Antragsteller*in: | Kampagnenteam (dort beschlossen am: 30.10.2024) |
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A11: Auswertung Landtagswahl-Kampagne "Zeit, dass wir was drehen!"
Antragstext
Ausgangssituation
In Thüringen türmen sich die Krisen: In Thüringen wachsen 18 % der Kinder in
Armut auf, die Einkommen sind die niedrigsten im Bundesdurchschnitt, die
Klimakrise hat auch dieses Jahr neue Hitzerekorde aufgestellt und gleichzeitig
verzeichnet die AfD Rekordwerte. All diese Krisen stehen nicht für sich, sondern
hängen zusammen: Schlechte Sozialpolitik, das Übernehmen rassistischer Framings
in der Asylpolitik von CDU bis GRÜNE und massive Desinformationskampagnen von
rechten und konservativen Kräften sind Öl ins Feuer der AfD und befeuern
Abstiegsängste, die Normalisierung von faschistischem und menschenfeindlichem
Gedankengut.
Währenddessen spielen die Sorgen junger Menschen weiterhin keine Rolle in den
Parlamenten. Genügend Lehrer*innen gibt es schon lange nicht mehr, eine gute
Ausbildung finden wir meist nur weit weg, der nächste Jugendclub ist 50km
entfernt und der Bus fährt an vielen Orten - wenn überhaupt - nur bis 18:00 Uhr.
Das Leben wird immer teurer, während unser Lohn, Bafög oder unser Taschengeld
kaum bis zum Monatsende reicht. Kein Wunder, dass der Rechtsruck auch bei den
Unter-30-Jährigen fortschreitet und die AfD auch hier stärkste Kraft wird.
Zielsetzung der Kampagne
Mit unserer Kampagne wollten wir dem gesellschaftlichen Rechtsruck etwas
entgegensetzen und klar machen, dass es Umverteilung, gerechte Sozial- und
Jugendpolitik statt neoliberaler Sparpolitik und ein Gegeneinander-Ausspielen
von armen Menschen braucht. Auf der 1. LMV 2023 wurde beschlossen, dass die
GRÜNE JUGEND Thüringen für die Landtagswahl 2024 eine eigenständige Kampagne und
Wahlkampf durchführt. Mit unserer Kampagne wollten wir dem Rechtsruck etwas
entgegensetzen; gesellschaftlich linke Kämpfe auf der Straße stärken. Dabei
haben wie als GRÜNE JUGEND andere Themen und Zielgruppen als Bündnis 90 / Die
Grünen. Es ist für uns zentral, junge Menschen zu adressieren und politisieren.
Ein entscheidenter Punkt war hier das Zusammendenken von Gerechtigkeitskämpfen.
Klimaschutz funktioniert nur, wenn Ungleichheit nicht weiter verschärft wird
oder Menschen diesen Eindruck haben. Das Ziel heißt Klimagerechtigkeit! Wir
wollten Verteilungs- und Gerechtigkeitsfragen auf konkrete Themen und
Forderungen herunterbrechen und die Sorgen junger Menschen in den Fokus stellen.
Dafür haben wir die vier Themenbereiche Bildungsgerechtigkeit, Arbeit, Gute Orte
für alle und Mobilität gewählt – auch, weil dies Themen sind, die im Landtag
entschieden und beeinflusst werden können.
Wir wollten mit unserer Kampagne die GRÜNE JUGEND Thüringen und unsere Ziele
präsenter machen und neue linksdenkende Mitglieder gewinnen. Außerdem wollten
wir alte Mitglieder eaktivieren und die bestehenden Kreisverbände stärken. Statt
eine Wahlkampagne für die Grünen zu planen und Menschen vorrangig zum wählen
aufzurufen, wollten wir junge Menschen langfristig einbinden und politisieren.
Der Fokus der Kampagne lag auf der Ansprache junger Menschen unter 30. Dabei
wollten wir gezielt die erreichen, die sich im Zuge der Landtagswahl gerade das
erste Mal bewusst mit Politik beschäftigen (z.B. Schüler*innen oder
Studienanfänger*innen). Um potentiellen Neumitgliedern einen Ort aufzeigen zu
können, an dem sie sich einbringen können, haben wir uns dabei auf Orte
fokusiert, in denen es bereits einen Kreisverband gibt, in dem sie aktiv werden
können.
