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            <title>2. Landesmitgliederversammlung: Alles</title>
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                        <title>A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
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                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 30.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/ Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen, die AfD landet bei über 30%, die Grüne Jugend verliert einen Haufen Mitglieder und wir, in Thüringen, verlieren zusätzlich den Großteil unserer finanziellen Mittel. Selten gab es schwierigere Zeiten für uns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung rückt migrationspolitisch weiter nach rechts und übernimmt rassistische Framings. Arbeitspflicht und Bezahlkarte sind kein Tabu, sondern mehrheitsfähig geworden – gleichzeitig sind diese Maßnahmen keineswegs eine neue Idee von AfD und CDU sind, sondern seit Jahrzehnten gesetzlich legale Möglichkeiten, die auf systematischem Rassismus beruhen. Das Versprechen der Klimagerechtigkeit rückt in weite Ferne: Statt Wohlhabende endlich höher zu besteuern und Lohnarbeiter*innen zu entlasten, wird versucht die Kindergrundsicherung und das Bürgergeld als Erfolg zu verkaufen. Die Schuldenbremse trifft uns als junge Generation besonders hart - Einsparungen in der Jugendarbeit, ein riesiger Investitionsstau in Bildung, Integration, Gesundheitssystem und eigentlich überall sind ihre Folgen.<br><br>
Thüringen steht aktuell vor einer neuen Landesregierung aus CDU, BSW und SPD – einer sogenannten Brombeer-Koalition. Damit werden zum einen wichtige umwelt- und klimapolitische Maßnahmen der letzten RRG-Regierung gefährdet – sei es der Ausbau der erneuerbaren oder Fortschritte im ÖPNV. Zum anderen ist das aktuelle Sondierungspapier voll mit diskriminierenden Maßnahmen, während man vergeblich nach echten Lösungen auf Klima-, Bildungs- oder Demokratiekrise sucht. Dem Klimaschutz wird ein (!) Satz gewidmet, die Lösungen für Bildungsungerechtigkeiten sollen ein Weiter-So in der Gestaltung des Schulsystems und umfassendere Handyverbote sein.<br><br>
Die GRÜNE JUGEND THÜRINGEN muss aus ihrem Selbstverständnis heraus die Regierungsarbeit kritisch begleiten. Wir müssen klar und deutliche gegen jegliche Einsparungen in der Bildungs-, Kinder- und Jugendpolitik wiedersprechen. Genauso heißt das auch, dass wir Haltung zeigen für eine demokratisches und weltoffenes Thüringen.<br><br><br>
Trotzdem flacht auch die Klimakrise nicht einfach ab und muss wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gebracht werden. Thüringen ist das Bundesland, welches in Deutschland am stärksten vom Klimawandel betroffen sein wird und gleichzeitig wirtschaftlich sehr stark profitieren könnte. Gleichzeitig wird der Klimawandel wahrscheinlich keine Rolle in der neuen Koalition spielen und es wird weiter Politik vorbei an der Realität gemacht, während Extremwetter Existenzen und Menschenleben kosten. Als Beispiel: In Teilen Deutschlands ist bereits die Trinkwasserversorgung gefährdet. Thüringen steht dank einer guten Fernwasserversorgung nochgut da. Doch auch hier braucht es Investitionen in Staudämme und Fernwasserleitungen, die durch eine Schuldenbremse verhindert werden.<br><br>
Die Schuldenbremse gefährdet Leben!<br><br>
Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!<br><br>
Die Abschaffung der Schuldenbremse wird es mit einer CDU-angeführten Landesregierung nicht geben, genauso wie konsequente durchfinanzierte antifaschistische Demokratiebildung- und Arbeit. Wir als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN sind solidarisch mit allen Antifaschist*innen. Zudem verurteilen wir die staatlichen Repressionen unter denen Menschen, die sich für unsere Demokratie einsetzen, immer wieder leiden. Vor allem, da sie auf Grundlage der widerlegten Hufeisen-Theorie gerechtfertigt werden. Wir unterstützen antifaschistische Organisierung &amp; Demonstrationen in Stadt und Dorf, und wollen uns in den nächsten Jahren intensiv der antifaschistischen Bündnisarbeit widmen.<br><br>
Wer die tiefgreifenden gesellschaftlichen Probleme in Thüringen begreifen und lösen will, muss anerkennen, dass der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland noch gravierend ist.Während Menschen im Westen durchschnittlich 4.578 Euro verdienen, liegt das Monatsgehalt ihrer Kolleg*innen im Osten bei nur 3.754 Euro. Ostdeutsche Beschäftigte streiken seltener als ihre westdeutschen Kolleg*innen, was auch auf die geringere Tarifbindung zurückzuführen ist. In Thüringen arbeiten nur 44 % der Beschäftigten in tarifgebundenen Verhältnissen – das ist der niedrigste Wert deutschlandweit. Auch das Vermögen ist nach wie vor ungleich verteilt und sorgt für massive Ungerechtigkeiten. In Thüringen leben mehr als 20% der Kinder und Jugendlichen in Armut. Jetzt gilt es: Alle in die Gewerkschaften! Wir stehen solidarisch an der Seite aller streikenden Arbeitnehmer*innen und streiten weiter für echte Umverteilung von oben nach unten und dafür, dass kein Kind mehr in Armut aufwachsen muss.<br><br><strong><span class="underline">Und was nun?</span></strong><br><br>
Aus Perspektive der Grünen Jugend sind zwei Dinge zentral: Erstens gilt es, weiter Druck auf Landespolitik zu machen, für unsere Forderungen und systemische Antworten auf Klima-, Bildungs- und Demokratiekrise einzustehen. Zweitens ist uns klar, dass tiefgehende gesellschaftliche Transformation niemals vom Parlament ausgeht, sondern von den Menschen. Parlamentarische Arbeit ist nur ein Mittel auf dem Weg zu einer gerechten Gesellschaft. Deshalb gilt es in den nächsten Jahren umso mehr, außerparlamentarisch für die Rechte marginalisierter Gruppen in unserer Gesellschaft einzutreten – unabhängig davon, ob diese Menschen durch Rassismus, Armut, Queer- oder Frauenfeindlichkeit benachteiligt sind. Uns zu organisieren und besser zu vernetzen, Schutzräume für junge Menschen vor Ort zu bieten und linke Praxis auf die Straße zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist vor allem, dass wir uns weiterhin politisch weiterbilden und unser Wissen möglichst niedrigschwellig teilen. Damit ist allerdings nicht der xte Workshop zu Marx’ Kapitalismuskritik und auch nicht das obligatorische kritische-Männlichkeits-Forum gemeint. Viel wichtiger sind Workshops, die unseren Mitgliedern erklären, was Marx’ Theorien praktisch bedeuten und wie wir diese in die aktuelle Zeit übertragen können. Nicht jede*r Arbeiter*in muss ein “Kohlekumpel” sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen anfangen, Bildungsarbeit neu zu definieren, weil Textarbeit echt nicht das einzige Tool sein kann und zu viele Leute ausschließt. Das funktioniert natürlich inzwischen durch Social Media, denn dort können wir (Noch-)Nicht-Mitglieder erreichen und die Gesellschaft aufklären sowie sensibilisieren. Fast alle jungen Menschen nutzen mehrmals wöchentlich soziale Netzwerke und die meisten verwenden diese zur Informationsbeschaffung - das können und sollten wir nutzen. Für die interne Bildungsarbeit sind vielfältige Formate wichtig. Das können Vorträge und Gruppenarbeiten sein, aber auch Workshops auf zwei Stufen - grundlegend und aufbauend. Wir müssen bestehende Strukturen hinterfragen und funktionierende weiter unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Arbeit im nächsten Jahr müssen wir gemeinsam als Landesverband unsere neue Position und unsere Aufgaben finden. Dabei sind wir nicht alleine, schließlich haben wir viele Verbündete, wie die anderen Jugendorganisationen. Auch andere Landesverbände sind starke Partner - vor allem die Ostverbände natürlich. Die Grüne Jugend Brandenburg befindet sich in derselben Lage wie wir, hier lassen sich sicherlich Synergien finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gilt für uns mehrere Wege zu finden, Geld einzunehmen, da einige Mittel durch den Nichteinzug der Grünen in den Landtag fehlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch sind wir weiterhin motiviert, uns für eine gerechte, antifaschistische und queerfeministische Politik einzusetzen, die Umwelt und Klima schützt. Das tun wir innerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen, aber vor allem auf den Straßen und im 1 zu 1 Gespräch. Um alle zu inkludieren, sind verschiedene Formate wichtig, da gerade das direkte Gespräch für Introvertierte schwer sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Innerhalb unseres Verbandes ist es wichtig, Meinungen nicht auszuschließen, mit offenen Ohren aufeinander zu hören und die Positionen des Gegenübers zu achten und zu respektieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Selbstverständnis tragen wir auch nach außen, auf die Straße und in Gesprächen mit Thüringer*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Also los - holen wir uns unsere Zukunft zurück!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>APO - woher kommt das überhaupt?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Begriff der Außerparlamentarischen Opposition (APO) kommt ursprünglich von einer studentischen Protestbewegung aus den 1960er-Jahren. Sie fühlten sich von der schwachen parlamentarischen Opposition nicht vertreten, weshalb sie die APO gründeten. Dabei ging es vor allem um die Unzufriedenheit mit der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus der Elterngeneration. Diese waren so sehr mit dem Wiederaufbau beschäftigt, dass sie dies versäumten. Ideologisch kamen die Student*nnen nach Marx, da sie die marxistische Gesellschaftskritik wiederentdeckten. Daher feierten sie auch andere Freiheitskämpfer*innen, wie Rosa Luxemburg und Che Guevara. Sozialwissenschaftler*innen wie Theodor W. Adorno begeisterten mit ihrer antikapitalistischen Kritik an der Konsumgesellschaft.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 19:22:46 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
