in der Stadt und Flächengerechtigkeit aufmerksam gemacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kampagnenaktionen wurden in fast allen Kreisverbänden durchgeführt, wobei die Intensität stark von der Anzahl der Aktiven vor Ort abhing und die Abwesenheit aktiver Mitglieder während der Semesterferien eine große Herausforderung darstellte. Oft lagen die Standanmeldungen und Vorbereitung bei den gleichen Einzelpersonen oder wurden durch das Kampagnenteam bzw. Landesvorstandsmitgliedern übernommen. In den Kreisverbänden Jena und Erfurt fanden im August wöchentlich, im Kreisverband GAG insgesamt an 3 Tagen und in Weimar an einem Tag Aktionen statt. Der Kreisverband Gotha beteiligte sich nicht an der Kampagne.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einbindung neuer Mitglieder lief durchwachsen; das Format der Neumitglieder- und Interessiertentreffen eignet sich nur bedingt für den Kampagnenzeitraum, da es mit einem höheren Vorbereitungsaufwand verbunden ist. Es wird angeregt, das Format zu überdenken, möglicherweise indem ein Neumitglieder-Slot in bestehende Treffen integriert wird oder durch Socializing-Angebote (z.B. Tischtennis, Spieleabende).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Ostthüringen-Tour diente als gute Gelegenheit, um die GJ GAG und die GJ Jena zu unterstützen, viele Aktionen in einem kurzen Zeitraum an vielen Orten durchzuführen und Social-Media Content zu erarbeiten. Die Tour konnte außerdem zur Vernetzung und zum Teambuilding der Kreisverbänden und Teilnehmenden aus ganz Thüringen beitragen. Allerdings stellte sich heraus, dass es in Orten ohne bestehende Strukturen (SOK, Greiz) schwierig war, neue Menschen zu gewinnen und sie zur aktiven Teilnahme einzuladen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Social Media und Öffentlichkeitsarbeit</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kampagne wurde durch Social-Media, vorrangig auf Instagram begleitet. Dazu wurden vermehrt Reels zu den vier Kampagnenthemen produziert sowie vier Kampagnen-Videos in Auftrag gegeben. In der aktiven Kampagnenzeit der Landtagswahl (August 2024.) haben wir auf unserem Instagram Profil aufgrund vermehrter Beiträge sowie der Werbeanzeigen einen Zuwachs von 64 neuen Follower*innen. Durch die Werbeanzeigen haben wir circa 23.000 Konten erreicht. Davon wurden 47,2% durch die Anzeige auf uns aufmerksam. Im Vergleich dazu haben wir vor der Kampagnenzeit circa 6000 Konten in einem Monat erreicht. Auch ist die Interaktionsquote zu 300% während der Kampagnenzeit gestiegen. Ebenfalls ist unsere Reichweite auf TikTok gestiegen, wo wir durchschnittlich circa 1300 Aufrufe pro Beitrag erreicht haben. Zum Vergleich dazu haben vor der Kampagnenzeit durchschnittlich etwa 700 Aufrufe pro Beiträge erzielt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Zeitraum der Kampagne sind vor allem die professionell aufgenommenen Kampagnenvideos gut gelaufen. Sowohl das beworbene Video zum Thema Bildung als auch das Video zum Thema Mobilität sind sehr gut gelaufen mit circa 5000 und 3000 Wiedergaben der Videos. Bei diesen Beiträgen haben wir außerdem eine hohe Prozentzahl an Nicht-Follower*innen erreicht. Abgesehen davon sind außerdem die gemeinsamen Postings mit dem Bundesverband aufgrund der höheren Öffentlichkeit mit durchschnittlich 900 Likes gut gelaufen. Neben den Videobeiträgen war der Wahlaufruf am 01. September auch beliebt und hat 3800 Konten erreicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Kampagnen-Videos die zentralen Forderungen der Kampagne aufgriffen und erklärten, waren die weniger aufwändig produzierten Reels eine gute Möglichkeit, Mitglieder und die Kreisverbände einzubinden (z.B. Freibad-Video, &quot;Ich bin bei der GJ, weil...&quot;). Die Kampagnenvideos wurden von einer externen Person geschnitten und gedreht - hierbei empfiehlt sich in Zukunft die gewünschte Stimmung der Kampagne frühzeitig zu besprechen und eine zielgruppengerechte Ansprache vor einer hohen Bildqualität zu priorisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ergebnisse und Wirkung, Ausblick</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf die Aktionsformate gab es überwiegend freundliche Reaktionen, jedoch waren vereinzelt Anfeindungen seitens aller Altersgruppen sowie eine allgemeine Skepsis gegenüber der Partei und „der Politik“ zu verzeichnen. Besonders wichtig war die Wahl des Standorts (z.B. direkt an Schulen bei der Bildungswende-Aktion) und die Gestaltung der Kampagnenstände, die durch Liegestühle, farbenfrohe Gestaltung und kostenlose Getränke junge Menschen ansprachen. Diese Maßnahmen trugen wesentlich zur gezielten Ansprache der gewünschten Zielgruppe bei. Die Social-Media-Präsenz der Kampagne, insbesondere auf Instagram, war insgesamt positiv, wenngleich nicht optimal.