Vorbereitung der Kampagne
Kampagnenteam
Das Kampagnenteam wurde auf der 2. LMV 2023 durch die Mitgliederversammlung
gewählt, nachdem sich Mitglieder dafür bewerben konnten. Neben den gewählten
Basis-Mitgliedern Henni, Lara und Luis, waren außerdem die beiden
Votenträgerinnen Karo und Laura, sowie Teile der Landesvorstands im
Kampagnenteam. Rieke, die als Minijobberin 40 Stunden/Monat von Juli bis Mitte
September arbeitete, leistete einen besonders wertvollen Beitrag und übernahm
viele organisatorische Aufgaben.
Das Kampagnenteam führte 2 Klausuren durch; eine zum Start im Dezember 2023 und
eine im März 2024. Außerdem gab es zweiwöchentlich Online-Treffen. Das
Kampagnenteam erarbeitete auf Grundlage der auf der 2. LMV 2023 beschlossenen
Ziele Themenschwerpunkte und Forderungen, die auf der 1. LMV 2024 im Antrag
"Kein Bock auf Weiter so? Zeit, dass wir was drehen!" beschlossen wurden:
- Zeit für die Bildungswende!
- Gerechte Arbeit - Perspektiven für alle!
- Für unsere Zukunft: Klimaneutral unterwegs bis 2035!
- Gute Orte - überall!
Es wurden anhand der Themenschwerpunkte verschiedene Aktionspakete vorbereitet,
ggf. nötige Materialien bestellt, sowie Merchandise designed und bestellt. Die
Aktionspakete wurden gemeinsam mit der Kampagnenerzählung und weiteren Infos zu
einem Kampagnenreader zusammengefasst und den Mitgliedern zur Verfügung
gestellt. Außerdem beteiligten sich die Mitglieder des Teams an der Planung und
Durchführung von Aktionen vor Ort.
Es war klar, dass das "Superwahljahr" nicht leicht wird. Um unsere Mitglieder
vor rechten Angriffen psychisch als auch physisch zu schützen, haben wir
gemeinsam mit dem Landesawarenessteam ein Sicherheitskonzept für die
Durchführung der Aktionen erarbeitet.
Sommercamp
Das Sommercamp (27.-28.07.) war eine gute Möglichkeit zur Vorbereitung der
Mitglieder auf die kurz darauffolgenden Kampagne. Dort gab es inhaltliche
Workshops zum Thema Bildungsgerechtigkeit und zum Rechtsruck in Ostdeutschland,
einen Workshop zur Ansprache von jungen Menschen im 1 zu 1 Gespräch sowie einen
Überblick über alle Themen und Aktionsformate.
Es empfiehlt sich zu prüfen, ob ein ähnliches Format auch in Zukunft
durchführbar ist und beibehalten werden kann. Besonders das Gruppengefühl und
die Motivation, die Kampagne auf die Straße zu bringen, wurden durch das
Wochenende gestärkt.
Reader und Onboarding-Workshops
Der Reader zur Kampagne wurde von den Mitglieder insgesamt positiv bewertet und
diese haben sich (eher) gut auf die Kampagne vorbereitet gefühlt. Der Reader
sollte eine Übersicht über die Themen der Kampagne, sowie die vorbereiteten
Aktionsformate geben. Das Werkzeug "Kampagnen-Reader" wird als sinnvoll und als
wichtiger Teil zur Vorbereitung der Mitglieder auf die Kampagne bewertet.
Ein Reader allein reicht nicht, um Mitglieder auf die Aktionen vorzubereiten;
dazu braucht es Formate, wie z.B. die Kampagnen-Onboarding Workshops und die
Thematisierung der Kampagne in den Ortsgruppen durch das Kampagnenteam. Es war
gut, einen Startschuss für die Kampagne zum Schulstart zu haben, der Anlass gab,
den Reader zu lesen, um die Aktion zur Bildungswende vorzubereiten.