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                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 30.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/ Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen, die AfD landet bei über 30%, die Grüne Jugend verliert einen Haufen Mitglieder und wir, in Thüringen, verlieren zusätzlich den Großteil unserer finanziellen Mittel. Selten gab es schwierigere Zeiten für uns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung rückt migrationspolitisch weiter nach rechts und übernimmt rassistische Framings. Arbeitspflicht und Bezahlkarte sind kein Tabu, sondern mehrheitsfähig geworden – gleichzeitig sind diese Maßnahmen keineswegs eine neue Idee von AfD und CDU sind, sondern seit Jahrzehnten gesetzlich legale Möglichkeiten, die auf systematischem Rassismus beruhen. Das Versprechen der Klimagerechtigkeit rückt in weite Ferne: Statt Wohlhabende endlich höher zu besteuern und Lohnarbeiter*innen zu entlasten, wird versucht die Kindergrundsicherung und das Bürgergeld als Erfolg zu verkaufen. Die Schuldenbremse trifft uns als junge Generation besonders hart - Einsparungen in der Jugendarbeit, ein riesiger Investitionsstau in Bildung, Integration, Gesundheitssystem und eigentlich überall sind ihre Folgen.<br><br>
Thüringen steht aktuell vor einer neuen Landesregierung aus CDU, BSW und SPD – einer sogenannten Brombeer-Koalition. Damit werden zum einen wichtige umwelt- und klimapolitische Maßnahmen der letzten RRG-Regierung gefährdet – sei es der Ausbau der erneuerbaren oder Fortschritte im ÖPNV. Zum anderen ist das aktuelle Sondierungspapier voll mit diskriminierenden Maßnahmen, während man vergeblich nach echten Lösungen auf Klima-, Bildungs- oder Demokratiekrise sucht. Dem Klimaschutz wird ein (!) Satz gewidmet, die Lösungen für Bildungsungerechtigkeiten sollen ein Weiter-So in der Gestaltung des Schulsystems und umfassendere Handyverbote sein.<br><br>
Trotzdem flacht auch die Klimakrise nicht einfach ab und muss wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gebracht werden. Thüringen ist das Bundesland, welches in Deutschland am stärksten vom Klimawandel betroffen sein wird und gleichzeitig wirtschaftlich sehr stark profitieren könnte. Gleichzeitig wird der Klimawandel wahrscheinlich keine Rolle in der neuen Koalition spielen und es wird weiter Politik vorbei an der Realität gemacht, während Extremwetter Existenzen und Menschenleben kosten. Als Beispiel: In Teilen Deutschlands ist bereits die Trinkwasserversorgung gefährdet. Thüringen steht dank einer guten Fernwasserversorgung nochgut da. Doch auch hier braucht es Investitionen in Staudämme und Fernwasserleitungen, die durch eine Schuldenbremse verhindert werden.<br><br>
Die Schuldenbremse gefährdet Leben!<br><br><span class="underline">Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!</span><br><br>
Die Abschaffung der Schuldenbremse wird es mit einer CDU-angeführten Landesregierung nicht geben, genauso wie konsequente durchfinanzierte antifaschistische Demokratiebildung- und Arbeit. Wir als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN sind solidarisch mit allen Antifaschist*innen. Zudem verurteilen wir die staatlichen Repressionen unter denen Menschen, die sich für unsere Demokratie einsetzen, immer wieder leiden. Vor allem, da sie auf Grundlage der widerlegten Hufeisen-Theorie gerechtfertigt werden. Wir unterstützen antifaschistische Organisierung &amp; Demonstrationen in Stadt und Dorf, und wollen uns in den nächsten Jahren intensiv der antifaschistischen Bündnisarbeit widmen.<br><br>
Wer die tiefgreifenden gesellschaftlichen Probleme in Thüringen begreifen und lösen will, muss anerkennen, dass der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland noch gravierend ist.Während Menschen im Westen durchschnittlich 4.578 Euro verdienen, liegt das Monatsgehalt ihrer Kolleg*innen im Osten bei nur 3.754 Euro. Ostdeutsche Beschäftigte streiken seltener als ihre westdeutschen Kolleg*innen, was auch auf die geringere Tarifbindung zurückzuführen ist. In Thüringen arbeiten nur 44 % der Beschäftigten in tarifgebundenen Verhältnissen – das ist der niedrigste Wert deutschlandweit. Auch das Vermögen ist nach wie vor ungleich verteilt und sorgt für massive Ungerechtigkeiten. In Thüringen leben mehr als 20% der Kinder und Jugendlichen in Armut. Jetzt gilt es: Alle in die Gewerkschaften! Wir stehen solidarisch an der Seite aller streikenden Arbeitnehmer*innen und streiten weiter für echte Umverteilung von oben nach unten und dafür, dass kein Kind mehr in Armut aufwachsen muss.<br><br><strong><span class="underline">Und was nun?</span></strong><br><br>
Aus Perspektive der Grünen Jugend sind zwei Dinge zentral: Erstens gilt es, weiter Druck auf Landespolitik zu machen, für unsere Forderungen und systemische Antworten auf Klima-, Bildungs- und Demokratiekrise einzustehen. Zweitens ist uns klar, dass tiefgehende gesellschaftliche Transformation niemals vom Parlament ausgeht, sondern von den Menschen. Parlamentarische Arbeit ist nur ein Mittel auf dem Weg zu einer gerechten Gesellschaft. Deshalb gilt es in den nächsten Jahren umso mehr, außerparlamentarisch für die Rechte marginalisierter Gruppen in unserer Gesellschaft einzutreten – unabhängig davon, ob diese Menschen durch Rassismus, Armut, Queer- oder Frauenfeindlichkeit benachteiligt sind. Uns zu organisieren und besser zu vernetzen, Schutzräume für junge Menschen vor Ort zu bieten und linke Praxis auf die Straße zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist vor allem, dass wir uns weiterhin politisch weiterbilden und unser Wissen möglichst niedrigschwellig teilen. Damit ist allerdings nicht der xte Workshop zu Marx’ Kapitalismuskritik und auch nicht das obligatorische kritische-Männlichkeits-Forum gemeint. Viel wichtiger sind Workshops, die unseren Mitgliedern erklären, was Marx’ Theorien praktisch bedeuten und wie wir diese in die aktuelle Zeit übertragen können. Nicht jede*r Arbeiter*in muss ein “Kohlekumpel” sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen anfangen, Bildungsarbeit neu zu definieren, weil Textarbeit echt nicht das einzige Tool sein kann und zu viele Leute ausschließt. Das funktioniert natürlich inzwischen durch Social Media, denn dort können wir (Noch-)Nicht-Mitglieder erreichen und die Gesellschaft aufklären sowie sensibilisieren. Fast alle jungen Menschen nutzen mehrmals wöchentlich soziale Netzwerke und die meisten verwenden diese zur Informationsbeschaffung - das können und sollten wir nutzen. Für die interne Bildungsarbeit sind vielfältige Formate wichtig. Das können Vorträge und Gruppenarbeiten sein, aber auch Workshops auf zwei Stufen - grundlegend und aufbauend. Wir müssen bestehende Strukturen hinterfragen und funktionierende weiter unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Arbeit im nächsten Jahr müssen wir gemeinsam als Landesverband unsere neue Position und unsere Aufgaben finden. Dabei sind wir nicht alleine, schließlich haben wir viele Verbündete, wie die anderen Jugendorganisationen. Auch andere Landesverbände sind starke Partner - vor allem die Ostverbände natürlich. Die Grüne Jugend Brandenburg befindet sich in derselben Lage wie wir, hier lassen sich sicherlich Synergien finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gilt für uns mehrere Wege zu finden, Geld einzunehmen, da einige Mittel durch den Nichteinzug der Grünen in den Landtag fehlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch sind wir weiterhin motiviert, uns für eine gerechte, antifaschistische und queerfeministische Politik einzusetzen, die Umwelt und Klima schützt. Das tun wir innerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen, aber vor allem auf den Straßen und im 1 zu 1 Gespräch. Um alle zu inkludieren, sind verschiedene Formate wichtig, da gerade das direkte Gespräch für Introvertierte schwer sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Innerhalb unseres Verbandes ist es wichtig, Meinungen nicht auszuschließen, mit offenen Ohren aufeinander zu hören und die Positionen des Gegenübers zu achten und zu respektieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Selbstverständnis tragen wir auch nach außen, auf die Straße und in Gesprächen mit Thüringer*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Also los - holen wir uns unsere Zukunft zurück!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>APO - woher kommt das überhaupt?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Begriff der Außerparlamentarischen Opposition (APO) kommt ursprünglich von einer studentischen Protestbewegung aus den 1960er-Jahren. Sie fühlten sich von der schwachen parlamentarischen Opposition nicht vertreten, weshalb sie die APO gründeten. Dabei ging es vor allem um die Unzufriedenheit mit der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus der Elterngeneration. Diese waren so sehr mit dem Wiederaufbau beschäftigt, dass sie dies versäumten. Ideologisch kamen die Student*nnen nach Marx, da sie die marxistische Gesellschaftskritik wiederentdeckten. Daher feierten sie auch andere Freiheitskämpfer*innen, wie Rosa Luxemburg und Che Guevara. Sozialwissenschaftler*innen wie Theodor W. Adorno begeisterten mit ihrer antikapitalistischen Kritik an der Konsumgesellschaft.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 19:18:35 +0100</pubDate>
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                        <title>A19: Anastasia Hansen</title>
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                        <author>Anastasia Hansen (KV Jena)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv24/Anastasia-Hansen-59284/viewimage?sectionId=39778" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>21</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Niedersachsen</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Einfache Sprache</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Text ist in <strong>schwerer Sprache</strong>. Ich habe heute erst entschieden mich zu bewerben. Darum habe ich <strong>keinen </strong>Text in einfacher Sprache vorbereitet. Das tut mir leid. Ich schreibe hier nochmal das wichtigste in einfacher Sprache.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Das wichtigste:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bewerbe mich als Mitglied des Landes-vorstands. Ich möchte die anderen Mitglieder im Landes-vorstand unterstützen. Ich möchte euch bei eurer Arbeit unterstützen. Es soll allen Menschen in der Grünen Jugend Thüringen gut gehen. Es sollen alle Menschen mitmachen können. Die Arbeit soll auch in Zukunft Spaß machen. Dafür möchte ich mich einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wer bin ich?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich heiße Anastasia Hansen. Ich benutze die Pronomen sie/ihr und dey/deren. Pronomen werden statt dem Namen benutzt. Ein Beispiel: Anastasia ist 21 Jahre alt. Oder: Dey ist 21 Jahre alt. Anastasias Wohnort ist Jena. Oder: Deren Wohnort ist Jena.