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In mehreren Kreisverbänden kamen im Zeitraum der Kampagne neue Menschen – darunter auch Schüler*innen - dazu, von denen viele aktiv geblieben sind. Zudem hat die Kampagne einige weniger aktive Mitglieder motiviert, sich mehr einzubringen. Unklar bleibt jedoch, ob die ursprünglich gesetzten Ziele zur Mitgliedergewinnung vollständig erreicht wurden. Zur Anmeldung zur Landesmitgliederversammlung wurden acht Mitglieder unter 20 Jahren sowie 15 Neuzugänge verzeichnet. Dennoch lässt sich die Mitgliedergewinnung nicht eindeutig auf die Wahlkampagne zurückführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Stärken der Kampagne</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bereitstellung vom Reader und den Aktionspaketen mit Ideen und Materialien half den Kreisverbänden, ihre eigenen Aktivitäten zu organisieren. Optisch ansprechendes Merchandise und eine gut organisierte Kampagnentour durch Ostthüringen förderten den Wiedererkennungswert und das Gruppengefühl. Auch die beiden Votenträgerinnen Laura und Karo haben durch gute Sichtbarkeit und ihre Verankerung im Verband sowie durch aussichtsreiche Listenplätze zur Motivation beigetragen. Die thematische Fokussierung auf Bildung, ein für junge Menschen zentrales Thema, fand ebenfalls Anklang und mit der Bildungswende-Aktion konnten gezielt Schüler*innen angesprochen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Schwächen der Kampagne / Herausforderungen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kampagne sollte bewusst keine offensive Stimmenkampagne für Bündnis 90 / Die Grünen Thüringen werden und vor allem die beiden Votenträgerinnen als Listenkandidatinnen im Fokus stehen. Dadurch ging der Wahlaufruf an Aktionsständen und auf Social Media oftmals unter. Die übliche Zielgruppe der Studierenden, war während der Kampagne aufgrund der Semesterferien teilweise schwer erreichbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Gesprächseinstiegsmethoden, v.a. bei den Arbeitsaktionen, erwiesen sich als eher ungeeignet, da sie die Passant*innen oft überrumpelten. Einige junge Menschen meldeten zurück, dass ihnen unklar ist, was mit den besprochenen Dingen am Stand passiert, und kritisierten damit eine fehlende Wirksamkeit. Das Thema Arbeit sowie die Ansprache von Auszubildenden kam zu kurz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der hohe Materialaufwand für Aktionen (z.B. die Durstlöscher) wurde kritisch hinterfragt. Darüber hinaus führten Verzögerungen bei der Lieferung von Merchandising-Artikeln und kurzfristige Ankündigungen zu organisatorischen Problemen. Der Reader und die Workshops zur Vorbereitung boten zu wenig Vorbereitung auf den Umgang mit schwierigen oder unangenehmen Situationen bei der Durchführung der Aktionen. Desweiteren sollten in Zukunft Anhänge bzw. Dateien zum Ausdrucken seperat zur Verfügung gestellt werden (z.B. PDF mit der Zeugnisvorlage).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kommunikation des Kampagnenteams war z.T. zu kurzfristig und unregelmäßig. Auch bei der internen Kommunikation gab es anfangs Unstimmigkeiten, da Rollen und Aufgaben vorab nicht klar genug definiert wurden. Außerdem waren viele Mitglieder des Teams stark in den Kommunal- und Europawahlkampf involviert, wodurch zwischenzeitlich weniger zeitliche Ressourcen zur Verfügung standen. Hier sollte bei einer nächsten Auswahl bestenfalls mehr auf mögliche Doppelbelastungen geachtet werden. Die Rollenverteilung zwischen dem Landesvorstand und dem Kampagnenteam war nicht immer eindeutig, auch die mangelnde Unterstützung von der Bundesebene ist zu kritisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Empfehlungen für kommende Kampagnen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Wahl der Standorte, die Gestaltung der Aktionsstände und das Thema Bildung konnte eine junge Zielgruppe angesprochen werden. Eine Reduzierung der Formate und Aktionsideen notwendig, um die Durchführung der Kampagne vor Ort zu erleichtern und Ressourcen in der Vorbereitung einzusparen. Neben klassischen 1-zu-1-Gesprächen sollten alternative Beteiligungsmöglichkeiten für Stände (ähnlich dem Zeugnis bei der Bildungswende-Aktion) entwickelt werden. Ein weiterer Punkt ist die Schaffung von Möglichkeiten für Folgeaktionen oder -informationen, um eine nachhaltigere Bindung zu schaffen. Befragungen mit anschließender Auswertung der Ergebnnise, aktuelle Petitionen o.ä. können hier Ansatzpunkte sein.