Durchführung der Kampagne
Aktionsformate
Bei den Aktionsformaten waren vor allem die Formate „Bildungswende“ und „Gute
Orte“ von zentraler Bedeutung, während andere Aktionen eher weniger genutzt
wurden. Die Aktion „Bildungswende“ erwies sich als wirkungsvoll, um
Schüler*innen anzusprechen und eine Auseinandersetzung mit der eigenen Schule
anzuregen. Sie war besonders effektiv, um Erstkontakte zur GJ und dem Thema
Bildung herzustellen, auch wenn sie für die Mitgliedergewinnung weniger geeignet
war und nur selten 1 zu 1 Gespräche zu Stande kamen. Die Bildungsaktion eignet
sich auch als Format außerhalb von Kampagnen und es empfiehlt sich eine
Auswertung der Zeugnisse in den Kreisverbänden und ggf. weitere Arbeit mit den
Ergebnissen (z.B. Ergebnisse der jeweiligen Schule zurückmelden,
Öffentlichkeitsarbeit, Stimmungsbild über Schulen in der Stadt sammeln).
Die Aktion „Gute Orte“ zeichnete sich vor allem durch ihre Flexibilität aus –
von der ursprünglichen Idee, Vasen zur Verteilung von Geld aufzustellen, wurde
oft abgewichen. Es wurde z.B. die Tafel zum Sammeln von Antworten auf die Frage
„Worin würdest du in Thüringen als erstes Investieren?“ genutzt. Die
„Parkplatzbesetzung“ erhielt gemischtes Feedback. Besonders in Erfurt
funktionierte sie als größere Aktion gut und erregte Aufmerksamkeit vor Ort und
medial. Durch gute Social-Media Begleitung konnte hierbei auf das Thema
Jugendräume in der Stadt und Flächengerechtigkeit aufmerksam gemacht werden.
Kampagnenaktionen wurden in fast allen Kreisverbänden durchgeführt, wobei die
Intensität stark von der Anzahl der Aktiven vor Ort abhing und die Abwesenheit
aktiver Mitglieder während der Semesterferien eine große Herausforderung
darstellte. Oft lagen die Standanmeldungen und Vorbereitung bei den gleichen
Einzelpersonen oder wurden durch das Kampagnenteam bzw.
Landesvorstandsmitgliedern übernommen. In den Kreisverbänden Jena und Erfurt
fanden im August wöchentlich, im Kreisverband GAG insgesamt an 3 Tagen und in
Weimar an einem Tag Aktionen statt. Der Kreisverband Gotha beteiligte sich nicht
an der Kampagne.
Die Einbindung neuer Mitglieder lief durchwachsen; das Format der Neumitglieder-
und Interessiertentreffen eignet sich nur bedingt für den Kampagnenzeitraum, da
es mit einem höheren Vorbereitungsaufwand verbunden ist. Es wird angeregt, das
Format zu überdenken, möglicherweise indem ein Neumitglieder-Slot in bestehende
Treffen integriert wird oder durch Socializing-Angebote (z.B. Tischtennis,
Spieleabende).
Die Ostthüringen-Tour diente als gute Gelegenheit, um die GJ GAG und die GJ Jena
zu unterstützen, viele Aktionen in einem kurzen Zeitraum an vielen Orten
durchzuführen und Social-Media Content zu erarbeiten. Die Tour konnte außerdem
zur Vernetzung und zum Teambuilding der Kreisverbänden und Teilnehmenden aus
ganz Thüringen beitragen. Allerdings stellte sich heraus, dass es in Orten ohne
bestehende Strukturen (SOK, Greiz) schwierig war, neue Menschen zu gewinnen und
sie zur aktiven Teilnahme einzuladen.