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich studiere Soziologie. In Soziologie geht es um Menschen. Es geht um die Gesellschaft. Es geht um soziale Regeln. Ich studiere auch Sprechwissenschaft. In Sprechwissenschaft geht es um Sprechen. Zum Beispiel: wie spreche ich? Oder wie sprechen andere.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei <strong>Fragen</strong> könnt ihr mir gerne schreiben. Meine E-Mail-Adresse ist: <a href="mailto:anastasia-gj@mailbox.org">anastasia-gj@mailbox.org</a> Ich freue mich über eure Nachrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Schwere Sprache:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Bewerbung für den Beisitz (quotiert) der Grünen Jugend Thüringen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hallo zusammen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich habe heute spontan entschieden für den Beisitz zu kandidieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Erstmal zu mir: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Anastasia Hansen, 21 Jahre alt und wohne seit August in Jena. Ich bin fürs Studium hergezogen. Ich studiere im ersten Semester Soziologie als Hauptfach und Sprechwissenschaft und Phonetik als Nebenfach. Ich bin eine FLINTA*-Person und bewerbe mich für den quotierten Platz. Meine Pronomen sind sie/ihr und dey/deren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Politik soll Spaß machen! Gemeinsam möchte ich mit euch gegen die Hoffnungslosigkeit ankämpfen. Aktuell wird vieles schlechter: unsozialer, menschenfeindlicher und die Demokratie ist gefährdet. Das macht Angst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor meinem Umzug war ich spontan beim Wahlkampfhighlight zur Europawahl in Jena. Ich habe gesehen, wie getanzt wurde, gelacht und gequatscht. Das hat mir Mut gemacht. Auch im Landtagswahlkampf konnte ich bei einer Aktion dabei sein. Auch hier habe ich Zusammenhalt und Gemeinschaft gespürt. Das hat mir auch Mut gemacht. Ich möchte, dass solche schönen Momente auch in Zukunft möglich sind. Dass wir trotz schlechter Finanzlage und der außerparlamentarischen Opposition Spaß haben und gemeinsam aktiv sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Natürlich geht es bei Politik auch darum etwas zu verändern. Deshalb bin ich 2020 Mitglied geworden bei Bündnis 90/Die Grünen und der Grünen Jugend. Ich wollte andere junge Menschen treffen, die sich für Politik interessieren. Ich wollte etwas tun. Die Austritte nun haben mich frustriert und ich frage mich oft, was bringt es, sich zu engagieren. Ist der Grüne Jugend der richtige Ort für mich? Das frage ich mich besonders auch bei schwierigen Antragsdebatten oder einem Bundeskongress, der mich an meine persönlichen Grenzen gebracht hat. Wenn ich aber an diese zwei Momente im Wahlkampf oder an Plena der GJ Jena und all die tollen Menschen hier zurückdenke, fühle ich Hoffnung. Hoffnung, dass Politik nicht nur anstrengend ist, sondern auch Spaß machen kann. Das ist meine Motivation für den Landesvorstand zu kandidieren. Ich möchte daran mitarbeiten, dass die Grüne Jugend Thüringen auch in Zukunft ein Ort ist, wo Menschen gerne Politik machen. Dass wir ein starker Verband sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich wohne erst seit Kurzem in Thüringen, bin in Westdeutschland aufgewachsen. Ich kenne viele Probleme hier nicht. Deshalb möchte ich auch in erster Linie zuhören. Wie kann ich den geschäftsführenden Landesvorstand unterstützen? Wie kann ich euch in den Ortsgruppen unterstützen? Wenn dann neben dem tagespolitischen Kram noch Zeit bleibt, möchte ich mich folgenden Themen widmen: Antidiskriminierung, Barrierefreiheit und mentale Gesundheit. Mein Ziel ist, dass politische Arbeit nachhaltig sein kann. Dass Menschen gerne und lange aktiv sein können und wollen. Ich kann keine Versprechen machen, hier etwas zu erreichen. Vielleicht ist das hier in Thüringen auch gar nicht so ein großes Problem. Aber das sind Punkte mit denen ich mich schon lange beschäftige und an denen ich gerne mitarbeiten möchte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich kann bis zu 5h/Woche Zeit in die Arbeit im Landesvorstand investieren. Ich finde es gut, hier transparent zu sein und aufeinander zu achten. Ich habe bisher in Nordrhein-Westfalen in einem ländlichen Kreis gewohnt. Hier war ich bis 2023 für ein Jahr Sprecherin der GJ Rhein-Sieg. Dort hatten wir auch Probleme überhaupt als Verband zu überleben, weil wir so wenig Mitglieder für so viel Fläche hatten. Außerdem war ich mal Teil des Redaktionsteam der „über:morgen“, dem Mitgliedermagazin des Bundesverbandes. Ich kenne also die Strukturen der Grünen Jugend gut und möchte diese Erfahrungen in die Arbeit einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine starke Grüne Jugend Thüringen ist wichtig! Wo überall Krisen und Hoffnungslosigkeit und Angst vor rechtsextremer Politik und Gewalt sind, setzen wir eine gemeinsame politische Arbeit entgegen. Eine Arbeit, die geprägt ist von einem guten Miteinander, wo wir versuchen Diskriminierung in unseren Strukturen zu bekämpfen, um für alle ein sicherer Ort sein zu können. Ein Ort, wo alle gerne Politik machen. Das ist meine Vision. Daran möchte ich im Beisitz des Landesvorstands arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hierfür bitte ich um euer Vertrauen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zu mir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anastasia Hansen (sie/ihr, dey/deren)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>21 Jahre alt, FLINTA*-Person</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Studium: Soziologie (Hauptfach), Sprechwissenschaft und Phonetik (Nebenfach)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wohnort: seit August 2024 Jena, davor Windeck</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Politische Vita</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>2022 – 2023: Sprecherin der GJ Rhein-Sieg</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>2021 – 2022 Redaktionsteam des Mitgliedermagazin „über:morgen“ der Grünen Jugend</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>2021 kommissarische Beisitzerin GJ Rhein-Sieg</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>2021 – 2023 ersatzdelegiert für die Landesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/ Die Grünen NRW</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>2021 – 2023 ersatzdelegiert für die Kreisdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen Rhein-Sieg</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>seit 2020 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und der Grünen Jugend</p></li></ul></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 18:04:41 +0100</pubDate>
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                        <title>A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
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                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 30.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/ Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen, die AfD landet bei über 30%, die Grüne Jugend verliert einen Haufen Mitglieder und wir, in Thüringen, verlieren zusätzlich den Großteil unserer finanziellen Mittel. Selten gab es schwierigere Zeiten für uns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung rückt migrationspolitisch weiter nach rechts und übernimmt rassistische Framings. Arbeitspflicht und Bezahlkarte sind kein Tabu, sondern mehrheitsfähig geworden – gleichzeitig sind diese Maßnahmen keineswegs eine neue Idee von AfD und CDU sind, sondern seit Jahrzehnten gesetzlich legale Möglichkeiten, die auf systematischem Rassismus beruhen. Das Versprechen der Klimagerechtigkeit rückt in weite Ferne: Statt Wohlhabende endlich höher zu besteuern und Lohnarbeiter*innen zu entlasten, wird versucht die Kindergrundsicherung und das Bürgergeld als Erfolg zu verkaufen. Die Schuldenbremse trifft uns als junge Generation besonders hart - Einsparungen in der Jugendarbeit, ein riesiger Investitionsstau in Bildung, Integration, Gesundheitssystem und eigentlich überall sind ihre Folgen.<br><br>
Thüringen steht aktuell vor einer neuen Landesregierung aus CDU, BSW und SPD – einer sogenannten Brombeer-Koalition. Damit werden zum einen wichtige umwelt- und klimapolitische Maßnahmen der letzten RRG-Regierung gefährdet – sei es der Ausbau der erneuerbaren oder Fortschritte im ÖPNV. Zum anderen ist das aktuelle Sondierungspapier voll mit diskriminierenden Maßnahmen, während man vergeblich nach echten Lösungen auf Klima-, Bildungs- oder Demokratiekrise sucht. Dem Klimaschutz wird ein (!) Satz gewidmet, die Lösungen für Bildungsungerechtigkeiten sollen ein Weiter-So in der Gestaltung des Schulsystems und umfassendere Handyverbote sein.<br><br>
Trotzdem flacht auch die Klimakrise nicht einfach ab und muss wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gebracht werden. Thüringen ist das Bundesland, welches in Deutschland am stärksten vom Klimawandel betroffen sein wird und gleichzeitig wirtschaftlich sehr stark profitieren könnte. Gleichzeitig wird der Klimawandel wahrscheinlich keine Rolle in der neuen Koalition spielen und es wird weiter Politik vorbei an der Realität gemacht, während Extremwetter Existenzen und Menschenleben kosten. Als Beispiel: In Teilen Deutschlands ist bereits die Trinkwasserversorgung gefährdet. Thüringen steht dank einer guten Fernwasserversorgung nochgut da. Doch auch hier braucht es Investitionen in Staudämme und Fernwasserleitungen, die durch eine Schuldenbremse verhindert werden.<br><br>
Die Schuldenbremse gefährdet Leben!<br><br><span class="underline">Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!</span><br><br>
Die Abschaffung der Schuldenbremse wird es mit einer CDU-angeführten Landesregierung nicht geben, genauso wie konsequente durchfinanzierte antifaschistische Demokratiebildung- und Arbeit. Wir als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN sind solidarisch mit allen Antifaschist*innen. Zudem verurteilen wir die staatlichen Repressionen unter denen Menschen, die sich für unsere Demokratie einsetzen, immer wieder leiden. Vor allem, da sie auf Grundlage der widerlegten Hufeisen-Theorie gerechtfertigt werden. Wir unterstützen antifaschistische Organisierung &amp; Demonstrationen in Stadt und Dorf, und wollen uns in den nächsten Jahren intensiv der antifaschistischen Bündnisarbeit widmen.<br><br><br><br><br>