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 10:41:22 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: Protokoll der 1. Landesmitgliederversammlung 2024</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/protokoll-der-1-landesmitgliederversammlung-2024-19794</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 22.10.2024)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/protokoll-der-1-landesmitgliederversammlung-2024-19794</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><iframe class="pdfViewer" src="/2lmv24/protokoll-der-1-landesmitgliederversammlung-2024-19794/embeddedpdf?file=%2F2lmv24%2Fprotokoll-der-1-landesmitgliederversammlung-2024-19794%2Fviewpdf%3FsectionId%3D39787"></iframe><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliederversammlung bestätigt das Protokoll der letzen LMV vom 12.04.24- 14.04.24 in Bad Sulza</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 07:28:57 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Strategische Vernetzung und Bündnisarbeit</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/strategische-vernetzung-und-bundnisarbeit-62243</link>
                        <author>Luis Schäfer (KV Gera-Altenburg-Greiz)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/strategische-vernetzung-und-bundnisarbeit-62243</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesmitgliederversammlung beauftragt den Landesvorstand bis zur nächsten Landesmitgliederversammlung eine strategische Ausrichtung für die Zusammenarbeit der Grünen Jugend Thüringen mit zivilgesellschaftlichen Gruppen, Gewerkschaften, Verbänden und Vereinen vorzulegen. Inhalte sollen mindestens sein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Reflektion der bisherigen Bündnisarbeit (mit WEM haben wir in der Vergangenheit WIE zusammgearbeitet)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Potentiale einer weiteren Vernetzung und mögliche Themenschwerpunkte (mit WEM wollen wir in Zukunft die Zusammenarbeit zu WELCHEN THEMEN vertiefen, was sind die ZIELE)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen und Möglichkeiten zur Kooperation auf Landes- und Kreisverbandsebene</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Thüringen befindet sich mit einer Sperrminorität der AfD im Thüringer Landtag, den steigenden rechten Angriffen und dem Zuspruch zu weiteren populistischen Parteien wie dem BSW in einer Demokratiekrise. Die GRÜNEN sind kein Teil des Landtages mehr. Aus diesen Gründen müssen progressive Kräfte zusammenstehen. Dafür braucht es uns als Grüne Jugend als zuverlässige Bündnispartnerin, um Kapazitäten zu bündeln und gemeinsam auf verschiedenen Ebenen für ein vielfältiges und demokratisches Thüringen zu kämpfen. Wir dürfen die Spaltung linker Kräfte nicht befeuern, sondern müssen selbst integrativ agieren. Um dies mit unseren geringen Ressourcen zu schaffen und uns nicht selbst zu überfordern, bedarf es strategische Vorüberlegungen. Diese soll die Grundlage für die künftige Arbeit des Landesverbandes sein.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 07:19:36 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Thomas Schaefer</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Thomas-Schaefer-15610</link>
                        <author>Thomas Schaefer (KV Erfurt)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Thomas-Schaefer-15610</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv24/Thomas-Schaefer-15610/viewimage?sectionId=39778" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>24</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Selb</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Rechtsrutsch ist kein Naturgesetz! Wir sehen in den unterschiedlichsten Demokratien in den letzten Jahren immer mehr Zuspruch zu Menschenfeindlichkeit und Populismus und wir spüren es hier vor Ort. Nach den Wahlen dieses Jahr, arbeitet die Union auch im Europaparlament mit den Faschos zusammen und im Landtag ist jetzt schon klar, dass in den nächsten Jahren vor allem Rückschritt laufen wird, falls überhaupt was zustande kommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich habe keine Lust mehr auf pessimistische Abwehrkämpfe, auf Kompromisse „weil sie sonst die anderen machen“, auf unsoziale Sparpolitik als Antwort auf langjährige Perspektivlosigkeit. Und ich habe keinen Bock auf Aufgeben! In Thüringen haben wir vor Jahren gelernt weiterzumachen, auch wenn es anstrengend wird. Aber kopflos weiterrennen ist noch kein Linksrutsch und der muss unser Ziel sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die gesellschaftliche Linke schafft es gerade nicht, eine neue und greifbare Gegenperspektive zum egoistischen Modell der Neoliberalen oder dem völkischen Modell der Faschos zu formulieren und zu vertreten. Wir als Grüne Jugend können dazu beitragen eine gerechte Gesellschaft wieder greifbar zu machen. Lasst uns über Utopien reden! In einer Welt, in der sich Krisen jagen, müssen wir im Blick behalten, wo wir hinwollen, daraus Kraft ziehen und andere dafür begeistern den Status Quo nicht einfach hinzunehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen uns aber auch für die nächsten Jahre aufstellen. Nach der Landtagswahl werden unsere Finanzen