Social Media und Öffentlichkeitsarbeit
Die Kampagne wurde durch Social-Media, vorrangig auf Instagram begleitet. Dazu
wurden vermehrt Reels zu den vier Kampagnenthemen produziert sowie vier
Kampagnen-Videos in Auftrag gegeben. In der aktiven Kampagnenzeit der
Landtagswahl (August 2024.) haben wir auf unserem Instagram Profil aufgrund
vermehrter Beiträge sowie der Werbeanzeigen einen Zuwachs von 64 neuen
Follower*innen. Durch die Werbeanzeigen haben wir circa 23.000 Konten erreicht.
Davon wurden 47,2% durch die Anzeige auf uns aufmerksam. Im Vergleich dazu haben
wir vor der Kampagnenzeit circa 6000 Konten in einem Monat erreicht. Auch ist
die Interaktionsquote zu 300% während der Kampagnenzeit gestiegen. Ebenfalls ist
unsere Reichweite auf TikTok gestiegen, wo wir durchschnittlich circa 1300
Aufrufe pro Beitrag erreicht haben. Zum Vergleich dazu haben vor der
Kampagnenzeit durchschnittlich etwa 700 Aufrufe pro Beiträge erzielt.
Im Zeitraum der Kampagne sind vor allem die professionell aufgenommenen
Kampagnenvideos gut gelaufen. Sowohl das beworbene Video zum Thema Bildung als
auch das Video zum Thema Mobilität sind sehr gut gelaufen mit circa 5000 und
3000 Wiedergaben der Videos. Bei diesen Beiträgen haben wir außerdem eine hohe
Prozentzahl an Nicht-Follower*innen erreicht. Abgesehen davon sind außerdem die
gemeinsamen Postings mit dem Bundesverband aufgrund der höheren Öffentlichkeit
mit durchschnittlich 900 Likes gut gelaufen. Neben den Videobeiträgen war der
Wahlaufruf am 01. September auch beliebt und hat 3800 Konten erreicht.
Während die Kampagnen-Videos die zentralen Forderungen der Kampagne aufgriffen
und erklärten, waren die weniger aufwändig produzierten Reels eine gute
Möglichkeit, Mitglieder und die Kreisverbände einzubinden (z.B. Freibad-Video,
"Ich bin bei der GJ, weil..."). Die Kampagnenvideos wurden von einer externen
Person geschnitten und gedreht - hierbei empfiehlt sich in Zukunft die
gewünschte Stimmung der Kampagne frühzeitig zu besprechen und eine
zielgruppengerechte Ansprache vor einer hohen Bildqualität zu priorisieren.
Ergebnisse und Wirkung, Ausblick
Auf die Aktionsformate gab es überwiegend freundliche Reaktionen, jedoch waren
vereinzelt Anfeindungen seitens aller Altersgruppen sowie eine allgemeine
Skepsis gegenüber der Partei und „der Politik“ zu verzeichnen. Besonders wichtig
war die Wahl des Standorts (z.B. direkt an Schulen bei der Bildungswende-Aktion)
und die Gestaltung der Kampagnenstände, die durch Liegestühle, farbenfrohe
Gestaltung und kostenlose Getränke junge Menschen ansprachen. Diese Maßnahmen
trugen wesentlich zur gezielten Ansprache der gewünschten Zielgruppe bei. Die
Social-Media-Präsenz der Kampagne, insbesondere auf Instagram, war insgesamt
positiv, wenngleich nicht optimal.
In mehreren Kreisverbänden kamen im Zeitraum der Kampagne neue Menschen –
darunter auch Schüler*innen - dazu, von denen viele aktiv geblieben sind. Zudem
hat die Kampagne einige weniger aktive Mitglieder motiviert, sich mehr
einzubringen. Unklar bleibt jedoch, ob die ursprünglich gesetzten Ziele zur
Mitgliedergewinnung vollständig erreicht wurden. Zur Anmeldung zur
Landesmitgliederversammlung wurden acht Mitglieder unter 20 Jahren sowie 15
Neuzugänge verzeichnet. Dennoch lässt sich die Mitgliedergewinnung nicht
eindeutig auf die Wahlkampagne zurückführen.