Der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland ist nach wie vor erheblich. Während Menschen im Westen durchschnittlich 4.578 Euro verdienen, liegt das Monatsgehalt ihrer Kolleg*innen im Osten bei nur 3.754 Euro. Ostdeutsche Beschäftigte streiken seltener als ihre westdeutschen Kolleg*innen, was auch auf die geringere Tarifbindung zurückzuführen ist. In Thüringen arbeiten nur 44 % der Beschäftigten in tarifgebundenen Verhältnissen – das ist der niedrigste Wert deutschlandweit. Auch das Vermögen ist nach wie vor ungleich verteilt und sorgt für massive Ungerechtigkeiten. In Thüringen leben mehr als 20% der Kinder und Jugendlichen in Armut. Jetzt gilt es: Alle in die Gewerkschaften! Wir stehen solidarisch an der Seite aller streikenden Arbeitnehmer*innen und streiten weiter für echte Umverteilung von oben nach unten und dafür, dass kein Kind mehr in Armut aufwachsen muss.<br><br><strong><span class="underline">Und was nun?</span></strong><br><br>
Aus Perspektive der Grünen Jugend sind zwei Dinge zentral: Erstens gilt es, weiter Druck auf Landespolitik zu machen, für unsere Forderungen und systemische Antworten auf Klima-, Bildungs- und Demokratiekrise einzustehen. Zweitens ist uns klar, dass tiefgehende gesellschaftliche Transformation niemals vom Parlament ausgeht, sondern von den Menschen. Parlamentarische Arbeit ist nur ein Mittel auf dem Weg zu einer gerechten Gesellschaft. Deshalb gilt es in den nächsten Jahren umso mehr, außerparlamentarisch für die Rechte marginalisierter Gruppen in unserer Gesellschaft einzutreten – unabhängig davon, ob diese Menschen durch Rassismus, Armut, Queer- oder Frauenfeindlichkeit benachteiligt sind. Uns zu organisieren und besser zu vernetzen, Schutzräume für junge Menschen vor Ort zu bieten und linke Praxis auf die Straße zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist vor allem, dass wir uns weiterhin politisch weiterbilden und unser Wissen möglichst niedrigschwellig teilen. Damit ist allerdings nicht der xte Workshop zu Marx’ Kapitalismuskritik und auch nicht das obligatorische kritische-Männlichkeits-Forum gemeint. Viel wichtiger sind Workshops, die unseren Mitgliedern erklären, was Marx’ Theorien praktisch bedeuten und wie wir diese in die aktuelle Zeit übertragen können. Nicht jede*r Arbeiter*in muss ein “Kohlekumpel” sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen anfangen, Bildungsarbeit neu zu definieren, weil Textarbeit echt nicht das einzige Tool sein kann und zu viele Leute ausschließt. Das funktioniert natürlich inzwischen durch Social Media, denn dort können wir (Noch-)Nicht-Mitglieder erreichen und die Gesellschaft aufklären sowie sensibilisieren. Fast alle jungen Menschen nutzen mehrmals wöchentlich soziale Netzwerke und die meisten verwenden diese zur Informationsbeschaffung - das können und sollten wir nutzen. Für die interne Bildungsarbeit sind vielfältige Formate wichtig. Das können Vorträge und Gruppenarbeiten sein, aber auch Workshops auf zwei Stufen - grundlegend und aufbauend. Wir müssen bestehende Strukturen hinterfragen und funktionierende weiter unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Arbeit im nächsten Jahr müssen wir gemeinsam als Landesverband unsere neue Position und unsere Aufgaben finden. Dabei sind wir nicht alleine, schließlich haben wir viele Verbündete, wie die anderen Jugendorganisationen. Auch andere Landesverbände sind starke Partner - vor allem die Ostverbände natürlich. Die Grüne Jugend Brandenburg befindet sich in derselben Lage wie wir, hier lassen sich sicherlich Synergien finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gilt für uns mehrere Wege zu finden, Geld einzunehmen, da einige Mittel durch den Nichteinzug der Grünen in den Landtag fehlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch sind wir weiterhin motiviert, uns für eine gerechte, antifaschistische und queerfeministische Politik einzusetzen, die Umwelt und Klima schützt. Das tun wir innerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen, aber vor allem auf den Straßen und im 1 zu 1 Gespräch. Um alle zu inkludieren, sind verschiedene Formate wichtig, da gerade das direkte Gespräch für Introvertierte schwer sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Innerhalb unseres Verbandes ist es wichtig, Meinungen nicht auszuschließen, mit offenen Ohren aufeinander zu hören und die Positionen des Gegenübers zu achten und zu respektieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Selbstverständnis tragen wir auch nach außen, auf die Straße und in Gesprächen mit Thüringer*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Also los - holen wir uns unsere Zukunft zurück!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>APO - woher kommt das überhaupt?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Begriff der Außerparlamentarischen Opposition (APO) kommt ursprünglich von einer studentischen Protestbewegung aus den 1960er-Jahren. Sie fühlten sich von der schwachen parlamentarischen Opposition nicht vertreten, weshalb sie die APO gründeten. Dabei ging es vor allem um die Unzufriedenheit mit der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus der Elterngeneration. Diese waren so sehr mit dem Wiederaufbau beschäftigt, dass sie dies versäumten. Ideologisch kamen die Student*nnen nach Marx, da sie die marxistische Gesellschaftskritik wiederentdeckten. Daher feierten sie auch andere Freiheitskämpfer*innen, wie Rosa Luxemburg und Che Guevara. Sozialwissenschaftler*innen wie Theodor W. Adorno begeisterten mit ihrer antikapitalistischen Kritik an der Konsumgesellschaft.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 16:50:58 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75371</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 30.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/ Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen, die AfD landet bei über 30%, die Grüne Jugend verliert einen Haufen Mitglieder und wir, in Thüringen, verlieren zusätzlich den Großteil unserer finanziellen Mittel. Selten gab es schwierigere Zeiten für uns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung rückt migrationspolitisch weiter nach rechts und übernimmt rassistische Framings. Arbeitspflicht und Bezahlkarte sind kein Tabu, sondern mehrheitsfähig geworden – gleichzeitig sind diese Maßnahmen keineswegs eine neue Idee von AfD und CDU sind, sondern seit Jahrzehnten gesetzlich legale Möglichkeiten, die auf systematischem Rassismus beruhen. Das Versprechen der Klimagerechtigkeit rückt in weite Ferne: Statt Wohlhabende endlich höher zu besteuern und Lohnarbeiter*innen zu entlasten, wird versucht die Kindergrundsicherung und das Bürgergeld als Erfolg zu verkaufen. Die Schuldenbremse trifft uns als junge Generation besonders hart - Einsparungen in der Jugendarbeit, ein riesiger Investitionsstau in Bildung, Integration, Gesundheitssystem und eigentlich überall sind ihre Folgen.<br><br>
Thüringen steht aktuell vor einer neuen Landesregierung aus CDU, BSW und SPD – einer sogenannten Brombeer-Koalition. Damit werden zum einen wichtige umwelt- und klimapolitische Maßnahmen der letzten RRG-Regierung gefährdet – sei es der Ausbau der erneuerbaren oder Fortschritte im ÖPNV. Zum anderen ist das aktuelle Sondierungspapier voll mit diskriminierenden Maßnahmen, während man vergeblich nach echten Lösungen auf Klima-, Bildungs- oder Demokratiekrise sucht. Dem Klimaschutz wird ein (!) Satz gewidmet, die Lösungen für Bildungsungerechtigkeiten sollen ein Weiter-So in der Gestaltung des Schulsystems und umfassendere Handyverbote sein.<br><br>
Trotzdem flacht auch die Klimakrise nicht einfach ab und muss wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gebracht werden. Thüringen ist das Bundesland, welches in Deutschland am stärksten vom Klimawandel betroffen sein wird und gleichzeitig wirtschaftlich sehr stark profitieren könnte. Gleichzeitig wird der Klimawandel wahrscheinlich keine Rolle in der neuen Koalition spielen und es wird weiter Politik vorbei an der Realität gemacht, während Extremwetter Existenzen und Menschenleben kosten. Als Beispiel: In Teilen Deutschlands ist bereits die Trinkwasserversorgung gefährdet. Thüringen steht dank einer guten Fernwasserversorgung nochgut da. Doch auch hier braucht es Investitionen in Staudämme und Fernwasserleitungen, die durch eine Schuldenbremse verhindert werden.<br><br>
Die Schuldenbremse gefährdet Leben!<br><br><span class="underline">Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!</span><br><br>
Die Abschaffung der Schuldenbremse wird es mit einer CDU-angeführten Landesregierung nicht geben, genauso wie konsequente durchfinanzierte antifaschistische Demokratiebildung- und Arbeit. Wir als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN sind solidarisch mit allen Antifaschist*innen. Zudem verurteilen wir die staatlichen Repressionen unter denen Menschen, die sich für unsere Demokratie einsetzen, immer wieder leiden. Vor allem, da sie auf Grundlage der widerlegten Hufeisen-Theorie gerechtfertigt werden. Wir unterstützen antifaschistische Organisierung &amp; Demonstrationen in Stadt und Dorf, und wollen uns in den nächsten Jahren intensiv der antifaschistischen Bündnisarbeit widmen.<br><br><br><br><br>
Der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland ist nach wie vor erheblich. Während Menschen im Westen durchschnittlich 4.578 Euro verdienen, liegt das Monatsgehalt ihrer Kolleg*innen im Osten bei nur 3.754 Euro. Ostdeutsche Beschäftigte streiken seltener als ihre westdeutschen Kolleg*innen, was auch auf die geringere Tarifbindung zurückzuführen ist. In Thüringen arbeiten nur 44 % der Beschäftigten in tarifgebundenen Verhältnissen – das ist der niedrigste Wert deutschlandweit. Auch das Vermögen ist nach wie vor ungleich verteilt und sorgt für massive Ungerechtigkeiten. In Thüringen leben mehr als 20% der Kinder und Jugendlichen in Armut. Jetzt gilt es: Alle in die Gewerkschaften! Wir stehen solidarisch an der Seite aller streikenden Arbeitnehmer*innen und streiten weiter für echte Umverteilung von oben nach unten und dafür, dass kein Kind mehr in Armut aufwachsen muss.<br><br><strong><span class="underline">Und was nun?</span></strong><br><br>