dünn, die Verbandsarbeit anzupassen wird mehr als der Job von nem Schatzi. Ich möchte helfen unsere Strukturen und unser Wissen zu halten und weiterzugeben. Unser Fokus in der nächsten Zeit sollte nochmal mehr auf den Kreisverbänden liegen. Wir müssen wieder Mitglieder dazugewinnen und vor Ort handlungsfähig bleiben. Statt zentraler Aktionen, sollte sich der Landesverband vor allem auf Angebote wie Workshops, Skillshares oder Kampagnenpakete für die Kreisverbände konzentrieren und sie dadurch entlasten und bei ihrer Arbeit unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin seit 5 Jahren bei der GJ, seit vier Jahren in Erfurt aktiv und war für zwei Jahre euer organisatorischer Geschäftsführer. Diese Erfahrung möchte ich gerne im neuen LaVo als Beisitzer einbringen, um gemeinsam einen starken Neustart hinzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich habe richtig Bock auf ein tolles Jahr mit euch zusammen und freue mich über euer Vertrauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf geht’s, Linksrutsch jetzt!</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/2lmv24/Thomas-Schaefer-15610/viewimage?sectionId=39781" alt="Unterschrift (eingescannt)">]]></description>
                        <pubDate>Sun, 27 Oct 2024 11:58:45 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Pascal Zillmann</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Pascal-Zillmann-61709</link>
                        <author>Pascal Zillmann (KV Jena)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Pascal-Zillmann-61709</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv24/Pascal-Zillmann-61709/viewimage?sectionId=39778" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>23</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Chemnitz</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hey ihr lieben! :)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der 1. September 2024 war ein schwarzer Tag für unsere Demokratie, aber auch für unsere queeren, migrantischen, jüdischen und antifaschistischen Freund*innen. Die Faschos von der AfD wurden erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg in einem Landtag stärkste Kraft und erhielten – als wäre das nicht genug – auch noch die Sperrminorität. Gleichzeitig haben populistische Parteien wie die CDU und das BSW starke Ergebnisse eingefahren und mit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist eine demokratische, linke Partei aus dem Landtag geflogen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nun muss sich die Partei neu sortieren. Dazu gehört unter anderem, dass (turnusmäßig) ein neuer Landesvorstand gewählt wird. Hierbei ist es mir wichtig, dass wir linke Mehrheiten in unserem Landesverband sichern und sich das auch im LaVo abbildet. Aber auch organisatorisch muss sich die Partei überlegen, wie sie in der außerparlamentarischen Opposition arbeiten und bestehen will.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hierbei dürfen die GJ, ihre Positionen sowie ihre Finanzierung nicht unter den Tisch fallen! Ich möchte mich auf der kommenden LDK (und im Vorfeld) mit dafür einsetzen, dass wir als GJ auch in Zukunft an der Seite der Thüringer Bündnisgrünen stehen können und wollen und unsere Stimmen dort gehört werden. Daher bewerbe ich mich um die Delegation zur nächsten LDK.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ich, mein Engagement und meine Themen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin 23 Jahre alt und geboren und aufgewachsen in Chemnitz (Sachsen). Seit 2019 lebe ich in Jena, wo ich aktuell Mathematik an der Friedrich-Schiller-Universität studiere.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In meiner Freizeit bringe ich mich viel in die Kommunalpolitik ein. So bin ich seit ca. zwei Jahren Mitglied und stellvertretender Sprecher des Jenaer Beirats für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung und seit kurzem sachkundiger Bürger im Finanzausschuss des Stadtrats sowie Mitglied im Studierendenbeirat. Zur Kommunalwahl im Mai habe ich außerdem für den Stadtrat sowie für den Ortsteilrat Jena-Nord kandidiert und bin nun stellvertretender Ortsteilbürgermeister meines Ortsteils. Aber auch in zivilgesellschaftlichen Gruppen bringe ich mich gern ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben Klimagerechtigkeit ist auch die Mobilitätswende eins meiner Herzensthemen. Es braucht – sowohl in den Städten als auch vor allem auf dem Land – bessere Bus- und Bahnanbindungen und Radwege, die einerseits nicht einfach irgendwo aufhören und andererseits Dörfer miteinander verbinden. Und das bringt mich zu meinem Engagement in der Landespolitik: Seit knapp zwei Jahren bin ich Sprecher der bündnisgrünen Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität und Verkehr. Besonders motivierend ist für mich dabei nicht nur der Aspekt Klimaschutz, sondern auch dass wir mit der Mobilitätswende die Welt ein bisschen gerechter und barriereärmer machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich freue mich sehr über euer Vertrauen sowie darauf, die GJ bei der LDK vertreten zu dürfen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Grüße :)<br>