Stärken der Kampagne
Die Bereitstellung vom Reader und den Aktionspaketen mit Ideen und Materialien
half den Kreisverbänden, ihre eigenen Aktivitäten zu organisieren. Optisch
ansprechendes Merchandise und eine gut organisierte Kampagnentour durch
Ostthüringen förderten den Wiedererkennungswert und das Gruppengefühl. Auch die
beiden Votenträgerinnen Laura und Karo haben durch gute Sichtbarkeit und ihre
Verankerung im Verband sowie durch aussichtsreiche Listenplätze zur Motivation
beigetragen. Die thematische Fokussierung auf Bildung, ein für junge Menschen
zentrales Thema, fand ebenfalls Anklang und mit der Bildungswende-Aktion konnten
gezielt Schüler*innen angesprochen werden.
Schwächen der Kampagne / Herausforderungen
Die Kampagne sollte bewusst keine offensive Stimmenkampagne für Bündnis 90 / Die
Grünen Thüringen werden und vor allem die beiden Votenträgerinnen als
Listenkandidatinnen im Fokus stehen. Dadurch ging der Wahlaufruf an
Aktionsständen und auf Social Media oftmals unter. Die übliche Zielgruppe der
Studierenden, war während der Kampagne aufgrund der Semesterferien teilweise
schwer erreichbar.
Die Gesprächseinstiegsmethoden, v.a. bei den Arbeitsaktionen, erwiesen sich als
eher ungeeignet, da sie die Passant*innen oft überrumpelten. Einige junge
Menschen meldeten zurück, dass ihnen unklar ist, was mit den besprochenen Dingen
am Stand passiert, und kritisierten damit eine fehlende Wirksamkeit. Das Thema
Arbeit sowie die Ansprache von Auszubildenden kam zu kurz.
Der hohe Materialaufwand für Aktionen (z.B. die Durstlöscher) wurde kritisch
hinterfragt. Darüber hinaus führten Verzögerungen bei der Lieferung von
Merchandising-Artikeln und kurzfristige Ankündigungen zu organisatorischen
Problemen. Der Reader und die Workshops zur Vorbereitung boten zu wenig
Vorbereitung auf den Umgang mit schwierigen oder unangenehmen Situationen bei
der Durchführung der Aktionen. Desweiteren sollten in Zukunft Anhänge bzw.
Dateien zum Ausdrucken seperat zur Verfügung gestellt werden (z.B. PDF mit der
Zeugnisvorlage).
Die Kommunikation des Kampagnenteams war z.T. zu kurzfristig und unregelmäßig.
Auch bei der internen Kommunikation gab es anfangs Unstimmigkeiten, da Rollen
und Aufgaben vorab nicht klar genug definiert wurden. Außerdem waren viele
Mitglieder des Teams stark in den Kommunal- und Europawahlkampf involviert,
wodurch zwischenzeitlich weniger zeitliche Ressourcen zur Verfügung standen.
Hier sollte bei einer nächsten Auswahl bestenfalls mehr auf mögliche
Doppelbelastungen geachtet werden. Die Rollenverteilung zwischen dem
Landesvorstand und dem Kampagnenteam war nicht immer eindeutig, auch die
mangelnde Unterstützung von der Bundesebene ist zu kritisieren.
Empfehlungen für kommende Kampagnen
Durch die Wahl der Standorte, die Gestaltung der Aktionsstände und das Thema
Bildung konnte eine junge Zielgruppe angesprochen werden. Eine Reduzierung der
Formate und Aktionsideen notwendig, um die Durchführung der Kampagne vor Ort zu
erleichtern und Ressourcen in der Vorbereitung einzusparen. Neben klassischen 1-
zu-1-Gesprächen sollten alternative Beteiligungsmöglichkeiten für Stände
(ähnlich dem Zeugnis bei der Bildungswende-Aktion) entwickelt werden. Ein
weiterer Punkt ist die Schaffung von Möglichkeiten für Folgeaktionen oder -
informationen, um eine nachhaltigere Bindung zu schaffen. Befragungen mit
anschließender Auswertung der Ergebnnise, aktuelle Petitionen o.ä. können hier
Ansatzpunkte sein.
Änderungsanträge
- Ä1 (Luisa Otto, Eingereicht)