Aus Perspektive der Grünen Jugend sind zwei Dinge zentral: Erstens gilt es, weiter Druck auf Landespolitik zu machen, für unsere Forderungen und systemische Antworten auf Klima-, Bildungs- und Demokratiekrise einzustehen. Zweitens ist uns klar, dass tiefgehende gesellschaftliche Transformation niemals vom Parlament ausgeht, sondern von den Menschen. Parlamentarische Arbeit ist nur ein Mittel auf dem Weg zu einer gerechten Gesellschaft. Deshalb gilt es in den nächsten Jahren umso mehr, außerparlamentarisch für die Rechte marginalisierter Gruppen in unserer Gesellschaft einzutreten – unabhängig davon, ob diese Menschen durch Rassismus, Armut, Queer- oder Frauenfeindlichkeit benachteiligt sind. Uns zu organisieren und besser zu vernetzen, Schutzräume für junge Menschen vor Ort zu bieten und linke Praxis auf die Straße zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist vor allem, dass wir uns weiterhin politisch weiterbilden und unser Wissen möglichst niedrigschwellig teilen. Damit ist allerdings nicht der xte Workshop zu Marx’ Kapitalismuskritik und auch nicht das obligatorische kritische-Männlichkeits-Forum gemeint. Viel wichtiger sind Workshops, die unseren Mitgliedern erklären, was Marx’ Theorien praktisch bedeuten und wie wir diese in die aktuelle Zeit übertragen können. Nicht jede*r Arbeiter*in muss ein “Kohlekumpel” sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen anfangen, Bildungsarbeit neu zu definieren, weil Textarbeit echt nicht das einzige Tool sein kann und zu viele Leute ausschließt. Das funktioniert natürlich inzwischen durch Social Media, denn dort können wir (Noch-)Nicht-Mitglieder erreichen und die Gesellschaft aufklären sowie sensibilisieren. Fast alle jungen Menschen nutzen mehrmals wöchentlich soziale Netzwerke und die meisten verwenden diese zur Informationsbeschaffung - das können und sollten wir nutzen. Für die interne Bildungsarbeit sind vielfältige Formate wichtig. Das können Vorträge und Gruppenarbeiten sein, aber auch Workshops auf zwei Stufen - grundlegend und aufbauend. Wir müssen bestehende Strukturen hinterfragen und funktionierende weiter unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Arbeit im nächsten Jahr müssen wir gemeinsam als Landesverband unsere neue Position und unsere Aufgaben finden. Dabei sind wir nicht alleine, schließlich haben wir viele Verbündete, wie die anderen Jugendorganisationen. Auch andere Landesverbände sind starke Partner - vor allem die Ostverbände natürlich. Die Grüne Jugend Brandenburg befindet sich in derselben Lage wie wir, hier lassen sich sicherlich Synergien finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gilt für uns mehrere Wege zu finden, Geld einzunehmen, da einige Mittel durch den Nichteinzug der Grünen in den Landtag fehlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch sind wir weiterhin motiviert, uns für eine gerechte, antifaschistische und queerfeministische Politik einzusetzen, die Umwelt und Klima schützt. Das tun wir innerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen, aber vor allem auf den Straßen und im 1 zu 1 Gespräch. Um alle zu inkludieren, sind verschiedene Formate wichtig, da gerade das direkte Gespräch für Introvertierte schwer sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Also los - holen wir uns unsere Zukunft zurück!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>APO - woher kommt das überhaupt?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Begriff der Außerparlamentarischen Opposition (APO) kommt ursprünglich von einer studentischen Protestbewegung aus den 1960er-Jahren. Sie fühlten sich von der schwachen parlamentarischen Opposition nicht vertreten, weshalb sie die APO gründeten. Dabei ging es vor allem um die Unzufriedenheit mit der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus der Elterngeneration. Diese waren so sehr mit dem Wiederaufbau beschäftigt, dass sie dies versäumten. Ideologisch kamen die Student*nnen nach Marx, da sie die marxistische Gesellschaftskritik wiederentdeckten. Daher feierten sie auch andere Freiheitskämpfer*innen, wie Rosa Luxemburg und Che Guevara. Sozialwissenschaftler*innen wie Theodor W. Adorno begeisterten mit ihrer antikapitalistischen Kritik an der Konsumgesellschaft.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 16:50:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75370</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 30.10.2024)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Anhang</h2><h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grünen sind aus dem Landtag geflogen, die AfD landet bei über 30%, die Grüne Jugend verliert einen Haufen Mitglieder und wir, in Thüringen, verlieren zusätzlich den Großteil unserer finanziellen Mittel. Selten gab es schwierigere Zeiten für uns.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung rückt migrationspolitisch weiter nach rechts und übernimmt rassistische Framings. Arbeitspflicht und Bezahlkarte sind kein Tabu, sondern mehrheitsfähig geworden – gleichzeitig sind diese Maßnahmen keineswegs eine neue Idee von AfD und CDU sind, sondern seit Jahrzehnten gesetzlich legale Möglichkeiten, die auf systematischem Rassismus beruhen. Das Versprechen der Klimagerechtigkeit rückt in weite Ferne: Statt Wohlhabende endlich höher zu besteuern und Lohnarbeiter*innen zu entlasten, wird versucht die Kindergrundsicherung und das Bürgergeld als Erfolg zu verkaufen. Die Schuldenbremse trifft uns als junge Generation besonders hart - Einsparungen in der Jugendarbeit, ein riesiger Investitionsstau in Bildung, Integration, Gesundheitssystem und eigentlich überall sind ihre Folgen.<br><br>
Thüringen steht aktuell vor einer neuen Landesregierung aus CDU, BSW und SPD – einer sogenannten Brombeer-Koalition. Damit werden zum einen wichtige umwelt- und klimapolitische Maßnahmen der letzten RRG-Regierung gefährdet – sei es der Ausbau der erneuerbaren oder Fortschritte im ÖPNV. Zum anderen ist das aktuelle Sondierungspapier voll mit diskriminierenden Maßnahmen, während man vergeblich nach echten Lösungen auf Klima-, Bildungs- oder Demokratiekrise sucht. Dem Klimaschutz wird ein (!) Satz gewidmet, die Lösungen für Bildungsungerechtigkeiten sollen ein Weiter-So in der Gestaltung des Schulsystems und umfassendere Handyverbote sein.<br><br>
Trotzdem flacht auch die Klimakrise nicht einfach ab und muss wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gebracht werden. Thüringen ist das Bundesland, welches in Deutschland am stärksten vom Klimawandel betroffen sein wird und gleichzeitig wirtschaftlich sehr stark profitieren könnte. Gleichzeitig wird der Klimawandel wahrscheinlich keine Rolle in der neuen Koalition spielen und es wird weiter Politik vorbei an der Realität gemacht, während Extremwetter Existenzen und Menschenleben kosten. Als Beispiel: In Teilen Deutschlands ist bereits die Trinkwasserversorgung gefährdet. Thüringen steht dank einer guten Fernwasserversorgung nochgut da. Doch auch hier braucht es Investitionen in Staudämme und Fernwasserleitungen, die durch eine Schuldenbremse verhindert werden.<br><br>
Die Schuldenbremse gefährdet Leben!<br><br><span class="underline">Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!</span><br><br>
Die Abschaffung der Schuldenbremse wird es mit einer CDU-angeführten Landesregierung nicht geben, genauso wie konsequente durchfinanzierte antifaschistische Demokratiebildung- und Arbeit. Wir als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN sind solidarisch mit allen Antifaschist*innen. Zudem verurteilen wir die staatlichen Repressionen unter denen Menschen, die sich für unsere Demokratie einsetzen, immer wieder leiden. Vor allem, da sie auf Grundlage der widerlegten Hufeisen-Theorie gerechtfertigt werden. Wir unterstützen antifaschistische Organisierung &amp; Demonstrationen in Stadt und Dorf, und wollen uns in den nächsten Jahren intensiv der antifaschistischen Bündnisarbeit widmen.<br><br><br><br><br>
Der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland ist nach wie vor erheblich. Während Menschen im Westen durchschnittlich 4.578 Euro verdienen, liegt das Monatsgehalt ihrer Kolleg*innen im Osten bei nur 3.754 Euro. Ostdeutsche Beschäftigte streiken seltener als ihre westdeutschen Kolleg*innen, was auch auf die geringere Tarifbindung zurückzuführen ist. In Thüringen arbeiten nur 44 % der Beschäftigten in tarifgebundenen Verhältnissen – das ist der niedrigste Wert deutschlandweit. Auch das Vermögen ist nach wie vor ungleich verteilt und sorgt für massive Ungerechtigkeiten. In Thüringen leben mehr als 20% der Kinder und Jugendlichen in Armut. Jetzt gilt es: Alle in die Gewerkschaften! Wir stehen solidarisch an der Seite aller streikenden Arbeitnehmer*innen und streiten weiter für echte Umverteilung von oben nach unten und dafür, dass kein Kind mehr in Armut aufwachsen muss.<br><br><strong><span class="underline">Und was nun?</span></strong><br><br>
Aus Perspektive der Grünen Jugend sind zwei Dinge zentral: Erstens gilt es, weiter Druck auf Landespolitik zu machen, für unsere Forderungen und systemische Antworten auf Klima-, Bildungs- und Demokratiekrise einzustehen. Zweitens ist uns klar, dass tiefgehende gesellschaftliche Transformation niemals vom Parlament ausgeht, sondern von den Menschen. Parlamentarische Arbeit ist nur ein Mittel auf dem Weg zu einer gerechten Gesellschaft. Deshalb gilt es in den nächsten Jahren umso mehr, außerparlamentarisch für die Rechte marginalisierter Gruppen in unserer Gesellschaft einzutreten – unabhängig davon, ob diese Menschen durch Rassismus, Armut, Queer- oder Frauenfeindlichkeit benachteiligt sind. Uns zu organisieren und besser zu vernetzen, Schutzräume für junge Menschen vor Ort zu bieten und linke Praxis auf die Straße zu tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist vor allem, dass wir uns weiterhin politisch weiterbilden und unser Wissen möglichst niedrigschwellig teilen. Damit ist allerdings nicht der xte Workshop zu Marx’ Kapitalismuskritik und auch nicht das obligatorische kritische-Männlichkeits-Forum gemeint. Viel wichtiger sind Workshops, die unseren Mitgliedern erklären, was Marx’ Theorien praktisch bedeuten und wie wir diese in die aktuelle Zeit übertragen können. Nicht jede*r Arbeiter*in muss ein “Kohlekumpel” sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir müssen anfangen, Bildungsarbeit neu zu definieren, weil Textarbeit echt nicht das einzige Tool sein kann und zu viele Leute ausschließt. Das funktioniert natürlich inzwischen durch Social Media, denn dort können wir (Noch-)Nicht-Mitglieder erreichen und die Gesellschaft aufklären sowie sensibilisieren. Fast alle jungen Menschen nutzen mehrmals wöchentlich soziale Netzwerke und die meisten verwenden diese zur Informationsbeschaffung - das können und sollten wir nutzen. Für die interne Bildungsarbeit sind vielfältige Formate wichtig. Das können Vorträge und Gruppenarbeiten sein, aber auch Workshops auf zwei Stufen - grundlegend und aufbauend. Wir müssen bestehende Strukturen hinterfragen und funktionierende weiter unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unserer Arbeit im nächsten Jahr müssen wir gemeinsam als Landesverband unsere neue Position und unsere Aufgaben finden. Dabei sind wir nicht alleine, schließlich haben wir viele Verbündete, wie die anderen Jugendorganisationen. Auch andere Landesverbände sind starke Partner - vor allem die Ostverbände natürlich. Die Grüne Jugend Brandenburg befindet sich in derselben Lage wie wir, hier lassen sich sicherlich Synergien finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gilt für uns mehrere Wege zu finden, Geld einzunehmen, da einige Mittel durch den Nichteinzug der Grünen in den Landtag fehlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch sind wir weiterhin motiviert, uns für eine gerechte, antifaschistische und queerfeministische Politik einzusetzen, die Umwelt und Klima schützt. Das tun wir innerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen, aber vor allem auf den Straßen und im 1 zu 1 Gespräch. Um alle zu inkludieren, sind verschiedene Formate wichtig, da gerade das direkte Gespräch für Introvertierte schwer sein kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Also los - holen wir uns unsere Zukunft zurück!