Pascal</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politisches Engagement (u. a.):</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 06/2022 aktives Mitglied in der GRÜNEN JUGEND und bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (KV Jena)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 11/2022 Mitglied und stellvertretender Sprecher des Beirats für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Stadt Jena</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 11/2022 Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität und Verkehr von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>05/2024 Kandidatur für den Stadtrat der Stadt Jena</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 05/2024 Mitglied im Ortsteilrat Jena-Nord und seit 08/2024 stellvertretender Ortsteilbürgermeister</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 08/2024 sachkundiger Bürger im Finanzausschuss des Stadtrats der Stadt Jena</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 08/2024 Mitglied im Studierendenbeirat der Stadt Jena</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitarbeit in einigen zivilgesellschaftlichen Gruppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Biografisches und Persönliches:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>23 Jahre, geboren und aufgewachsen in Chemnitz (Sachsen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2021 Mathematik-Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Bachelor und seit diesem Wintersemester im Master)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2019–2024 Physik-Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Bachelor)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ich habe eine Sehbehinderung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Fragen? Kontaktiert mich!</strong><br>
Telegram: @pazi_jena<br>
E-Mail: pascal.zillmann@posteo.de</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 26 Oct 2024 19:26:43 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Pascal Zillmann</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Pascal-Zillmann-26790</link>
                        <author>Pascal Zillmann (KV Jena)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Pascal-Zillmann-26790</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv24/Pascal-Zillmann-26790/viewimage?sectionId=39778" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>23</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Chemnitz</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hey ihr lieben! :)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der 1. September 2024 war ein schwarzer Tag für unsere Demokratie, aber auch für unsere queeren, migrantischen, jüdischen und antifaschistischen Freund*innen. Die Faschos von der AfD wurden erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg in einem Landtag stärkste Kraft und erhielten – als wäre das nicht genug – auch noch die Sperrminorität. Gleichzeitig haben populistische Parteien wie die CDU und das BSW starke Ergebnisse eingefahren und mit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist eine demokratische, linke Partei aus dem Landtag geflogen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das darf für uns keinesfalls bedeuten, aufzugeben! Wann, wenn nicht jetzt, braucht es eine starke GRÜNE JUGEND, die den gesellschaftlichen Diskurs wieder nach links rückt? Wann, wenn nicht jetzt, heißt es solidarisch an der Seite von marginalisierten Gruppen zu stehen? Wann, wenn nicht jetzt, müssen wir weiter sichtbar bleiben?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was das Ausscheiden unserer Mutterpartei für uns als Verband aber auch bedeutet: Unsere finanzielle Lage wird sich ab 2025 deutlich verschlechtern. Doch davon lassen wir uns nicht unterkriegen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Meine Ziele für die GJ Thüringen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte in dieser angespannten Situation gern als Schatzmeister den Durchblick bei unseren Finanzen haben und mich dafür einsetzen, dass wir als Verband weiter wachsen und laut sein können. Das bedeutet für mich auch, dass die Kreisverbände (aka Ortsgruppen) Planungssicherheit bekommen und jederzeit wissen können, wie viel Geld ihnen zur Verfügung steht. Ich möchte daher im regelmäßigen Austausch mit den Kreisvorständen sein und stehe jedem Mitglied bei Fragen zu den Finanzen Rede und Antwort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus sollten wir weiter intensiv nach Einnahmequellen suchen und bspw. um Spenden und Fördermitgliedschaften werben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klar ist und bleibt für mich: Die GJ ist ein Ort, an dem alle willkommen sind, unabhängig vom eigenen Geldbeutel. Niemand soll aus finanziellen Gründen von einer Veranstaltung ausgeschlossen sein. Daher will ich solidarische Finanzmodelle (bspw. wie beim Beitrag für diese LMV) fortführen und bestenfalls ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ich, mein Engagement und meine Themen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin 23 Jahre alt und geboren und aufgewachsen in Chemnitz (Sachsen). Seit 2019 lebe ich in Jena, wo ich aktuell Mathematik an der Friedrich-Schiller-Universität studiere.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In meiner Freizeit bringe ich mich viel in die Kommunalpolitik ein. So bin ich seit ca. zwei Jahren Mitglied und stellvertretender Sprecher des Jenaer Beirats für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung und seit kurzem sachkundiger Bürger im Finanzausschuss des Stadtrats sowie Mitglied im Studierendenbeirat. Zur Kommunalwahl im Mai habe ich außerdem für den Stadtrat sowie für den Ortsteilrat Jena-Nord kandidiert und bin nun stellvertretender Ortsteilbürgermeister meines Ortsteils. Aber auch in zivilgesellschaftlichen Gruppen bringe ich mich gern ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben Klimagerechtigkeit ist auch die Mobilitätswende eins meiner Herzensthemen. Es braucht – sowohl in den Städten als auch vor allem auf dem Land – bessere Bus- und Bahnanbindungen und Radwege, die einerseits nicht einfach irgendwo aufhören und andererseits Dörfer miteinander verbinden. Und das bringt mich zu meinem Engagement in der Landespolitik: Seit knapp zwei Jahren bin ich Sprecher der bündnisgrünen Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität und Verkehr. Besonders motivierend ist für mich dabei nicht nur der Aspekt Klimaschutz, sondern auch dass wir mit der Mobilitätswende die Welt ein bisschen gerechter und barriereärmer machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich freue mich sehr über euer Vertrauen und darauf, im kommenden Jahr Schatzi der GJ Thüringen sein zu dürfen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Grüße :)<br>
Pascal</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Funfacts</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ich bin nicht nur im Mathe-Master, sondern auch gleichzeitig noch im Mathe-Bachelor eingeschrieben :S</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ich habe einen ganzen Blumenkasten voll mit Basilikum gezüchtet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ich bin nicht Christian Lindner.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ich habe eine Sehbehinderung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politisches Engagement (u. a.):</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 06/2022 aktives Mitglied in der GRÜNEN JUGEND und bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (KV Jena)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 11/2022 Mitglied und stellvertretender Sprecher des Beirats für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Stadt Jena</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 11/2022 Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität und Verkehr von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>05/2024 Kandidatur für den Stadtrat der Stadt Jena</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 05/2024 Mitglied im Ortsteilrat Jena-Nord und seit 08/2024 stellvertretender Ortsteilbürgermeister</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 08/2024 sachkundiger Bürger im Finanzausschuss des Stadtrats der Stadt Jena</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 08/2024 Mitglied im Studierendenbeirat der Stadt Jena</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitarbeit in einigen zivilgesellschaftlichen Gruppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Biografisches:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>23 Jahre, geboren und aufgewachsen in Chemnitz (Sachsen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2021 Mathematik-Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Bachelor und seit diesem Wintersemester im Master)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2019–2024 Physik-Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Bachelor)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Fragen? Kontaktiert mich!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Telegram: @pazi_jena<br>
E-Mail: pascal.zillmann@posteo.de</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 26 Oct 2024 18:19:23 +0200</pubDate>
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