</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>APO - woher kommt das überhaupt?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Begriff der Außerparlamentarischen Opposition (APO) kommt ursprünglich von einer studentischen Protestbewegung aus den 1960er-Jahren. Sie fühlten sich von der schwachen parlamentarischen Opposition nicht vertreten, weshalb sie die APO gründeten. Dabei ging es vor allem um die Unzufriedenheit mit der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus der Elterngeneration. Diese waren so sehr mit dem Wiederaufbau beschäftigt, dass sie dies versäumten. Ideologisch kamen die Student*nnen nach Marx, da sie die marxistische Gesellschaftskritik wiederentdeckten. Daher feierten sie auch andere Freiheitskämpfer*innen, wie Rosa Luxemburg und Che Guevara. Sozialwissenschaftler*innen wie Theodor W. Adorno begeisterten mit ihrer antikapitalistischen Kritik an der Konsumgesellschaft.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 16:50:18 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A18: Luisa Otto</title>
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                        <author>Luisa Otto (LV Grüne Jugend Thüringen)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv24/Luisa-Otto-30242/viewimage?sectionId=39778" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>27</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Bad Salzungen</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr Lieben,<br><br>
ich würde sehr gerne wieder in die Mitte-Ost-AG delegiert werden. Im letzten Jahr durfte ich als Thüringer Basis-Delegierte mitarbeiten. Unsere Zusammenarbeit war geprägt von Produktivität, Spaß und Dankbarkeit - das hat mir sehr gut getan.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben den wundervollsten Mitte-Ost-Kongress aller Zeiten auf die Beine gestellt und wollen im kommenden Jahr noch eins oben drauf setzen... daran arbeiten wir derzeit schon.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem versuchen wir permanent die Relevanz von Ost-Perspektiven auf Bundesebene zu stärken. Mit einem Beitrag zum Arbeitsprogramm zur Institutionalisierung der Mitte-Ost AG haben wir die ersten richtigen Schritten getan. Den darauffolgenden Prozess mag ich gerne weiterhin kritisch begleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich freuen weiterhin eine Starke Stimme für Thüringen in der Mitte-Ost-AG sein zu dürfen. Das habe ich meinen MOAG-Leutchen versprochen. Ganz viel Liebe!</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 16:44:11 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä20 zu A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83362</link>
                        <author>Felix</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83362</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_39783_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 51 bis 57:</h4><div><p>nächsten Jahren intensiv der antifaschistischen Bündnisarbeit widmen.<br><br><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><br><br><br></del><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wer die tiefgreifenden gesellschaftlichen Probleme in Thüringen begreifen und lösen will, muss anerkennen, dass der</ins> Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ist nach wie vor erheblich</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">noch gravierend ist</ins>.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del>Während Menschen im Westen durchschnittlich 4.578 Euro verdienen, liegt das </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 16:05:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä19 zu A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75366/amendment/83361</link>
                        <author>Nele &amp; Jan</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75366/amendment/83361</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_39783_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 40 bis 50:</h4><div><p><br><span class="underline"><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!</strong></del></span><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><br><br>Die neue Landesregierung wird antifaschistische Arbeit voraussichtlich noch weiter erschweren, aber bereits heute sind Antifaschist*innen bundesweit massiven Repressionen ausgesetzt und die Hufeisen-Theorie ist weiter in aller Munde. Wir als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN solidarisieren uns mit allen Antifaschist*innen und lehnen Repression entschieden ab. Wir unterstützen antifaschistische Organisierung &amp; Demonstrationen in Stadt und Dorf, und wollen uns in den nächsten Jahren intensiv der antifaschistischen Bündnisarbeit widmen.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!<br><br>Die Abschaffung der Schuldenbremse wird es mit einer CDU-angeführten Landesregierung nicht geben, genauso wie konsequente durchfinanzierte antifaschistische Demokratiebildung- und Arbeit. Wir als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN sind solidarisch mit allen Antifaschist*innen. Zudem verurteilen wir die staatlichen Repressionen unter denen Menschen, die sich für unsere Demokratie einsetzen, immer wieder leiden. Vor allem, da sie auf Grundlage der widerlegten Hufeisen-Theorie gerechtfertigt werden. Wir unterstützen antifaschistische Organisierung &amp; Demonstrationen in Stadt und Dorf, und wollen uns in den nächsten Jahren intensiv der antifaschistischen Bündnisarbeit widmen.<br><br><br></ins><br></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 16:04:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä18 zu A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83360</link>
                        <author>Felix (Gotha)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83360</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_39783_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 40 bis 42 einfügen:</h4><div><p><br><span><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Seit der Landtagswahl ist eine stabile Regierungsbildung so gut wie unmöglich geworden. Die konstituierende Sitzung des Landtages zeigt wie die AfD jetzt schon ihre Machtoptionen nutzt um unsere Heimat Thüringen und das vertrauen in die Demokratie zu zerstören. Die sich nun bildende Brombeer-Koalition scheint jetzt schon aufgrund ideologischer Grabenkämpfe auf wackligen Beinen zu stehen. Dabei sollten wie uns gar nicht erst die Illusion machen, dass grüne und linke Politik thematisch einen Platz bekommen wird. Deshalb sollten wir gemeinsam und entschlossen mit Büdnis90/Die Grünen für eine grüne und sozialgerechte Poltik kämpfen.<br><br></ins>Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!</span><br></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 16:03:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä17 zu A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83358</link>
                        <author>Jan</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83358</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_39783_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 26 bis 42:</h4><div><p><br><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Trotzdem flacht auch die Klimakrise nicht einfach ab und muss wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gebracht werden. Thüringen ist das Bundesland, welches in Deutschland am stärksten vom Klimawandel betroffen sein wird und gleichzeitig wirtschaftlich sehr stark profitieren könnte. Gleichzeitig wird der Klimawandel wahrscheinlich keine Rolle in der neuen Koalition spielen und es wird weiter Politik vorbei an der Realität gemacht, während Extremwetter Existenzen und Menschenleben kosten. Als Beispiel: In Teilen Deutschlands ist bereits die Trinkwasserversorgung gefährdet. Thüringen steht dank einer guten Fernwasserversorgung nochgut da. Doch auch hier braucht es Investitionen in Staudämme und Fernwasserleitungen, die durch eine Schuldenbremse verhindert werden.<br><br>Die Schuldenbremse gefährdet Leben!<br><br><span class="underline">Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!</span></del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Andererseits endet die Klimakrise nicht einfach an den Grenzen Thüringens. Im Gegenteil: Thüringen ist schon heute stark vom Klimawandel betroffen und wird in Zukunft noch verstärken. Dabei müssen die wirtschaftlichen Potenziale nutzen, denn hier entstehen gute Arbeitsplätze für Alle. Gleichzeitig haben wir dabei die Chance die grüne Transformation sozial-gerecht zu gestalten. Dass heißt, dass Klimageld und Investitionen in Schlüsselindustrien Hand in Hand gehen müssen. Dass heißt aber auch, dass Investitionen in die öffentliche Infrastruktur getätigt werden müssen, um Kommunen zu entlasten, Arbeitsplätze zu schaffen und einen lebenswerte Freistaat für die Bürger*innen zu entwickeln. Dafür muss die Schuldenbremse endlich abgeschafft werden, denn sei gefährdet Leben und Demokratie!<br><br><br>Die Schuldenbremse gefährdet Leben!<br><br>Solidarität mit allen Arbeiter*innen und Antifas!</ins><br></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 16:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä16 zu A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75674/amendment/83354</link>
                        <author>Felix Kalbe (LV Grüne Jugend Thüringen)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75674/amendment/83354</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_39783_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 25 bis 27 einfügen:</h4><div><p>Schulsystems und umfassendere Handyverbote sein.<br><br><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die GRÜNE JUGEND THÜRINGEN muss aus ihrem Selbstverständnis heraus die Regierungsarbeit kritisch begleiten. Wir müssen klar und deutliche gegen jegliche Einsparungen in der Bildungs-, Kinder- und Jugendpolitik wiedersprechen. Genauso heißt das auch, dass wir Haltung zeigen für eine demokratisches und weltoffenes Thüringen.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 15:56:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä15 zu A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83352</link>
                        <author>Felix Kalbe (LV Grüne Jugend Thüringen)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83352</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_39783_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 16 bis 27:</h4><div><p><br>Thüringen steht aktuell vor einer neuen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Landesregierung aus CDU, BSW und SPD – einer sogenannten Brombeer-Koalition</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Krise</ins>.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Damit werden zum einen wichtige umwelt-</del> <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">und klimapolitische Maßnahmen der letzten RRG-Regierung gefährdet – sei es der Ausbau</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Seit</ins> der <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">erneuerbaren oder Fortschritte im ÖPNV</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Landtagswahl ist eine stabile Regierungsbildung so gut wie unmöglich geworden</ins>. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Zum anderen ist</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die konstituierende Sitzung des Landtages zeigt wie die AfD jetzt schon ihre Machtoptionen nutzt um unsere Heimat Thüringen und</ins> das <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">aktuelle Sondierungspapier voll mit diskriminierenden Maßnahmen, während man vergeblich nach echten Lösungen auf Klima-, Bildungs-</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">vertrauen in die Demokratie zu zerstören.</ins> <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">oder Demokratiekrise sucht</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die sich nun bildende Brombeer-Koalition scheint jetzt schon aufgrund ideologischer Grabenkämpfe auf wackligen Beinen zu stehen</ins>. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Dem Klimaschutz wird ein (!) Satz gewidmet,</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Dabei sollten wie uns gar nicht erst</ins> die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Lösungen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Illusion machen, dass grüne und linke Politik thematisch einen Platz bekommen wird. Deshalb sollten wir gemeinsam und entschlossen mit Büdnis90/Die Grünen</ins> für <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Bildungsungerechtigkeiten sollen ein Weiter-So in der Gestaltung des Schulsystems</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">eine grüne</ins> und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">umfassendere Handyverbote sein</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sozialgerechte Poltik kämpfen</ins>.<br><ins class="space" aria-label="Einfügen: „Zeilenumbruch”">[Zeilenumbruch]</ins><ins><br></ins><br>Trotzdem flacht auch die Klimakrise nicht einfach ab und muss wieder in den </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 15:51:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä14 zu A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83349</link>
                        <author>Nele Marie Bär (KV Wartburgkreis/Stadt Eisenach)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83349</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_39783_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 5 bis 10:</h4><div><p>Die Bundesregierung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">rückt migrationspolitisch weiter nach rechts</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">schafft es nicht, eine progressive</ins> und <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">zukunftsorientierte Migrationspolitik zu gestalten, sondern </ins>übernimmt <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">rassistische</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">konservative</ins> Framings. Arbeitspflicht und Bezahlkarte <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">sind kein Tabu, sondern mehrheitsfähig geworden – gleichzeitig </del>sind <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">diese Maßnahmen keineswegs eine neue Idee von AfD und CDU sind, sondern seit Jahrzehnten gesetzlich legale Möglichkeiten, die auf systematischem Rassismus beruhen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">in vielen Kommunen eingeführt worden, was einer menschenwürdigen Willkommenskultur nicht entspricht</ins>. Das Versprechen der Klimagerechtigkeit rückt in weite Ferne: Statt Wohlhabende endlich höher zu </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 15:39:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä13 zu A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75371/amendment/83348</link>
                        <author>Felix Kalbe (LV Grüne Jugend Thüringen)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75371/amendment/83348</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_39783_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 112 einfügen:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Innerhalb unseres Verbandes ist es wichtig, Meinungen nicht auszuschließen, mit offenen Ohren aufeinander zu hören und die Positionen des Gegenübers zu achten und zu respektieren.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Dieses Selbstverständnis tragen wir auch nach außen, auf die Straße und in Gesprächen mit Thüringer*innen.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 15:37:44 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä12 zu A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83347</link>
                        <author>Felix Kalbe (LV Grüne Jugend Thüringen)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83347</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_39783_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 107 bis 112:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Dennoch sind wir weiterhin motiviert, uns für eine gerechte, antifaschistische und queerfeministische Politik einzusetzen, die Umwelt und Klima schützt. Das tun wir innerhalb der Partei Bündnis90/Die Grünen, aber vor allem auf den Straßen und im 1 zu 1 Gespräch. Um alle zu inkludieren, sind verschiedene Formate wichtig, da gerade das direkte Gespräch für Introvertierte schwer sein kann.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Es liegt in unserer Hand, die Herausforderung unserer Zeit in den kommenden Jahren anzunehmen. Die aktuelle politische Lage zwingt uns, unseren Freistaat zu einem gerechten, nachhaltigen und weltoffenen Bundesland zu gestalten. Dazu braucht es Inklusion, auch innerhalb unseres Verbandes, eine offene Ansprache für Menschen, auch wenn sie nicht unserer Meinung sind und eine achtsame Debattenkultur auf Augenhöhe.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 15:37:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä10 zu A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83345</link>
                        <author>Felix Kalbe (LV Grüne Jugend Thüringen)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83345</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_39783_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 99 bis 104:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">In unserer Arbeit im nächsten Jahr müssen wir gemeinsam als Landesverband unsere neue Position und unsere Aufgaben finden. Dabei sind wir nicht alleine, schließlich haben wir viele Verbündete, wie die anderen Jugendorganisationen. Auch andere Landesverbände sind starke Partner - vor allem die Ostverbände natürlich. Die Grüne Jugend Brandenburg befindet sich in derselben Lage wie wir, hier lassen sich sicherlich Synergien finden.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Es ist unsere dringendste Aufgabe, innerhalb des nächsten halben Jahres neue Perspektiven für unseren Landesverband zu erschließen. Dabei ist eine Zusammenarbeit mit den Kreisverbänden, den kommunalen Mandatsträger*innen, der Mutterpartei Bündnis 90/Die Grünen sowie anderen Landesverbänden, insbesondere der Grünen Jugend Brandenburg, selbstverständlich. Nur gemeinsam können wir gestärkt in den Bundestagswahlkampf ziehen und damit die Interessen unserer Mitglieder und der progressiven Kräfte in Thüringen erhalten..</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 15:36:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä11 zu A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83346</link>
                        <author>Felix Kalbe (LV Grüne Jugend Thüringen)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83346</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_39783_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 105 bis 106:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Es gilt für uns mehrere Wege zu finden, Geld einzunehmen, da einige Mittel durch den Nichteinzug der Grünen in den Landtag fehlen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Nachhaltiger Umgang mit finanziellen Ressourcen und verantwortungsvolle Mittelverwendung bestimmen die Haushaltsplanungen der kommenden Jahre. Dabei muss auch über andere Finanzierungsmöglichkeiten diskutiert werden. Es ist nicht davon auszugehen, dass plötzlich auf wundersame Weise eine Deckungsquelle für die nicht mehr verfügbaren Zuwendungen der Thüringer Staatskanzlei aufkommt. Aufgrunddessen bedarf es auch eines Konzeptes, wie Ausgaben künftig eingespart und zusätzliche Einnahmen generiert werden können.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 15:36:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä9 zu A12: Wir sind APO, nicht apolitisch!</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83344</link>
                        <author>Felix Kalbe (LV Grüne Jugend Thüringen)</author>
                        <guid>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/motion/75372/amendment/83344</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_39783_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 88 bis 98:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir müssen anfangen, Bildungsarbeit zu reformieren, das heißt zu professionalisieren.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wir müssen anfangen, Bildungsarbeit neu zu definieren, weil Textarbeit echt nicht das einzige Tool sein kann und zu viele Leute ausschließt. Das funktioniert natürlich inzwischen durch Social Media, denn dort können wir (Noch-)Nicht-Mitglieder erreichen und die Gesellschaft aufklären sowie sensibilisieren. Fast alle jungen Menschen nutzen mehrmals wöchentlich soziale Netzwerke und die meisten verwenden diese zur Informationsbeschaffung - das können und sollten wir nutzen. Für die interne Bildungsarbeit sind vielfältige Formate wichtig. Das können Vorträge und Gruppenarbeiten sein, aber auch Workshops auf zwei Stufen - grundlegend und aufbauend. Wir müssen bestehende Strukturen hinterfragen und funktionierende weiter unterstützen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Dazu braucht es zwingend qualifizierte Fachexpertise, auch mit pädagogischen Hintergrund, die Wissen anschaulich und attraktiv vermittelt. Dabei sollen vermehrt niedrigschwellige Angebote, acuh über sozaile Netzwerke genutzt werden, die nicht nur ein studentisch-akademisches Millieu ansprechen. Es ist für uns als GRÜNE JUGEND THÜRINGEN elemntar udn exitienziell eine breite Masse der jungen Menschen in Thüringen anzusprechen. Nur so kann ein Fortbestand der GRÜNEN JUGEND THÜRINGEN und somit nachhaltige progressiv-ökologische Politik gesichert werden.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 15:35:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A17: Luisa Otto</title>
                        <link>https://2lmv24.antragsgruen.de/2lmv24/Luisa-Otto-22201</link>
                        <author>Luisa Otto (LV Grüne Jugend Thüringen)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/2lmv24/Luisa-Otto-22201/viewimage?sectionId=39778" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>27</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Bad Salzungen </dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>vor einer Woche hätte ich es noch arg lustig gefunden wieder als politische Geschäftsführerin der Grünen Jugend Thüringen zu kandidieren. But here I am again!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Rücktritt des GJ-Bundesvorstands und die Ankündigung eine neue Organisation zu gründen, löste in mir eher Sorge aus. Sorge vor dem Zusammenbruch von mühevoll aufgebauten Strukturen vor allem in Ost-Landesverbänden und der Schwächung linker Positionen innerhalb der GJ und der Partei. Bevor ich über die Bioklippe falle, würde ich gerne noch eine Runde im LaVo drehen und einen geordneten Übergang, als auch den Transfer von Wissen und Skills von der alten zur neuen Generation sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Mai 2023 bin ich aus meiner links-grünen Weimar-Blase zurück nach Südthüringen gezogen um dort als Klimaschutzmanagerin zu arbeiten. Das Ergebnis der Landtagswahl überraschte mich nicht sonderlich, aber ich war dennoch schockiert. Die gefühlte politische Stimmung und Vorgänge in Meiningen und Umgebung waren relativ identisch mit den Ergebnissen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein rechter CDU-Kreisverband, welcher schon vor 10 Jahren dafür warb mit allen Parteien (d.h. auch mit AfD) zu sprechen. Einen Hans-Georg Maaßen zum Direktkandidaten zur Bundestagswahl machte und dieser zuletzt Mitgliederbeauftragter war. Und bei der Kommunalwahl Deals mit der AfD einging. Eine Brandmauer existierte hier nie!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bewegungen auf der Straße gibt es fast nur von rechter Seite. Jeden Montag ziehen immer noch die Querdenker aggressiv mit Reichs- und Russlandflaggen durch die Innenstadt. Im Januar protestierten Bauern und Handwerker gegen die Ampel – blockierten Straßen stundenlang und führten Galgen mit sich. Zur selben Zeit regten sich Kolleg*innen über die „Klimakleber“ der Letzten Generation auf, obwohl diese noch nie in diesem Landkreis eine Straße blockiert hatten. Absurd! Auf die Anmeldung einer Demonstration gegen die Einführung der Bezahlkarte folgten Morddrohungen. Die Rechten nutzen schon seit Jahren die Straße um Druck auf die Regierungen auszuüben und wir bisher zu wenig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Wegzug junger Menschen aus dem ländlichen Raum und die Perspektivlosigkeit der Bleibenden wird mit unzureichenden Ausbildungsstellen und Jobmöglichkeiten erklärt. Leider zu kurz gedacht. Dabei werden immer mehr wichtige Infrastrukturen für junge Menschen kaputtgespart und zurückgebaut wie der ÖPNV oder Jugendclubs. Die Bezahlung ist meist unterdurchschnittlich und die Arbeitsbedingungen schlecht. Veraltete Weltbilder (abweichen von Heteronormativität = schlecht) und Rechtsextremismus vertreiben zusätzlich eher progressive und links-denkende Jugendliche.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was mir geholfen hat, war die Vernetzung mit anderen links-denkenden Menschen. Gemeinsam besuchten wir Demonstrationen, hielten die Stadt von Nazistickern und -symbolen sauber, lachten und weinen miteinander. Lasst uns nicht nur in unserer grünen Blase agieren, sondern nachhaltige linke Bündnisse schaffen… wir stehen doch nun alle vor relativ ähnlichen Problemen und Herausforderungen. Gemeinsam sind wir stärker!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir sind nun die Jugendorganisation einer Partei in der außerparlamentarischen Opposition. Das hat Folgen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Wir können nicht länger über grüne MdLs auf das Parlamentsgeschehen in Thüringen einwirken</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>Wir haben viel weniger Geld zur Verfügung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das heißt, wir müssen in den kommenden Jahren gemeinsam mit Bündnispartner*innen auf der Straße gesellschaftliche Mehrheiten für linke Politik organisieren und Druck von außen auf die Regierung und das Parlament aufbauen. Lest euch mal den Antrag von Luis durch, der ist super sinnvoll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Natürlich sollten wir weiterhin auf die AltGrünen einwirken, damit diese irgendwann wieder im Landtag sitzen. Ich habe mich in den letzten 1-2 Jahren immer mehr von den AltGrünen entfernt, so wie viele andere GJ-Mitglieder auch. In dieser Zeit haben wir viele coole und stabile Mitstreiter*innen wegen dieser losten Ampel-Politik verloren. Ich halte nichts von einer erzwungenen schnellen Annäherung. Vertrauen muss erstmal wieder gewonnen werden! I mean, wie will man Bürger*innen von einer Partei überzeugen, von der selbst Mitglieder nicht mehr wirklich überzeugt sind? Ich finde es vollkommen legitim sich entweder langsam wieder an die AltGrünen heranzutasten oder weiterhin in Bündnissen auf der Straße für eine gerechte Gesellschaft zu kämpfen. Natürlich geht auch beides.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da wir die nächsten Jahre weniger Geld zur Verfügung haben werden, müssen wir perspektivisch unsere Veranstaltungsformate anpassen. Mir ist dabei besonders wichtig Veranstaltungen so zu organisieren, dass auch Mitglieder abseits der Städtekette und mit einer Anreise von 2 Stunden daran teilnehmen können. Wie ich selbst mitbekommen habe, ist es mitten in der Woche nicht für alle möglich „mal schnell“ nach Erfurt oder Jena zu fahren. Lasst uns inklusiver sein und wieder mehr in die Fläche gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgrund von Austritten war leider nicht in jeder Ortsgruppe ein fließender Übergang möglich. Lasst uns im kommenden Jahr wieder einen verstärkten Fokus auf die Ortsgruppen legen und auch dort neue Mitglieder befähigen gute Arbeit vor Ort zu leisten. Zum Beispiel durch Skillsharing Formate wie einem OG-LaVo-Treffen oder Besuche des LaVos in den Ortsgruppen zur Moderation, Erstellung eines Jahresplans oder für Antragsworkshops. Die Ortsgruppen sind das Herzstück der Grünen Jugend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ab dem neuen Jahr 2025 werden wir auch keine Organisatorische Geschäftsführung mehr zur Erledigung vieler Aufgaben haben. Daher ist es wichtig die anfallenden Aufgaben gerecht auf alle LaVo-Mitglieder zu verteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mir wünschen, dass alle LaVo-Mitglieder Verantwortung übernehmen, regemäßig an Landesvorstandssitzungen teilnehmen und nicht immer Aufgaben bei ein und denselben Personen liegen bleiben. Des weiteren wünsche ich mir die regelmäßige transparente Kommunikation der eigenen Kapazitäten. Wir alle üben dieses Amt im Ehrenamt aus und haben auch noch ein eigenes Leben. Ich würde dem Amt der Politischen Geschäftsführung 6-7 Stunden in der Woche einräumen und vorrangig Aufgaben der Politischen Geschäftsführung erledigen, bevor ich weitere Aufgaben annehme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Luisa Otto (sie/ihr)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wohnhaft in Meiningen und Weimar</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit Oktober Masterstudentin der Urbanistik (Stadt- &amp; Raumplanung) an der Bauhaus Universität Weimar</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>&amp; bald als Unterstützung für Thüringer Kommunen im Rahmen der Kommunalen Wärmewände tätig</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2023 – 2024 Thüringer Basis Delegierte der Mitte-Ost-AG</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2022 – 2023 Politische Geschäftsführung der GJ Thüringen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2021 – 2022 Beisitzerin im Landesvorstand der GJ Thüringen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zahlreiche Teilnahme an Länderräten und BuVo-LaVo-Treffen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine früheren AltGrünen Aktivitäten bewegten sich in der LAG und der BAG rund um die Themen Planen, Bauen, Wohnen<br><br>
Ich würde mich über eure Unterstützung freuen :-)</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 15:33:25 +0100</pubDate>
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